Jubelkonfirmation am Sonntag Judika – 07.04.2019

Wir haben Grund zu feiern.

Denn vor 50, 60, 65, 70, und 75 Jahren gab es junge Menschen in Neulußheim,
die JA gesagt haben.

JA zu Gott und JA zur christlichen Gemeinde. Sie haben sich konfirmieren lassen und sind selbständige Mitglieder der Evangelischen Kirche geworden. Der Konfirmandenunterricht damals war sicher anders als der Konfi heute. Die Möglichkeiten der Jugendlichen damals waren andere, und die Vorstellungen über das Leben vielleicht auch.

Aber damals wie heute sind die Kon-firmanden um die 14 Jahre und somit in einem spannenden Alter, einem Alter, in dem man beginnt Fragen zu stellen, eigene Ansichten zu bilden und zu überlegen, wie man das eigene Leben gestalten will.

Wir feiern in diesem Jahr Jubelkonfirmation am 07.04.2019. Der Gottesdienst beginnt um 09:30 Uhr, die Jubilare treffen sich um 09:00 Uhr im ev. Gemeindehaus.

Wir bitten Gott in diesem Gottesdienst um seinen Segen für die Jubelkonfirmanden. An diesem Tag der Jubelkonfirmation soll es auch Gelegenheit geben, um über die Erfah-rungen mit der Konfirmation ins Gespräch zu kommen und sich an die eigene Konfirmandenzeit zu erinnern. Dazu findet nachmittags ab 15:00 Uhr ein gemeinsames Kaffeetrinken im Ev. Gemeindehaus statt, das von Kirchengemeinde und Jubilaren gemeinsam verantwortet wird. Alle Jubelkonfirmanden sind herzlich eingeladen zu kommen und mitzufeiern.

Eine schriftliche Einladung wird – soweit alle Adressen bekannt sind – über die Vertreter der jeweiligen Konfirmandenjahrgänge (Golden, Diamant, Eisern) und das Pfarramt (Gnaden, Kronjuwelen) verschickt.

Sollten Sie keine Einladung erhalten, aber dazu gehören, kann es immer sein, dass sich ein Adressfehler eingeschlichen hat.

Daher zögern Sie nicht bei uns anzurufen und sich dennoch zum Gottesdienst und zum gemeinsamen Kaffeetrinken anzumelden, auch wenn die schriftliche Einladung Sie nicht erreicht hat.

Alle, die in einer anderen Kirche an einem anderen Ort konfirmiert wurden, aber gerne in Neulußheim ihr Konfirmationsjubiläum feiern möchten, sind ebenfalls herzlich eingeladen.

Bitte setzen Sie sich direkt mit dem Pfarramt in Verbindung und melden Sie sich an.

Zur Vorbereitung der Jubelkonfirmation laden wir die Vertreter der Konfirmandenjahrgänge 1969, 1959, 1954, 1949, 1944, 1939 und 1934 herzlich ein.

Wir treffen uns am 24.01.2019 um 15:00 Uhr im Ev. Gemeindehaus.


Wie das Kind in der Krippe Eltern bekommen hat

„Das ist das Jesuskind für unsere Kirche“ fand Liesel Wagner, die frühere Kirchendienerin der Neulußheimer evangelischen Kirche, als sie erst in Wien und dann im Allgäu nochmals eine äußerst schöne Jesus-Krippenfigur gesehen hatte. Sie konnte nicht anders und kaufte die Figur zusammen mit der Krippe. Das war vor etwa 55 Jahren. „An die Kosten kann ich mich heute nicht mehr erinnern. Ich hatte aber eine Spendenaktion dafür angekurbelt“ sagt Liesel Wagner. Der Kirchengemeinderat war jedenfalls angetan von der Idee.

Seither lag die wertvolle, fein ausgearbeitete Figur mit der außergewöhnlichen Bemalung in der Krippe mit Stroh, jedes Jahr zu Weihnachten unter dem großen Christbaum neben dem Altar unseres Gotteshauses. Was viele Jahre fehlte, war das heilige Elternpaar.
Die Kirchengemeinderäte waren sich einig, hier wollen wir Abhilfe schaffen.

Isolde Schilling, ehemals Kirchengemeinderätin, hatte bei einer Ausstellung die Künstlerin Ulrike Beining aus Oberhausen-Rheinhausen kennen gelernt. Sie nahm seinerzeit Kontakt zur Holzkünstlerin auf. Ließ sich die Anschaffung einer Maria- und Josef-Figur von den Kosten her bewerkstelligen? Für so ein Vorhaben war im Etat der Kirchengemeinde kein Beitrag vorgesehen.

Es wurde damals ebenfalls eine Spendenaktion, dieses Mal von Isolde Schilling gestartet, die recht erfolgreich war. Mit dem Erlös erstand die Kirchengemeinde zwei handwerklich hochrangige etwa 1,50 Meter große Elternfiguren. Geschnitzt von der Künstlerin Beining, aus bestem Schwarzwälder Lindenholz. Die zwei entstandenen Kunstwerke, Maria und Josef, bilden seit Weihnachten 2001 zusammen mit dem Jesuskind in der Krippe ein schönes Ensemble, wie es nur wenige Kirchen besitzen. Man wusste damals lediglich von vergleichbaren Figuren einer Heiligen Familie im Mainzer Dom St. Martin.

Ein paar Jahre später leistete man sich noch ein liegendes Schaf, das die Gruppe komplett macht.

G. Jahn