Frauensonntag in der evangelischen Kirche Neulußheim am 21.9.2014

„Entdecke die Königin in dir“ – das Motto des Gottesdienstes.

Mit einem wunderschönen Orgelvorspiel von Händel „die Ankunft der Königin von Saba“, begrüßte Gerhard Müller die Gottesdienstbesucher.

Allerdings ging es in diesem Gottesdienst um eine andere Königin, nämlich Königin Esther aus dem gleichnamigen Buch im Alten Testament. Ein kleines Schauspiel, mit orientalischen Gewändern und Requisiten stimmungsvoll in Szene gebracht, versetzte die Gottesdienstbesucher an den persischen Hof ca. 400 v. Chr.

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Erzählt (Marianne Seitz) wird von dem Juden Mardochai (Hanni Schneider), der am Hofe des persischen Königs Xerxes (Gerda Schellenberger) lebt. Ihm gelingt es, seine schöne Pflegetochter Esther (Martina Naber) dem König als Gemahlin anzutragen. Der König lässt sich beeindrucken, verliebt sich und macht Esther zu seiner Königin.
Mardochai erfährt von einer Verschwörung des königlichen Günstlings Haman (Charlotte Johansen) gegen die Juden. Gemeinsam mit der klugen Königin Esther ersinnt er einen Plan, Haman zu stürzen und damit einen Mord an dem ganzen Volk der Juden zu verhindern. Esther übernimmt die Verantwortung, für Ihr Volk einzutreten. Durch ihr mutiges und entschlossenes Auftreten gelingt der Plan tatsächlich; Haman wird hingerichtet.

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In der Predigt von Pfrin. Garben kam zum Ausdruck, dass Esther sich im Laufe der Geschichte zu einer mutigen und entschlossenen Frau entwickelt habe, di e sich ihrer königlichen Würde und Macht bewusst wurde. Sie sei bereit gewesen, Verantwortung zu übernehmen, auch wenn es nicht immer leicht wäre, ja sogar das Leben kosten könne. „Auch du bist Königin, bist König“, so Garben. „denn Gott hat dich als Krone der Schöpfung angesehen, als Frau, als Mann. Also steh auf, halte dich gerade und schreite würdevoll voran – gelassen durch die Stürme und mit Anmut über die Hindernisse. Und wenn du doch mal fällst: Hinfallen, Krone richten, aufstehen, weitergehen“.

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Eine Karte mit diesem Spruch erhielten die Gottesdienstbesucher am Ausgang zur Erinnerung an diesen etwas besonderen Gottesdienst.

Hschn.

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