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Du bist erste Wa(h)l!

Tauffest der HoRAN-Gemeinden am und im Blausee

Am Sonntag, 15. September feiern die HoRAN-Gemeinden ein großes Tauffest am Blausee. Das Fest beginnt um 10 Uhr und wird von den Pfarrer:innen der Kirchengemeinden gestaltet Der Reilinger Gospelchor wird den musikalischen Teil übernehmen.

Die vier HoRAN-Gemeinden erwarten zu diesem Fest über 30 Täuflinge und deren Familien. Höhepunkt des Tauffestes ist natürlich die Taufe der Babys und Kinder im Wasser des Blausees. Ihre Eltern und Paten werden sie dabei begleiten. Was die Taufe für das eigene Leben bedeutet kann, wird zuvor mit einer Geschichte aus der Bibel dargestellt. Dabei spielen ein Auftrag, der Prophet Jona, Gott und nicht zuletzt ein Wal ein Rolle.

Bei anhaltendem Regen wird das Tauffest leider ausfallen müssen. Lokale Gottesdienste in den Kirchen der HoRAN-Gemeinden werden an diesem Sonntag nicht gefeiert.

Weitere Infos:
https://www.evangelisch-in-hockenheim.de/termine/nachrichten-leser/du-bist-erste-wa-h-l.html

Tauffest am Blausee 2023

Eine Reise durch die Zeit – Kindererlebnistage der Evangelischen Kirchengemeinde und den Schülerfreunden Lußhardtschule

Alles begann in Athen. Am Mittwochmorgen, den 28.08.2024, trafen 15 Kinder aus Neulußheim gemeinsam mit einer rasenden Reporterin auf einen seltsamen alten Mann. Sein Name war Paulus, ein reiselustiger Mensch, der sogar durch die Zeit reisen kann. Er nahm die Kinder mit nach Athen und zeigte ihnen die Welt des Olymps und seiner Götter. Wobei für Paulus klar war, dass es für ihn nur einen Gott gibt, der uns liebt, so wie wir sind.

Die Kinder hatten viel Spaß an den Olympischen Spielen, die dann stattffanden, in denen es harte Wettkämpfe zu bestreiten gab. Am Donnerstag dann entdeckten alle Teilnehmenden gemeinsam mit Meike Kohl, Vorstandsmitglied bei den Schülerfreunden Neulußheim, unseren Ort Neulußheim und waren damit ganz in der Gegenwart angekommen. Nach dem Spaziergang wurden bunte Traumfänger gebastelt und immer wieder viel gespielt und gelacht. Der Freitag stand im Zeichen der Zukunft, Paulus kam mit seinem neuen Roboterfreund Herbert vorbei und erfuhr von Christian Lörch etwas über Mosaike und dass sie Bestand haben weit in alle Zukunft hinein.

Deswegen wurde dann sogleich ein Mosaik selbst hergestellt, dass an der Bank bei den Glocken zu bewundern ist und dort die Zeiten überdauern wird und noch in hunderten Jahren zu sehen sein wird. Auch einen Roboter durfte sich jedes Kind bauen und mit nach Hause nehmen. Besonderes Highlight war die köstliche Versorgung von Kindern und Team durch die Helfer und Helferinnen von „Gemeinsam statt einsam“. Jeden Tag gab es einen guten Frühstückssnack und ein leckeres Mittagessen, dass gemeinsam verzehrt wurde. Das Team um Diakonin Hannah Mautner und Vikarin Johanna Falkenhahn war hoch zufrieden mit dem Verlauf der Zeitreise. Am Sonntag, 01.09.2024, um 11:00 Uhr im Familiengottesdienst werden Ergebnisse aus den drei Tagen zu bestaunen sein.

Gottesdienst und Empfang mit Verabschiedung von Pfarrerin Katharina Treptow-Garben

11 Jahre voller Segen

So ist es in einer jeden Kirchengemeinde: Schon bei Amtsantritt von Pfarrerin Katharina Treptow-Garben vor 11 Jahren war klar, dass einmal die Zeit kommt, dass ein Pfarrerwechsel und somit ein Abschied stattfindet. Ein Abschied mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Lachend, weil Katharina Treptow-Garben als neue Dekanin für den Kirchenbezirk Südliche Kurpfalz der Region erhalten bleibt und ihre Familie weiter in Neulußheim leben wird. Einem weinenden Auge bei all den Menschen in Neulußheim, die ein Stück des Weges mit ihr gegangen waren und sie sehr vermissen werden.
Die Gläubigen gingen gerne in ihre Gottesdienste, weil sie stets einen Bogen als brillante Rednerin zum Heute und der christlichen Botschaft spannte. Sie war eine Seelsorgerin mit einem großen Herzen. Ideengeberin im kirchlichen und schulischen Bereich und trug selbstbewusst und praxisorientiert die begonnenen Veränderungen im Kirchenbereich mit.

Als engagierte und gute Zuhörerin war sie im menschlichen Umgang mit Kirchengemeinderat, Mitarbeitern und allen kirchlichen Gruppen eine von ihnen. Immer nah bei den Menschen in Neulußheim, dem Nahebringen der christlichen Botschaft, ob bei freudigen oder traurigen Ereignissen, und hat deshalb ein Stück Neulußheimer Kirchen- und Ortsgeschichte geschrieben.

Nach dem Orgelvorspiel von Bezirkskantor Paul Hafner und Einzug des Kirchengemeinderats, Schuldekanin Christine Wolf und Pfarrerin Katharina Treptow-Garben in die vollbesetzte Kirche, brachten nach der Begrüßung von Katharina Thorn, Vorsitzende des Kirchengemeinderats, die Kinder des Kindergartens im Podeyhaus unter der Leitung von Britta Bartmann, und musikalisch begleitet von Ingrid Stiegler, gleich fröhliches und quirliges Leben in die Kirche. Was passte da besser als ihr „Halli, hallo, herzlich willkommen“ und die gesungene Vorstellung ihrer Gruppen.

Eine letzte Predigt und Worte des Danks

Nach Votum, Psalmgebet und dem Lied „Ehre sei dem Vater“ durch den Kirchenchor, Lesung aus Mt 5, 13-16, mit der Ermutigung aus der Bergpredigt durch Kirchengemeinderat Dr. Ralf Wagner, dem Glaubensbekenntnis der Gemeinde und dem Chor mit „Sing we alleluia“ stieg Katharina Treptow-Garben ein letztes Mal als Neulußheimer Pfarrerin auf die Kanzel.

Lebt als Menschen des Lichts – ihr seid dazu berufen

„Der Ertrag daraus wird Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit sein“, so Pfarrerin Katharina Treptow-Garben mit Worten aus Epheser 5. Sie zeichnete das Bild Gottes, der seinen geliebten Kindern aufgibt, ihr Leben so zu führen, dass es von Liebe bestimmt ist. Sich darauf einlassen von Gott berührt zu werden und sich darauf einlassen geliebt zu sein. Was heißt, dieser Welt im Glauben zu begegnen. In weiteren berührenden Worten an die Gemeinde dankte sie für das wundervolle Amt als Pfarrerin für Neulußheim.

Wunderbare Jahre in Gemeinschaft

Sie habe Menschen mit Ideen und Träumen, die sich für den Glauben begeistern lassen, kennengelernt, die kritisch nachfragten, mitdachten, erinnerten, um Gutes zu bewahren. Menschen, die sich mit ihren Gaben engagieren, sich im Ehrenamt einbringen ob im Pfarramt oder der Kirche. Großartig auch ein Leitungsgremium zu haben, das versteht, was es tun soll, leiten und entscheiden nach bestem Wissen und Gewissen. Dazu die gute Verbindung zwischen Kirchengemeinde, Akteuren des Gemeinwesens, zu den Vereinen, Schule, Kindergarten, Rathaus und Geschäftswelt.

„Es war auch nicht alles gut in den 11 Jahren“, so Treptow-Garben. Mit Streit, Verletzungen und auch Kontaktabbrüchen und alten Wunden, die trotz ernsthafter Bemühungen nicht geschlossen werden konnten. „Es ist in dieser Gemeinde, wie in jeder Familie Mensch: es gibt alles, bleibt bunt und es bleibt jetzt spannend, wie es sich alles weiterentwickeln wird. Für sie seien es 11 wunderbare, spannungs- und segensreiche Jahre in Neulußheim, mit weit über 1000 unterschiedlichen Gottesdiensten an Sonntagen, Freitagabenden, in der Friedhofskapelle, Kindergarten, Schule, Blausee, am Erlichsee, auf dem Kerweplatz, in privaten Gärten und an Lieblingsorten von Menschen gewesen, mit einem grandiosen Team, in einem super Pfarrhaus. Neulußheim habe sie mit Wohlwollen aufgenommen und die Zusammenarbeit in der HoRAN Ökumene sei überaus gut gewesen.

Ihre Aufgaben seien jetzt andere, aber die Berufung, das Amt der Pfarrerin, bleibe die gleiche und doch ein Übergang in eine andere Zeit. Gerne werde sie noch einmal wiederkommen auf diese Kanzel, wenn die Gemeinde es wolle, aber dann nicht mehr als Neulußheimer Pfarrerin. Sie empfinde den Schmerz über die Trennung ebenso stark wie die Freude und Dankbarkeit, für alles, was sie hier gelernt habe und alles, was sie miteinander mit den Menschen geteilt habe.

Ihr seid das Salz und das Licht der Welt

„Viel Zuspruch ist durch dich in Neulußheim geschenkt worden, du hast dich rufen lassen durch deinen Glauben, der Freude und der Liebe zu den Menschen, wir sagen von Herzen Dank“ so Schuldekanin Christine Wolf in ihren würdigenden Worten nach einem weiteren Vortrag des Kirchenchors mit „Joshua fit the battle of Jericho“. Ihr oblag es, die Entpflichtung Katharina Treptow-Garbens als Pfarrerin, die bereits seit 3 Jahren als stv. Dekanin fungierte, unter Gottes Segen vorzunehmen.

Berührend die Segnung Katharina Treptow-Garben durch Schuldekanin Christine Wolf, den Kirchengemeinderäten Christoph Diez und Hanni Schneider. Nach den Fürbitten, gesprochen von Vikarin Johanna Falkenhahn, Diakonin Hannah Mautner, Kirchengemeinderäten Jonas Ballreich, Tanja Löschmann und Dierk Esau für Katharina Treptow-Garben, dem Miteinander der Generationen in der Kirche, der Weiterentwicklung von Kirche und Gemeinschaft, dem Gemeinwesen in Neulußheim, dem Miteinander der Vereine und Institutionen, der Bewahrung der Schöpfung und wie wir dazu beitragen können, in Frieden mit der Schöpfung zu leben, wurde zum gemeinsamen Vaterunser übergeleitet. Nach einem weiteren gemeinsam gesungenen Lied der Gemeinde gab es Mitteilungen und Aktionen durch die Vorsitzende des KGR Katharina Thorn, die auch zum anschließenden Empfang und gemeinsamer Sommerparty einlud.

Vor dem Ausgangssegen durch Pfarrerin Eva Weisser, Orgelnachspiel, gab es noch zwei Überraschungen für Katharina Treptow-Garben. Joana Notheis, ehemalige Vikarin und jetzige Pfarrerin sowie Vikarin Johanna Falkenhahn verwandelten sich im Nu als kultige Rapper und begeisterten u.a. mit ihren Aussagen, sie möge ihre neue Wirkungsstätte „umgraben“. Dem standen die HoRAN Pfarrkollegen mit einem Film in nichts nach und zeigten, angelehnt an die Bibelgeschichte, wie eine göttliche Vermehrung, dieses Mal von Rosen, ob z.B. im Kopierer, in Orgelpfeifen, im Pfarrbüro oder im Komposthaufen, gehen kann, bevor Diakonin Johanna Hassfeld aus Hockenheim diese vermehrten Rosen überreichte und der Empfang mit all den herzlichen Dankeschöns und Abschiedswünschen seinen Lauf nahm.

Große Wertschätzung und eine fröhliche Abschiedsparty

Und wer war alles gekommen, um ihr den Abschied etwas leichter von ihrer Kirchengemeinde zu machen? Ihre Familie, Pfarrkollegen und –kolleginnen, Bürgermeister Kevin Weirether, Bürgermeister Andreas Emmerich aus Waghäusel, eine Handvoll Gemeinderäte, viele Weggefährten und Freunde, Gemeindemitglieder, Konfis und Teamer und all die Menschen, die in Arbeitsgruppen, Projekten mit ihr zusammengearbeitet hatten. Mit Geschenken und Grußworten von Jonas Ballreich, Leonie Kuppinger und Johannes Stein-Wiesemann mit humorvollen Rückblicken brachten sie ihre Dankbarkeit und Wertschätzung und den Dank für den gemeinsamen Weg mit Konfi- und Jugendfreizeiten zum Ausdruck. Ihre offene und ehrliche Art habe vielen geholfen, wichtige Zukunftsentscheidungen zu treffen. Dank auch von KGR Hanni Schneider, die für das Morgenlob und Gemeinsam statt einsam für die kreative und wertvolle und prägende Zeit mit Geschenken für ihr neues Zuhause dankte. Jutta Roth als Vorsitzende des Kirchenchors zeigte sich dankbar für ihre Unterstützung der schweren Zeit der Chorleitersuche und freute sich, dass sie dem Chor als Sängerin erhalten bleibe.

Bürgermeister Weirether überreicht
Neulußheimer Stele Das Beste was Neulußheim passieren konnte

Ein ganz besonderer Moment war, als Bürgermeister Kevin Weirether über die ersten Begegnungen in seinem Wahlkampf mit dem Namen Garben bei seinen Haustürbesuchen berichtete und sie beim persönlichen Kennenlernen dann, wie überall beschrieben, als einen einfühlsamen, warmherzigen Menschen kennenlernte. „Hätte sie als Bürgermeisterin kandidiert, hätte er wohl keine Chance gehabt“, sagte er augenzwinkernd. Sie habe in allen Lebenslagen, in schönen und schwierigen Momenten, Menschen durchs Leben begleitet und werde große Fußspuren hinterlassen. In Anerkennung Ihres Engagements um die Ortsgemeinschaft überreichte er ihr ein kleines Kunstwerk, die Neulußheimer Stele mit Urkunde, die bisher nur wenige Neulußheimer für ihr Engagement erhielten.

„Leben geht nur vorwärts, aber zurückschauen darf man“, so Kirchengemeinderätin Katharina Thorn die die 11-jährige Zeit Revue passieren ließ. Es war die allerbeste Entscheidung des Kirchengemeinderats, sich vor 11 Jahren für Katharina Treptow-Garben als neue Pfarrerin zu entscheiden.
Rückblickend auf jetzige Strukturveränderungen, die Flüchtlingsproblematik, Corona 2020 mit neuen kreativen Gottesdienstformen und –regeln, Di-gitalisierung und den vielen Freiluftgottesdiensten bis hin zur Kerwe, ging Thorn auf die vielen Aktivitäten und u.a. ihr Gestalten, ob beim KonfiCup oder Fahrradralley, ein. HoRAN Tauffeste, die vielen Treffen unter dem Nussbaum oder das Projekt des beliebten Mittagstisches bei Gemeinsam statt einsam und die Nachtreffen mit Schlösserexperte Dr. Ralf Wagner: n spürt, es lebt sich gut in dieser Kirchengemeinde und zeigt das harmonische Zusammenwirken mit ihr. Das zitierte moderne Pfarrhaus habe auch seine Tücken gehabt: es zogen als Untermieter die geschützten Dohlen in den Kirchturm, so Thorn. Sie danke im Namen des KGR auch für die vielen Gottesdienste zu besonderen Feiertagen, die sie mit ihrem Vater Prälat i.R. Bernd Böttner gefeiert habe und überreichte als Erinnerungsgeschenk einen Bildband mit Fotos all der Stationen ihrer Pfarrzeit.

Ein passendes Musikstück hatte der Musikverein unter der Leitung von Thomas Sturm mitgebracht: „Genieße Dein Leben“. Mit den Klängen, und diesem besonderen Wunsch für Katharina Treptow-Garben und ihre Familie, wurde mit ihr fröhlich unter dem Nussbaum bei kühlen und spritzigen Getränken und riesigen Pizzen Abschied gefeiert. Und wie sagte ein Gemeindemitglied „Man geht nie so ganz“. Wir werden sie überall vermissen, freuen uns aber auf ein gelegentliches Wiedersehen und wünschen ihr von Herzen alles Gute.

Renate Hettwer

„Bete und Bike“ – HoRAN-Gottesdienst

Am Sonntag, 28. Juli laden die evangelischen HoRAN-Gemeinden zum gemeinsamen Gottesdienst nach Altlussheim ein. Der Gottesdienst im Emil-Frommel-Haus beginnt um 10 Uhr und wird von Pfarrerin i.R. Esther Kraus und fahrradfahrenden Frauen gestaltet. 20 Frauen aus der Kirchengemeinde Altlussheim schauen dankbar zurück auf das, was sie auf ihren jährlichen Fahrradtouren an Gutem erfahren haben an Leib und Seele: tägliche Andachten in Kirchen haben sie gestärkt. Das Fahren in der freien Natur hat sie durchatmen und Sorgen vergessen lassen. Ihre Gemeinschaft wurde ihnen von Tour zu Tour wertvoller. Im Gottesdienst wollen sie ihre Freude und Dank in der Gemeinschaft der HoRAN-Gemeinden teilen und gestalten so auch den Auftakt in die Sommerferienzeit. Im Anschluss sind alle zum gemütlichen Beisammensein eingeladen.

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Konfirmation 2025

Die Evang. Kirchengemeinde Neulußheim und die Evang. Kirchengemeinde Altlußheim hat dieser Tage die Anmeldung für den neuen Konfikurs versendet. Jugendliche, die keine Anmeldung erhalten haben und die im kommenden Schuljahr 2024/2025 in der 8. Klasse sind, können sich dennoch anmelden. Anmelden können sich auch nicht getaufte Jugendliche.

Die Konfirmandenzeit beginnt mit dem neuen Schuljahr nach den Sommerferien und endet mit den Konfirmationen im Juni 2025. Die Konfitreffs werden am Mittwochnachmittag sein. Alternativ dazu gibt es das Angebot eines Konfiferienkurses.  Zu beiden Modellen findet ein Infoabend am 18.06.2024 um 19.30 Uhr im Emil-Frommel-Haus (Rheinhäuserstr. 33) in Altlußheim statt.  Dazu sind alle Interessierten Jugendlichen mit ihren Eltern herzlich eingeladen.

Oasen der Hoffnung

Musikalischer Pfingstgottesdienst der evangelischen HoRAN-Gemeinden

Am Pfingstsonntag laden die HoRAN-Gemeinden zum Gottesdienst um 10 Uhr in die Evang. Stadtkirche Hockenheim ein. Musikalisch wird der Gottesdienst von Detlev Helmer, Ulrike Wettach-Weidemaier und Anke Palmer mitgestaltet. Es werden Werke für Klavier und Orgel sowie Flöten aufgeführt. Die Liturgie wird von Pfarrer Michael Dahlinger gefeiert und Pfarrerin Katharina Treptow-Garben predigt.

Der für Pfingstmontag geplante ökumenische Gottesdienst mit der kath. Seelsorgeeinheit und der Neuapostolischen Kirche entfällt aus organsiatorischen Gründen. Wer dennoch auch an Pfingstmontag Gottesdienst feiern möchte ist zum katholischen Gottesdienst um 10 Uhr in St. Georg, Hockenheim eingeladen.

Link zum Gottesdienst: https://www.evangelisch-in-hockenheim.de/termine/nachrichten-leser/pfingstsonntag.html

Dich schickt der Himmel

HoRAN-Gottesdienst an Himmelfahrt mit Einführung von Diakonin Hannah Mautner

An Himmelfahrt, Donnerstag, 9. Mai um 10:30 Uhr laden die Evang. Kirchengemeinden der Region HoRAN zum Gottesdienst nach Neulussheim zwischen Kirche und Gemeindehaus ein.

Der Gottesdienst wird vom Posaunenchor Reilingen sowie Pfarrer Michael Dahlinger, Lehrvikarin Johanna Falkenhahn und Pfarrerin Katharina Treptow-Garben gestaltet.

Der gemeinsame Himmelfahrtsgottesdienst ist inzwischen eine liebgewonnene Tradition der Evang. HoRAN-Kirchengemeinden. Getoppt wird er dieses Jahr mit der Einführung von Diakonin Hannah Mautner. Seit April versieht sie ihren Dienst in der Region und ist den Kirchengemeinden Altlussheim und Neulussheim lokal zugeordnet.

Dass der Himmel Hannah Mautner geschickt hat, wird bei ihrer Einführung durch die stellv. Dekanin Katharina-Treptow-Garben zur Sprache kommen. Wer da vom Himmel aus für die weltlichen Dinge den richtigen Riecher hat, beantwortet Pfarrer Michael Dahlinger in seiner Predigt. Lehrvikarin Johanna Falkenhahn gestaltet den liturgischen Rahmen.

Nach dem Gottesdienst ist bei Essen und Trinken Gelegenheit, Hannah Mautner persönlich zu begrüßen und sich über das vielversprechende Miteinander in der Region zu freuen.

Weltgebetstag 2024 – Palästina

Deko vor Beginn

Zur Feier des Weltgebetstages mit der Überschrift „…durch das Band des Friedens“ sind am Freitag,1. März 2024, zahlreiche Interessierte in das ev. Gemeindehaus in Neulußheim gekommen.

In der Begrüßung erfuhren die Anwesenden, dass die palästinensischen Christinnen sich vom Brief an die Gemeinde in Ephesus inspirieren ließen, in dem es heißt „ertragt einander in Liebe“.

Das Thema „…durch das Band des Friedens“ war durchgängig präsent. Fürbitten, Geschichten palästinensischer Frauen und Meditation wurden durch kleine Aktionen und Lichteffekte bereichert.

Eine Bildpräsentation belebte die Landesinformation, in der sowohl über Palästina als auch die schwierige Lage seit Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 bis heute berichtet wurde.

Das Vater unser-Gebet wurde mit den aus dem aramäischen übersetzten Worten gebetet, wodurch ein neuer Blick auf das so bekannte Gebet entstand.

Musikalisch wurde der Gottesdienst vom katholischen Kirchenchor mit seinem Dirigenten Arno Nützel am Keyboard begleitet.

Deko nach Meditation

Mit der Feier ist es gelungen, eine der wichtigsten Aufgaben des Weltgebetstages zu erfüllen, nämlich die Stimmen der Frauen aus dem aktuellen Weltgebetstagsland hörbar zu machen, ihnen in geschwisterlicher Solidarität zuzuhören, nahe zu sein und ihre Botschaft zu respektieren. Jede Weltgebetstags-Liturgie spiegelt den Alltag, die Leiden und Hoffnungen der Christinnen wider, die sie aufgeschrieben haben, um sie mit anderen zu teilen.

Nach dem Gottesdienst verweilten viele Anwesende bei Tee und kleinem Imbiss zu Gesprächen, auch das Angebot des Eine-Welt-Tisches wurde genutzt.

Marianne Langlotz

Heimvorteil genutzt

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Neu- und Altlußheim haben den Heimvorteil genutzt. Die erste Mannschaft sicherte sich in einem spannenden Endspiel nach Siebenmeterschießen den Sieg beim diesjährigen Konfi-Cup der südlichen Kurpfalz in der Neulußheimer Hardthalle mit 5:4. Nach sieben Minuten regulärer Spielzeit hatte es gegen die Konfis aus Hockenheim 0:0 gestanden. Die Lußheimer Konfis durften sich damit nicht nur über den Wanderpokal freuen. Sie spielen Anfang März in Linkenheim (Kreis Karlsruhe) um den Cup der Evangelischen Kirche Baden. Betreut wurden die beiden Lußheimer Mannschaften von Reiner und Christopher Merkel (SG Olympia Neulußheim) und Kay Habeck (SV Altlußheim).

Pfarrerin Katharina Treptow-Garben (Neulußheim) war nach dem Turnier sehr zufrieden: „Es gab keine schweren Verletzungen und gut gefüllte Tribünen“, freute sie sich. Doppelten Grund zur Freude hatte sie, da die Lußheimer Konfis den Turniersieg holten. Das Lob ging am Ende aber an alle Teilnehmer: „Alle Konfis waren mit viel Engagement dabei.“ Am Ende habe es einen verdienten Sieger gegeben, meinte sie schmunzelnd.

Auf Platz drei landete das Team aus Eppelheim, das sich im kleinen Finale gegen Nußloch durchsetzte. Auf den weiteren Rängen folgten Leimen, Lußheim II, Vorjahressieger Walldorf, Plankstadt, Reilingen, Oftersheim I, Oftersheim II und St. Leon-Rot.

Für alle Spielerinnen und Spieler gab es Medaillen. Ein besonderer Dank von Katharina Treptow-Garben ging an die zahlreichen Helfer der SG Olympia Neulußheim und Eltern der Konfis, die sich ehrenamtlich beim Turnier engagierten, an Schiedsrichter Christopher Merkel sowie das Schiedsgericht mit Sarah Wenneker, Johanna Huber und Annika Schweizer.