Von Silbern bis Engelskonfirmation – Jubelkonfirmationen in Neulußheim

Zur Feier der Jubelkonfirmation lädt die evangelische Kirchengemeinde Neulußheim am 8. und 9. Juli. Gefeiert werden am 8. Juli ab 18 Uhr silberne (25 Jahre) und goldene (50) Konfirmation bei einem Gottesdienst mit Abendmahl in der evangelischen Kirche. Am Sonntag werden ab 9.30 Uhr diamantene (60) und eiserne (65) Konfirmation zelebriert. Auch dies ist ein Abendmahlgottesdienst. Ab 11 Uhr ist der Abendmahlgottesdienst für die Gnadenkonfirmation (70), Kronjuwelenkonfirmation (75), Eichenkonfirmation (80) und auch eine äußerst seltene Engelkonfirmation (85).

Die musikalische Gestaltung übernimmt bei allen Feiern der Kirchenchor.

Nach den beiden Gottesdiensten gibt es jeweils bei einem Empfang, ausgerichtet von „Gemeinsam statt einsam“,  im Kirchgarten Zeit zum gemütlichen Beisammensein. 

Gemeinsam unterm Regenbogen

Zu erwachsenen Kirchenmitgliedern werden am Wochenende, 17./18. Juni 29 Jugendliche aus Neulußheim (10) und Altlußheim (19). Sie werden dann nämlich konfirmiert. Der Start in das Konfirmationswochenende in der evangelischen Kirche Neulußheim ist bereits am 17. Juni, 18 Uhr, mit einem Abendmahlsgottesdienst. Das Thema lautet: Gemeinsam unterm Regenbogen. Dabei geht es um die Geschichte des Regenbogens und warum der Bogen ein Zeichen für Gottes Treue ist. Zu dieser Thematik haben sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden bereits bei ihrer Freizeit Gedanken gemacht. Die Ergebnisse werden im Gottesdienst präsentiert. Gestaltet wird der Gottesdienst von den beiden Pfarrerinnen Katharina Treptow-Garben (Neulußheim) und Eva Weisser (Altlußheim), Diakon Jascha Richter (Altlußheim), Organist Gerhard Müller, den Kirchengemeinderäten sowie den Eltern der Konfirmanden.

Die Segnung der Konfirmanden aus Neulußheim findet bei einem Gottesdienst in der evangelischen Kirche Neulußheim am 18. Juni, 10 Uhr, statt. Die Altlußheimer feiern ihre Konfirmation eine Woche später am 25.06. um 11:00 Uhr in der Evangelischen Kirche in Altlußheim.

In ihrer Predigt am Sonntag beschäftigen sich Pfarrerin Katharina Treptow-Garben und Diakon Jascha Richter im Dialog damit, warum es gut ist, wenn Gott an unserer Seite steht und was der Regenbogen für die Konfirmanden und Konfirmandinnen bedeutet. Auch die Bibelsprüche, die sich die Konfirmanden als Konfirmationssprüche herausgesucht haben, stehen im Fokus. Für die Musik sorgen in diesem Gottesdienst Valerie Schnitzer (Orgel) und der Kirchenchor unter ihrer Leitung. Auch hier sind wieder die Kirchengemeinderäte sowie die Eltern der Jugendlichen eingebunden. Durch die Konfirmation sind die Jugendlichen dann erwachsene Kirchenmitglieder. Das bedeutet, dass sie zum Beispiel die Mitglieder des Kirchengemeinderats wählen oder die Patenschaft für Kinder übernehmen dürfen.

 

Gott ist die Liebe – Gottesdienst am 11.06.2023

Am 11.06. geht es im Gottesdienst darum, wie wir uns Gott vorstellen können. Der erste Johannesbrief vergleicht Gott mit dem stärksten Gefühl, was wir als Menschen kennen. Der Verfasser schreibt: Gott ist die Liebe!

Prädikant Daniel Kiefer gestaltet den Gottesdienst. Am 18.06. feiern wir dann Konfirmation, 10 junge Menschen aus unserer Gemeinde sagen JA zum christlichen Glauben. Wir freuen uns darauf!

Vertraut den neuen Wegen – Gemeindeversammlung am Gründonnerstag

Weniger Personal, weniger Gebäude – auf die evangelischen Kirchengemeinden innerhalb der Evangelischen Kirche Baden kommen in den nächsten Jahren wesentliche Veränderungen zu. Welche das für die HoRAN-Region und die Gemeinde Neulußheim im Speziellen sind, das ist bei einer Gemeindeversammlung am Gründonnerstag im Gemeindehaus Neulußheim vorgestellt worden.Es werden einschneidende Veränderungen sein, denen sich die Kirchengemeinden unterziehen müssen. „Aber das Ganze ist ein Prozess. Das heißt, es erstreckt sich über einen längeren Zeitraum“, betonte Andreas Roth, Vorsitzender der Gemeindeversammlung, in seiner Einleitung. Bis 2036 müssen 30 Prozent der Pfarrstellen im Bezirk Südliche Kurpfalz abgebaut werden (von 29,5 auf 22). Bei den Diakonenstellen sollen bis dahin aus 10,25 7,5 werden. Noch etwas mehr Zeit bleibt, wenn es um die Verringerung des Gebäudebestands geht. Bis 2050 muss der Bestand auf 30 Prozent dessen reduziert werden, was derzeit zentral mitfinanziert wird, also wofür Kirchensteuermittel verwendet werden.

Nötig wird das, weil immer weniger Menschen in der Kirche sind. „1960 hatte die evangelische Kirche in Baden noch 1,3 Millionen Mitglieder und 1300 Gebäude. Derzeit sind es weniger als eine Million Mitglieder, aber 2100 Gebäude“, erläuterte Jonas Ballreich in seinem Vortrag. Er gehört wie Pfarrerin Katharina Garben der Strategiegruppe des Kirchenbezirks an, die den Prozess begleitet und gestaltet. „Um alle Gebäude zu erhalten, bräuchte man etwa 110 Millionen Euro pro Jahr. Zur Verfügung stehen aber lediglich 45“, verdeutlichte Ballreich das Missverhältnis.

„Es besteht also Handlungsbedarf“, betonte Ballreich. Viele Gebäude seien nicht mehr zukunftsfähig. „Wir sitzen in einer Ausnahme“, meinte er mit Verweis auf das evangelische Gemeindehaus. Das entspricht modernsten Standards und ist dementsprechend – wie das Pfarrhaus – von der Gebäudeampel mit der Farbe „grün“ bedacht worden. Mit den drei Farben einer Ampel sind die zentral mitfinanzierten Gebäude in Kategorien eingeordnet worden. Ausschlaggebend dafür, welche Farbe den einzelnen Immobilien zugeteilt wurde, waren Faktoren wie Klimaverträglichkeit, Verwertbarkeit, Flexibilität bei der Nutzung, Ästhetik oder kommunale Verflechtungen. „Ist ein Gebäude rot, wird dafür 2029 die zentrale Mitfinanzierung gestoppt“, sagte Ballreich.

Konkret bedeutet das zum Beispiel für Neulußheim und die anderen Gemeinden der HoRAN-Region, dass in Reilingen das Luther-Haus „grün“, die Kirche aber „rot“ ist. In Neulußheim ist die Kirche mit „gelb“ bewertet worden. In Altlußheim sind das Emil-Frommel-Haus und der Gemeindehausanbau jeweils mit „rot“ bewertet worden, die Kirche allerdings mit „grün“. In Hockenheim sind Kirche und Pfarrhaus jeweils „grün“, das Luther-Haus allerdings „gelb“. „Die Region ist dabei sehr gut weggekommen. Es gibt Gemeinden, die keine ,grünen‘ Gebäude haben“, erläuterte Pfarrerin Katharina Garben.

Dass die Neulußheimer Kirche „nur“ „gelb“ eingestuft wurde, liegt daran, dass die Gotteshäuser in den Nachbargemeinden Hockenheim und Altlußheim neuer und flexibler sind, erläuterte Ballreich. „Aber jetzt ist die Phase, in der wir noch einen Plan aufstellen und Strukturen aufbauen können, wie wir die Kirche erhalten können“, sagte er weiter. Zwar seien die Auswirkungen der Gebäudeampel noch nicht vollständig geklärt. Ballreich und Garben hielten es jedoch für relativ unwahrscheinlich, dass Gebäude von „gelb“ in „grün“ wieder hochgestuft werden.

In Sachen Stellenreduzierung gehe es vor allem darum, Potenzial für Kooperationen zu finden. Der Vorteil der Gemeinden in der HoRAN-Region: Sie arbeiten schon auf einigen Ebenen eng zusammen. Bestes Beispiel dafür ist das Tauffest am Blausee, das sehr gut angenommen wird. Aber auch der neu aufgelegte Ferienkurs für Konfirmanden und die Predigtreihe zeugen davon, dass in den Gemeinden schon viel und eng zusammengearbeitet wird. Die Reduzierung solle hauptsächlich dadurch erreicht werden, dass freie Stellen nicht mehr besetzt werden.

In der anschließenden Fragerunde stand erwartungsgemäß der Erhalt der Kirche in Neulußheim im Fokus. Ein Szenario, dass die Teilnehmer der Gemeindeversammlung umtrieb: „Wird nach dem Silvestergottesdienst die Kirche zugeschlossen?“ Da wurde deutlich, dass der Wille in der Gemeinde stark ist, das Gotteshaus auch weiterhin zu erhalten. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen könnte ein Förderverein sein. Dieser würde Gelder sammeln, mit denen das Gebäude, das unter Denkmalschutz steht, erhalten werden kann. Klar ist aber auch, dass dafür noch viele Fragen ungeklärt sind, speziell im formal-juristischen Bereich. Die nächste Gemeindeversammlung ist für den 24. Juni anberaumt. Dann soll es darum gehen, wo die Gemeinde 2030/2040 stehen will.

Himmelhochjauchzend – zu Tode betrübt – durch das Dunkel ins Licht

Am 02. April feiern wir um 11:00 Uhr Familiengottesdienst zum Palmsonntag, dem Einzug Jesu in Jerusalem. Und bereits um 10.00 Uhr gibt es die Möglichkeit sich im Gemeindehaus bei Muffins und Kaffee oder Saft zu begegnen.

Mit Palmsonntag beginnt die intensive Karwoche: Jeden Abend von Montag bis Donnerstag um 19:00 Uhr feiern wir Passionsandacht in der Kirche, bzw. am Donnerstag Tischabendmahl im Gemeindehaus. Am Mittwoch gibt es für Konfirmand:innen und Jugendliche das Angebot um 16:30 Uhr ab Neulußheim, Kirche den Ökumenischen Kreuzweg der Jugend mitzugehen, der über die verschiedenen Kreuzwegstationen nach Altlußheim führt.

Beim Tischabendmahl am Gründonnerstag um 19.00 Uhr tauchen wir tief ein in die Geschichte des ersten Abendmahl und überlegen, was wir heute an diesem Tisch mitbringen. An Karfreitag gibt es um 10.00 Uhr einen Gottesdienst, den der Kirchenchor mitgestaltet. An Ostersonntag feiern wir um 06:00 Uhr Osternacht. Im Anschluss frühstücken wir gemeinsam im Gemeindehaus und bitten alle, etwas mitzubringen zum Frühstück. Kaffee, Tee, Brötchen stellen wir von der Gemeinde aus.

Um 10.00 Uhr findet ein Ostergottesdienst in Altlußheim statt und an Ostermontag feiern wir traditionell Familiengottesdienst um 11:00 Uhr mit der Segnung der Konfi 3 Kinder und anschließender Ostereiersuche.