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Gesprächskreis für Trauernde am Mittwoch, 03. Dezember 2025, 18.00 Uhr

Trauern gehört mitten in das Leben, das mit anderen Menschen geteilt wird.

Ist das wirklich so? Oder sind Trauernde mit ihrer Trauer mit ihrem Schmerz um den
Verlust eines nahe stehenden Menschen allein?
Die Wirklichkeit eines Todes braucht Anerkennung durch andere. Das Sprechen über den geliebten Menschen und dessen Verlust ist sehr wichtig. Tatsachen und Gefühle, die sich nur in der Vorstellung der oder des einzelnen Trauernden abspielen, bleiben viel unwirklicher als solche, die mit anderen geteilt werden.
Wirklichkeit braucht die Bestätigung durch Menschen, die zuhören, sich auseinandersetzen, ihre Erfahrungen durch die eigene Betroffenheit beisteuern.

Mit dem Gesprächskreis für Trauernde bietet der ambulante Hospizdienst der Kirchlichen Sozialstation Hockenheim, die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden, Menschen, die den Verlust eines nahe stehenden Menschen erleben, die Möglichkeit zum Austausch mit ebenso Betroffenen.

Der nächste Gesprächskreis findet am Mittwoch, 03. Dezember 2025 um 18.00 Uhr in den Räumen der Kirchlichen Sozialstation Hockenheim, Obere Hauptstr. 47 im Liliane Juchli Haus statt.

Sie können sich gerne anmelden: telefonisch 06205-943318
oder per E-Mail: jasmin.ulrich@sozialstation-hockenheim.de

Weitere Informationen erhalten sie unter der Telefonnummer 06205-943318,
Jasmin Ulrich, ambulanter Hospizdienst der kirchlichen Sozialstation Hockenheim.

Ambulanter Hospizdienst

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Der Ambulante Hospizdienst der Kirchlichen Sozialstation Hockenheim e.V. bietet ab September 2016 eine Ausbildung zur Hospizbegleiterin – zum Hospizbegleiter an.

Ich habe durch mein Schicksal viele „Freunde“ verloren, aber auch die Hospizhilfe gefunden, Menschen, die in meiner Dunkelheit Licht sind. Ich bin sehr froh, dass ihr mir aus meinem Lieblingsbuch vorlest oder mir andere Wünsche erfüllt. Durch euch habe ich neue Hoffnung in meiner Dunkelheit erhalten. Diese Hilfe ist ein Segen für mich, ein wunderbarer Segen.“

Dies sind Worte einer Betroffenen die deutlich das wiederspiegeln, was Hospizarbeit ist. Es ist ein gemeinsamer Weg, der frühzeitig begonnen werden sollte, um auch das Vertrauen aufzubauen um über diese The-men sprechen zu können.

Dank des ehrenamtlichen Engagements zahlreicher Menschen entstanden in Deutschland ab Beginn der 1980er Jahre die ersten Hospizinitiativen. Ohne jeden gesetzlichen Auftrag und ohne finanziellen Rückhalt suchten Menschen nach Antworten auf den Leidensdruck schwerstkranker und sterbender Menschen.

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Für viele Ehrenamtliche war dies der Anlass, sich nachhaltig für ein Sterben unter würdevollen Bedingungen einzusetzen. Leitend war und ist auch heute noch die Vorstellung, dass Sterben ein Teil des Lebens ist, dem ebenso respektvoll wie achtsam begegnet werden muss. Ein Leben, welches das Leid in seiner Mitte zulassen kann; ein Leben welches getragen wird durch Gemeinschaft und Mitgefühl; welches nicht schmerzhafte und traurige Momente scheut; welches bewusst auch Freude, Fröhlichkeit und Lachen sucht und seine Neugierde bewahrt; so ein Leben kann Leid und Leiden nicht nur erträglich, sondern vor allem auch wider lebenswert machen. „ Sterben zu Hause“ zu ermöglichen, ist die vorrangige Zielperspektive der Hospizarbeit. Als ehrenamtliche Begleiter sind wir Lebensbegleiter und bekommen die Möglichkeit geschenkt, an einem Leben und seiner letzten Phase teilzunehmen, und gleichzeitig durch unser eigenes Dasein Geborgenheit anzubieten.

Es ist für uns alle eine große Herausforderung, dem Sterben im Leben und dem Leben auch im Sterben begegnen zu dürfen. Dass das Leben eines Sterbenden im Kreise seiner Familie in Zukunft hoffentlich wieder selbstverständlicher Teil unserer Kultur und neben der Geburt einer der herausragenden und wertgeschätzten Übergänge unseres Lebens sein wird, darin möchte der ambulante Hospizdienst der Kirchlichen Sozialstation Betroffene, ihre Angehörigen und Freunde unterstützen.

Der Ambulante Hospizdienst der Kirchlichen Sozialstation Hockenheim möchte Menschen ansprechen, die sich für diese wertvolle ehrenamtliche Arbeit interessieren.

Wenn Sie mehr dazu oder zur Hospizarbeit insgesamt wissen wollen, rufen Sie unter der Nummer 06205-943318 bei Beate Bikowski, Leitung des ambulanten Hospizdienstes der Kirchlichen Sozialstation Hockenheim, an. Wir informieren Sie gerne.