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„Morgenlob“

Ausflug-Schloss

Auch im Herbst ist der Schwetzinger Schlossgarten einen Besuch wert. Deshalb machten die Frauen vom Morgenlob sich in den Herbstferien auf den Weg dorthin. Am Haupteingang des Schlosses erwartete uns Dr. Ralf Wagner und begann auch gleich mit einer Führung durch den barocken Teil des Schlossgartens. Seine lebhaften und interessanten Ausführungen über die Blumenrabatten, die Laubengänge, die gerade neu renoviert werden, den türkischen Garten mit der Moschee, den Minervatempel und nicht zuletzt den Merkurtempel begeisterten die Frauen immer wieder. Wir haben gelernt, dass der Schlossgarten schon zu Carl Theodors Zeiten auch für das Volk offen war, jeder durfte den Garten auch damals schon nutzen. Beeindruckend, wie sich Merkurtempel und Moschee an dem großen Teich gegenüberstehen und sich im Wasser spiegeln, je nach dem, wo der Betrachter steht. Zwei Stunden vergingen wie im Flug, vielen Dank Ralf.

H.S.

Jubelkonfirmation am 22.03.2015

Wir haben Grund zu feiern. Denn vor 50, 60, 65, 70, und 75 Jahren gab es junge Menschen in Neulußheim, die JA gesagt haben. JA zu Gott und JA zur christlichen Gemeinde. Sie haben sich konfirmieren lassen und sind selbständige Mitglieder der Evangeli-schen Kirche geworden.

Der Konfirmandenunterricht damals war sicher anders als der Konfi heute.

Die Pfarrer zum Beispiel waren noch ausschließlich Männer.

Die Möglichkeiten der Jugendlichen damals waren andere, und die Vorstellungen über das Leben vielleicht auch.

Aber damals wie heute sind die Konfirmanden um die 14 Jahre und somit in einem spannenden Alter.

Wir feiern in diesem Jahr Jubelkonfirmation am 22.03.2015 und bitten Gott in diesem Gottesdienst um seinen Segen für die Jubelkonfirmanden. Die Jubelkonfirmanden können ihr JA von damals bedenken und vielleicht sogar bekräftigen.

An diesem Tag der Jubelkonfirmation soll es auch Gelegenheit geben, um über die Erfahrungen mit der Konfirmation ins Gespräch zu kommen und sich an die eigene Konfirmandenzeit zu erinnern.

Was war damals, was ist heute und was wünschen wir uns für die Zukunft?

Diesen Fragen wird dieser besondere Tag nachgehen.

Alle Jubelkonfirmanden sind herzlich eingeladen zu kommen und mitzufeiern. Eine schriftliche Einladung erfolgt in Kürze.

Alle, die in einer anderen Kirche an einem anderen Ort konfirmiert wurden, aber gerne in Neulußheim ihr Konfirmationsjubiläum feiern möchten, sind ebenfalls herzlich eingeladen. Bitte setzen Sie sich direkt mit dem Pfarramt in Verbindung.
Ich freue mich darauf mit Ihnen zu feiern.

katharina-garben

Der Mütterkreis sucht Nachwuchs…

Muetterkreis

Da viele Kinder, die bisher mit ihren Müttern im Mütterkreis aktiv waren bald in den Kindergarten kommen, sucht der Mütterkreis wieder Nachwuchs.

Bisher hatten Bianka Hoffmann und Melanie Schuhmann die Leitung des Mütterkreises übernommen und sich immer ein schönes Angebot überlegt. Dafür auch an dieser Stelle herzlichen Dank.

Nun kommen ihre Kinder in den Kindergarten und somit suchen beide Nachfolgerinnen oder Nachfolger, die dieses tolle Angebot weiter anbieten. Mütter, Väter, auch Omas und Opas mit Kindern und Enkelkindern treffen sich jeden zweiten Montag im Evangelischen Gemeindehaus, St. Leoner Str. 1 von 09:30 Uhr bis ca. 11:30 Uhr.

Im Gemeindehaus stehen viele Spiel-sachen bereit, und in netter Atmosphäre können die Kinder spielen und die Erwachsenen sich austauschen und beraten.

Das nächste Mal trifft sich der Mütterkreis am 15.12.2014 zur Weihnachtsfeier.

Wir laden Sie herzlich ein, dazu zu kommen.

Für nähere Informationen wenden Sie sich gerne an Melanie Schuhmann oder Bianka Hoffmann.

Wir bekommen Besuch

„Ach du liebe Güte – Visitation – was ist das denn???“ – so oder ähnlich reagieren häufig Menschen auf die Nachricht, dass Mitglieder des Bezirkskirchenrates und die Dekanin eine Kirchengemeinde visitieren wollen.

Dabei kann „Besuch“ – und nichts anderes heißt ja dieses Wort von seiner lateinischen Bedeutung her: visitare = besuchen – doch etwas Schönes sein: Man lernt sich kennen, tauscht sich aus, entdeckt Gemeinsamkeiten, entdeckt unterschiedliche Sichtweisen, bereichert sich gegenseitig, erweitert den Horizont und erlebt Stärkung durch die Erfahrung gegenseitiger Gemeinschaft im christlichen Glauben.

Visitation will den Pfarrern, Pfarrerinnen und allen, die in der Gemeinde haupt- und ehrenamtlich arbeiten, bei der Erfüllung ihres Auftrages helfen. Durch die Visitation soll die Verbundenheit der Kirchengemeinde mit der Gesamtkirche, insbesondere dem Kirchenbezirk, deutlich gemacht werden.

Die Visitation bietet die Gelegenheit, die Dienste und Tätigkeiten in der Gemeinde zu überprüfen und sich durch Anregung, Rat und Information weiter zu entwickeln.
Besuchen wird uns eine Delegation des Bezirkskirchenrates. Neben Dekanin Annemarie Steinebrunner, die die Kommission leiten wird, werden Schuldekanin Christine Wolf, die stellvertretende Dekanin Wibke Klomp, sowie Martina Assmann, Dr. Adelheid von Hauff und Dr. Gunther Zimmermann dabei sein.

Die Kommission wird in der Woche 23.02.2015-01.03.2015 bei uns sein.

Während dieser Woche werden zahlreiche Termine stattfinden, z.B. persönliche Gespräche mit der Pfarrerin, der Gemeindediakonin und dem Organisten. Der Gemeindebeirat tagt am 23.02.2015, 19:00 Uhr gemeinsam mit der Kommission. Dazu wird noch gesondert eingeladen.

Es wird ein Gespräch mit dem Kirchengemeinderat stattfinden, die Pfarramtsverwaltung wird überprüft, die Gebäude werden begangen, gemeinsam mit dem Grünen Gockel, der Konfiunterricht wird besucht und Frau Wolf wird einen Unterrichtsbesuch bei Frau Garben und Frau Gottfried durchführen. Gemeinsam mit dem Kirchengemeinderat wird die Kommission den Biobauernhof Merz und das Haus Edelberg besuchen.

Am 1. März wird der Abschlussgottesdienst mit anschließender Gemeindeversammlung stattfinden.

Gespannt warten wir, was das neue Jahr uns bringen wird. Im Pfarrbüro sind wir schon jetzt damit beschäftigt, die nötigen Berichte zusammenzustellen, damit alles bereit ist, wenn die Gäste kommen.

Brot für die Welt

Satt_ist_nicht_genug

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Unsere Ernährung ist wichtig. Für uns, die wir im Überfluss leben – und erst recht für die meisten Menschen auf der Südhalbkugel dieser Erde, weil sie darum kämpfen müssen.

Der weltweite Ankauf und die Großflächennutzung von Land haben zur Folge, dass die Vielfalt der Nahrung bedroht ist. Wer immer nur Reis oder Maisbrei in der Schüssel hat, der lei-det keinen Hunger und ist trotzdem mangelernährt. „Satt“ ist aber nicht genug, weil Menschen ihre einseitige Ernährung oft mit ihrer Gesundheit bezahlen.

Die Aktion „Brot für die Welt“ setzt sich mit ihren zahlreichen Projektpartnern dafür ein, die traditionellen Lebensmittel, die oft schon eine sehr alte Geschichte haben, zu erhalten und deren Anbau wieder neu zu beleben. Denn genau dies sichert eine gesunde, abwechslungsreiche und ausgeglichene Ernährung. Und es macht die Menschen fähig, ihre Ernährung aus eigener Kraft, unabhängig von den großen Lebensmittelhändlern, zu sichern.

Für diese Arbeit braucht „Brot für die Welt“ die Unterstützung vieler Menschen: Durch Gedanken und Gebete und auch durch Ihre Spende helfen Sie, Gottes gute Gabe zu bewahren und gerecht zu verteilen.

Deshalb sammeln wir für Brot für die Welt an den Adventssonntagen. Spendentüten und Überweisungsträger finden Sie in ihrem Gemeindebrief.

Wir bedanken uns jetzt schon für Ihre Spende.

Gedanken zur Jahreslosung

Jahreslosung

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat, zu Gottes Lob. Römer 15,7

Mit glänzenden Augen steht das Brautpaar vor dem Altar und hört den Trautext: „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob“. Heute ist alles möglich. Egal sind die Ecken und Kanten des anderen. In diesem Moment ist alles möglich.

Weit weg sind die Gedanken, dass dieses Miteinander auch zu einer echten Herausforderung werden kann. Da wird es Tage geben, wo man sich wünschte, doch „nein“ gesagt zu haben.

Hilfreich ist dann die zweite Hälfte des Bibelverses: „wie Christus euch angenommen hat, zu Gottes Lob“.

Das geht zwar über die eigenen Möglichkeiten, zeigt uns aber einen Weg, auf dem man neue Schritte gehen kann.

Was im Kleinen gilt, einander annehmen mit allen Ecken und Kanten, lässt sich auch auf das Große übertragen. So schreibt Paulus an die christliche Gemeinschaft in Rom: „Nehmt einander an!“ In Rom gab es Unstimmigkeiten zwischen Juden und Nichtjuden, „Starken“ und „Schwachen“. Die Schwachen aßen kein Fleisch und tranken keinen Wein. Außerdem beachteten sie bestimmte Tage. Dieses Verhalten führte offenbar zu Konflikten, woraufhin Paulus Starke und Schwache aufruft: „Nehmt einander an!“ Im Hintergrund stand die Frage, ob die Speisevorschriften einzuhalten seien oder nicht. Paulus bezeichnet sich selbst als Starken, rief aber dazu auf, Rücksicht zu nehmen auf die Schwachen, die es vorzogen, genau nach dem Gesetz zu leben. Für uns heute heißt es ebenfalls, darauf zu achten, was um uns herum geschieht.

Oftmals setzen wir eigene Belange durch und vergessen damit Rücksicht zu nehmen. Rück -Sicht im wahrsten Sinne des Wortes, sich umschauen, sich noch einmal vergewissern, geht es den anderen mit meinen Entscheidungen auch gut?

Dieses Bild passt ja hervorragend zu den vermeintlich Schwächeren, Zu-rückgebliebenen, von denen bei Paulus die Rede ist. Jeder und jede soll die Chance haben, mitzukommen und dazu zu gehören. „Nehmt einander an“ – das schließt Toleranz und Verständnis ein für Menschen, die anders denken, für Menschen, die anders leben, für Menschen, die kulturell und religiös anders geprägt sind.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Jahr 2015 und nehmen Sie ihre Mitbürger so an, wie Jesus sie angenommen hat.

Dank an das Morgenlob

Im Oktober wurde die Küche des Gemeindehauses von den Frauen des Morgenlobs grundgereinigt und aufgeräumt. Über das Jahr finden in unserem Gemeindehaus richtig viele schöne Veranstaltungen statt, bei denen wir die Küche immer brauchen. Da bleibt auch öfter mal was liegen oder verirrt sich in den falschen Schrank. Aber jetzt erstrahlt die Küche, mindestens bis zum nächsten Kochen mit den Konfis, im neuen Glanz und alles liegt an seinem Ort. Überflüssiges ist entrümpelt und alles ist wieder bereit für den Einsatz.

Für dieses freiwillige und ehrenamtliche Engagement danken wir
den Frauen vom Morgenlob sehr herzlich.

Zweiter After Work Gottesdienst am 05.12.2014 mit anschließender Vernissage im Gemeindehaus

Zum zweiten After Work Gottesdienst am 05.12.2014 um 18:00 Uhr in der evangelischen Kirche in Neulußheim lädt die Kirchengemeinde Neulußheim ein.

Nach einer vollen Arbeitswoche runter kommen, abschalten, neue Impulse bekommen, Musik genießen, beten und innehalten, das wollen Gemeindediakonin Carolin Gottfried, Pfarrerin Katharina Garben und Organist Gerhard Müller in diesem Gottesdienst anbieten. Diesmal wird eine große Leiter eine besondere Rolle spielen, die dazu in der Kirche aufgebaut sein wird.

Im Anschluss an den After Work Gottesdienst lädt die Kirchengemeinde erstmalig zu einer Vernissage um 19:00 Uhr ins Gemeindehaus ein. Die Ausstellung unter dem Titel „Gott sehen…“ von dem Neulußheimer Künstler Oleg Siedler wird für vier Wochen im Gemeindehaus zu sehen sein.

Auch während des Neulußheimer Weihnachtsmarktes werden Kirche und Gemeindehaus offen sein, so dass interessierte Besucher sich selbst ein Bild machen können, von Siedlers Umsetzung biblischer Motive in Öl – und Acrybilder auf Leinwand.

„Ich war´s nicht – Ich war es doch.“ Konfigottesdienst zum Thema „Schuld und Vergebung“

Zu einem besonderen Gottesdienst am Sonntag, den 09.11.2014 um 09:30 Uhr laden Neulußheimer Konfirmanden und Konfirmandinnen herzlich in die evangelische Kirche ein.

Es geht um das Thema „Schuld und Vergebung“.

Schuldig zu werden, das geht ganz schnell und manchmal sogar ohne Absicht.

Aber mit der Schuld umgehen und damit leben, das ist ganz schön schwer.

Sich zu versöhnen mit anderen und mit sich selbst ist herausfordernd.

Mit biblischen Geschichten zum Thema haben sich die Konfis beschäftigt, aber auch mit aktuellen Beispielen, wie dem Amokalarm in Schwetzingen und dem großen Zulauf, den die Terrorgruppe IS gerade von jungen Männern aus Deutschland hat.

Ihre Gedanken und Ideen zum Thema stellen die Jugendlichen in einem selbst erarbeiteten Gottesdienst der Gemeinde vor.

Pfarrerin Katharina Garben und Gemeindediakonin Carolin Gottfried werden die Konfis am Sonntag unterstützen.

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