Soli deo Gloria – Gott allein die Ehre gilt

Kantorin Walburga Schäfer nach 25 Jahren Chorleitung verabschiedet und zur Ehrendirigentin ernannt

Der Gottesdienst für den Sonntag „Lätare, das kleine Ostern“, stand ganz im Zeichen der Verabschiedung von Kantorin Walburga Schäfer.

Der Predigttext passte zum Anlass: Mitten im Leid plötzlich Freude – das ist Lätare. In der Trauer ist da plötzlich jemand, der mich anlächelt, jemand der da ist, jemand der tröstet.
Oben auf der Empore standen die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores, Gastsängerinnen und Gastsänger aus Nußloch, Dielheim und Neulußheim, um sich unter der Leitung von Prof. Klaus Eisenmann von Kantorin Walburga Schäfer zu verabschieden, die 25 Jahre lang die musikalische Leitung des Kirchenchores inne hatte.

Walburga Schäfer selber saß mit ihrer Familie im Kirchenschiff und lauschte andächtig und aufmerksam den Abschiedsklängen „ihres Chores“. Ein wahrlich ungewohnter Anblick.

Walburga Schäfer hatte sich das Lied „Ein Freudenlied soll klingen“ gewünscht, das der Chor, zwar traurig über den Abschied seiner Chorleiterin, dennoch stark und eindrucksvoll mit seinen Höhen und Tiefen zum Ausdruck brachte.

Nach der Liturgie des Gottesdienstes und dem Chorlied „Herr, unser Herrscher“ würdigte Pfarrerin Katharina Garben die lange Zeit Walburga Schäfers für den Neulußheimer Kirchenchor. Zeit, in der vieles im Chor geschehen sei, in der Gemeinde, aber auch in ihrem persönlichen Leben.

Sie habe den Chor 25 Jahre geleitet, Mitglied war sie aber seit ihrer Konfirmation. Das Studium der Musik und der Germanistik an der PH Heidelberg, ihre Chorausbildung beim Badischen Sängerbund, Leitung eines Kinderchores in Plankstadt und die damalige parallele Leitung des AGV „Harmonie“ in Neulußheim, waren nur einige Stationen ihres musikalischen Wirkens.

Der Kirchenchor habe ihr Leben begleitet, so Katharina Garben. Mit ver-schiedenen Typen von Pfarrern und Pfarrerinnen habe sie zusammen gearbeitet, und auch im privaten Leben war der Chor bei vielen ihrer Lebensstationen, ob Hochzeiten, Geburten oder Festen, präsent.

Gefragt, was die Höhepunkte ihrer Tätigkeit waren, entgegnete Walburga Schäfer in einem Gespräch: „Musik und Predigt miteinander vereinen und die Verkündigung ergänzen. Aber auch die vielen besonderen Konzerte und Projekte. Das Verbindende suchen und sich über Grenzen hinweg begegnen“.

Nach dem großen Erfolg der Aufführung des Luther Pop Oratoriums in Neulußheim mit etwa 100 Sängern, reifte der Entschluss ihres Rücktritts, um den Weg für neue Entwicklungen frei zu machen und für sich und ihre Familie Freiräume zu schaffen.

Im Namen des Kirchengemeinderats und der Kirchengemeinde dankte Pfarrerin Katharina Garben für Schäfers Gaben und Kräfte für 25 Jahre Chortätigkeit und für alles, was sie bewirkt habe.

„Gott hilft uns anzunehmen und loszulassen“. Mit diesen Worten entband sie Walburga Schäfer von ihren Aufgaben und Pflichten und spendete ihr Gottes Segen.

Noch einmal erklang der Kirchenchor unter der Leitung von Prof. Klaus Eisenmann mit „Ein feste Burg ist unser Gott“ und „Herr, unser Herrscher“, bevor die Kirchengemeinde ins Gemeindehaus zu einem Abschiedsempfang einlud.

Was ist ein Abschied ohne anerkennende Grußworte?

Bezirkskantor Detlev Helmer fand es bedauernd und schade für den Kirchenbezirk, dass mit Kantorin Walburga Schäfer eine Konstante, die ihre Stelle beseelt ausgefüllt habe, Abschied nimmt. Beflügelt und be-geistert habe sie das Lutherprojekt durchgeführt. Gottes Gesetze und sein Atem haben Einfluss auf ihre Arbeit gehabt. Freude, Treue, Zeit, Glauben und Power habe sie mit anderen geteilt und dafür sprach er ihr für den Kirchenbezirk größten Dank aus.

Der Vorsitzende des Kirchengemeinderats Christoph Diez erinnerte humorvoll daran was es heißt, Menschen mit allerlei Eigenheiten zu dirigieren. Alte und junge Sänger, pünkt-liche, unpünktliche, Neulinge, Erfahrene, An- und Abwesende. Er dankte ihr, dass sie immer den richtigen Ton für alle gefunden habe.

Mit einem Geschenk für die nun freie Zeit dankte er ganz herzlich im Namen der Kirchengemeinde und des Kirchengemeinderates.

Was wird den Deutschen an besonderen Eigenschaften nachgesagt? Organist Gerhard Müller zeigte es augenzwinkernd auf: Zuverlässigkeit, Power und Loyalität. Eigenschaften, die man auch beim Militär benötige. Seine Zusammenarbeit mit Walburga Schäfer habe er sehr genossen. Kein Drill, wenn mal im Chor die Post abging, sondern immer eine Kultur des Willkommens. Aber auch einmal ein Fortissimo, ein auf den Putz hauen. Dennoch mit einem lächelnden Auge, Liebe und Respekt zu den Menschen im Chor. Ihre Freude am Leben stecke an, sie sei ein Fels in der Brandung.

Jutta Roth, Vorsitzende des Kirchenchors, fiel es sichtlich schwer, mit ihren ehrenden Worten Abschied zu nehmen. Das Abschiedslied „Ein Freudenlied soll klingen, dem Herre Jesus Christ“ spiegele genau die viel-fältigen Aufgaben einer Kantorin wider. In den 25 Jahren hat sie während intensiver Proben viel Zeit mit den Chormitgliedern geteilt. Falsche Töne wie z.B. das Singen von Schleifen oder ein „Harrleluja“ oder ein Isch anstelle eines Ichs wurde gerügt. Diese Anekdoten, wie z.B. auch „Das Leiden Christi muss man euch nicht im Gesicht ansehen“, zauberte bei den Anwesenden ein Lächeln hervor und der Abschied wurde etwas leichter.

Natürlich musste auch ein Rückblick auf die vielen Großprojekte sein, die sie angeregt und geleitet hatte. Von Gospelprojekten wie „Oh happy day“, Adventskonzerten, Sommerserenadenkonzerten, Ethno Mess of Peace, Glockenweihe oder 5 Chöre und 1 Orchester zum Abschluss der 300-Jahr-Feier Neulußheims, bis hin zum Luther Projekt in 2017, das wahrscheinlich das aufregendste und auch technisch aufwendigste Projekt und gleichzeitig Abschluss ihrer erfolgreichen Dirigentenlaufbahn gewesen sei.

Wie mit dem Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“ sei sie für den Chor eine feste Burg gewesen. Mit dem Dank für das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des Chores und ihrer Verlässlichkeit dankte sie im Namen aller Chormitglieder von Herzen. „Wir wussten, wenn du gesagt hast, wir können das, dann klappte das auch“.

Mit Geschenken, der Auszeichnung zur Ehrendirigentin des Kirchenchors sowie allen guten Wünschen für die Zukunft dankten alle Chormitglieder mit langem Applaus ihrer scheidenden Dirigentin.

In meinen Ohren klingt noch das Orgelkonzert von Gerhard Müller des vergangenen Sonntags, so Walburga Schäfer. Ihr Schlüsselerlebnis das Lied „We are the world“. Dabei habe sie eine große Dankbarkeit gefühlt, ein Teil dieser Kirchengemeinde zu sein, habe all die freudigen aber auch traurigen Anlässe ihrer Chorarbeit Revue passieren lassen.

Eine besondere Ehre für sie sei, dass heute zum Abschied Prof. Klaus Eisenmann den Chor im Gottesdienst dirigiert habe. Ihr Dank galt auch Vizedirigent Roland Haaß, Jutta Roth sowie Pfarrerin Katharina Garben, die sie, in der langen Reihe der vergangenen Pfarrer und Pfarrerinnen, mit Respekt begleitet habe. Den allerwichtigsten Menschen aber, den Chormitgliedern, dankte sie ganz besonders.

Soli deo Gloria – Gott allein die Ehre! Mit diesen Worten drückte sie die Hoffnung aus, dass der Chor in Zukunft weiter mit seinen Stimmen Gott die Ehre geben möge und wünschte dem Kirchenchor alles Gute.

Beim anschließenden Sektempfang, der mit allerlei Leckereien liebevoll von den Chormitgliedern vorbereitet wurde, gab es Gelegenheit, auf die vielen gemeinsamen Jahre mit Walburga Schäfer Rückblick zu halten.

Renate Hettwer

Familiengottesdienst, Termine und Themen 2. Halbjahr 2018

Familiengottesdienst

Download: Flyer Jungschar Kids Familiengottesdienst 2. Halbjahr 2018

So. 02.09.2018 11:00 – 12:00 Uhr
im Anschluß Eis zur Erfrischung im Ev. Gemeindehaus
Thema: 180 Grad: Zachäus kehrt um

So. 07.10.2018 11:00 – 12:00 Uhr
Thema: Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser: die Stillung des Seesturms

So. 04.11.2018 11:00 – 12:00 Uhr
Thema: Du gehörst zu mir wie mein Name an der Tür: Ich und Du

So. 02.12.2018 11:00 – 12:00 Uhr
Thema: Mütze und Zoomie im Advent

24.12. 15:30 Uhr
Krippenspiel

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Familiengottesdienst

sonntags von 11:00 – 12:00 Uhr in der Ev. Kirche Neulußheim,
seit März 2018 jeden 1. Sonntag im Monat.

Wir laden alle Kinder, Geschwister, Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel, Freunde und die ganze Gemeinde herzlich dazu ein!
An manchen Terminen gibt es Special Events davor oder danach!

Ablauf:
Gemeinsamer Beginn in der Kirche, Gruppenphase im Gemeindehaus für die Kinder (altersgerecht aufgeteilt), gemeinsamer Abschluß in der Kirche.

Jungschar Kids, Termine und Themen 2. Halbjahr 2018

Jungschar-Kids

Download: Flyer Jungschar Kids Familiengottesdienst 2. Halbjahr 2018

Di. 25. September 2018 15:00 – 16:30 Uhr
Thema: 180 Grad: Zachhäus kehrt um

Di. 23. Oktober 15:00 – 16:30 Uhr
Thema: Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser: die Stillung des Seesturms

Di. 27. November 15:00 – 16:30 Uhr
Thema: Du gehörst zu mir wie mein Name an der Tür: Ich und Du

Di. 11. Dezember 15:00 – 16:30 Uhr
Weihnachtsfeier!!

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Jungschar Kids – dabei sein und was erleben

Einmal im Monat, Dienstagnachmittags, treffen sich die Jungschar Kids für anderthalb Stunden im Ev. Gemeindehaus. Wir erleben spannende Geschichten, spielen gute Spiele, sind mal drinnen und mal draußen, singen zusammen und vieles mehr.
Dabei vertiefen wir die Themen der Familiengottesdienste und haben hoffentlich zusammen immer wieder viel Spaß.

Wenn ihr in der Grundschule seid oder etwas älter oder etwas jünger, dann seid ihr bei uns genau richtig.

Zur Zeit sind wir eine Gruppe mit ca. 15 Kindern und treffen uns regelmäßig.
Schau doch mal vorbei, ihr könnt auch gerne noch eine Freundin oder einen Freund mitbringen.

Wir freuen uns auf Euch,

Pfarrerin Katharina Garben, Katja Wörth-Fortini und Gemeindediakon Jascha Richter

Post aus dem Rhein – Kommunikation auf traditionelle Art

Von Katharina Garben

Kaum ein Kind bekommt heute noch einen Brief oder findet gar eine Flaschenpost.

Dem wollte die Ev. Kirchengemeinde mit ihrem Beitrag zum Neulußheimer Ferienspass abhelfen. Rund 20 Kinder erlebten mit Pfarrerin Katharina Garben, Gemeindediakon Jascha Richter und weiteren Ehrenamtlichen aus der ev. Kirchengemeinde einen spannenden Nachmittag. Nachdem sie zuerst aus einer wahren Geschichte gehört hatten, das aus einer Flaschenpost sogar eine Freundschaft entstehen kann, durften die Kinder selbst eine schöne Flaschenpost gestalten.

Neben einem Brief  und selbstgemalten Bildern an den glücklichen Finder wurde ein wenig Sand zum beschweren eingefüllt, ein Glückspfennig für eine gute Reise beigelegt und schließlich die Flasche mit Nagellack von außen schön verziert. Dann wurde die Flasche gut verkorkt und los ging die Reise, zunächst mit dem Fahrrad bis zum Altlußheimer Rheinufer. Mit aller Kraft schleuderte Jascha Richter dann die 20 Flaschen in die Mitte des Flusses. Pfarrerin Garben schickte den Flaschen einen Reisesegen hinterher und hoffte, dass alle Flaschen das Meer erreichen.

Zurück im Gemeindehaus bekamen alle Kinder noch eine Kugel Eis spendiert, bevor es dann müde von der Hitze aber glücklich nach Hause ging.

Schritt ins Wasser – Schritt zum Glauben

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

In den letzten beiden Jahren erleben wir einen wahren Boom an Taufen in unserer Gemeinde. Wir haben fast 50% mehr Taufen als in den letzten Jahren. Das freut uns sehr und da investieren wir als Pfarrer/in, Gemeindediakon, Sekretärin, Kirchenmusiker und Teamer auch gerne Zeit und Gedanken um diese Taufgottesdienste schön zu gestalten und den Familien einen Zugang zum Glauben und zur  Kirchengemeinde zu vermitteln. Für die Gottesdienstbesucher, die nicht zur Tauffamilie gehören ist das manchmal auch herausfordernd, weil die Gottesdienste lauter und anders sind, als gewohnt. Aber viele empfinden es auch als Bereicherung junge Familien aus der Gemeinde kennenzulernen und freuen sich über die neuen Gemeindemitglieder. Gleichzeitig wissen wir, dass wir auch einige Eltern und Kinder mit den Taufgottesdiensten in der Kirche nicht erreichen. Die Schwelle zur Kirche ist für viele Menschen zu hoch. Daher feiern wir nun ein Tauffest am Blausee und freuen uns sehr darauf.

Ich lade Sie alle herzlich ein diesen besonderen Gottesdienst mitzufeiern am 16.09. um 10:00 Uhr am Blausee, für Sitzmöglichkeiten ist gesorgt, auch für Schatten, sollte es nötig sein. Im Mittelpunkt wird eine Erzählung aus der Bibel stehen. Es geht um Petrus, einen Jünger Jesu, der übers Wasser geht, weil Jesus ihn ruft. Aber als er Angst bekommt fängt er an zu sinken. Jesus hilft ihm und erklärt ihm, warum er gesunken ist. »Du hast zu wenig Vertrauen! Warum hast du gezweifelt?« Wenn wir das Vertrauen verlieren, sinken wir ab. Wenn wir vertrauen, können wir unseren Weg weiter gehen, auch in unbekanntes Terrain. Das ist eine der Botschaften aus dieser biblischen Erzählung. Wir wagen uns mit diesem Fest am Blausee auf unbekanntes Gebiet und hoffen, dass unser Vertrauen nicht enttäuscht wird. Wir wollen das auch immer wieder versuchen etwas ungewohntes zu tun, so können Sie z.B. im November am zweiten Nachtcafe der Gemeinde teilnehmen oder Ihre Kinder auf eine Reise zu den Christen in aller Welt schicken beim Kindererlebnistag. Auch viele weitere Angebote erwarten Sie in den kommenden drei Monaten. Übrigens: Beinahe 20 Täuflinge haben sich angemeldet und wollen zu unseren Gemeinden gehören. Das freut uns sehr.

Herzliche Grüße und bis dahin

Katharina Garben

Aktiv im Alter sucht Nachwuchs

Die Reihe „Aktiv im Alter“ ist ein Erfolgsmodell der Seniorenarbeit in Neulußheim und wird bereits seit 10 Jahren angeboten. Getragen wurde das Angebot von einem engagierten Team um Gemeinderätin Heidi Roß mit Unterstützung der politischen Gemeinde und der ev. Kirchengemeinde. Nun hat das sehr erfolgreiche Team beschlossen mit dem 10-jährigen Jubiläum aufzuhören.

Dennoch soll  „Aktiv im Alter“ fortgeführt werden. Das Programm für das kommende Jahr wird dabei federführend von Frau Alexandra Özkalay aus dem Rathaus zusammengestellt, die auch die Pressearbeit übernehmen wird,  aber es werden gerne noch Ideen aufgenommen. Einige Programmpunkte stehen bereits fest, so wird es natürlich weiter eine Weihnachtsfeier geben, einen Nachmittag ist der Bürgermeister zu Gast und auch ein Reisebericht darf natürlich nicht fehlen. Für die Durchführung der  ca. 10 Nachmittage suchen wir Menschen, die Lust haben mitzumachen. Zum einen suchen wir Frauen und Männer, die evtl. weiter oder neu bereit dazu sind einen Kuchen zu spenden für die Nachmittage, zum anderen suchen wir eine kleine Gruppe, die bereit ist die Nachmittage als Team zu betreuen. Es wäre schön, wenn sich 4-5 Menschen bereit erklären würden.

Das kommt auf Sie zu:

  • Kaffee kochen
  • Tische eindecken
  • Kaffee / Tee ausschenken
  • Begrüßung und Moderation
  • Kontakt halten mit den Besuchern der Nachmittage und Gespräche
  • Abräumen und spülen mit der Betriebsspülmaschine

Der zeitliche Aufwand geht etwa von 13:30 -18:00 Uhr. Eine Einweisung in alle Geräte und in die Küche des ev. Gemeindehauses bekommen Sie natürlich vor dem ersten Nachmittag im Januar 2019.

Sie müssen keine Stühle und Tische stellen, das wird der Bauhof weiter übernehmen.

Sie müssen auch keine Getränke einkaufen, das wird das Pfarramt übernehmen.

Wenn Sie Lust hätten in einem solchen Team mitzumachen, dann melden Sie sich gerne bis Ende September bei Pfarrerin Katharina Garben unter 06205-31130 oder per Mail
an Katharina.Garben@kbz.ekiba.de

Kinder werden in unserer Gemeinde getauft…

…darüber freuen wir uns
und besuchen die Familien einige Zeit nach der Tauffeier zu Hause.

Wir werden offen und freundlich aufgenommen, und es ergeben sich nette und interessante Gespräche über Gott und die Welt.

Viele dieser Familien sind erst vor kurzer Zeit nach Neulußheim gezogen und freuen sich daher besonders über den Willkommensgruß der Kirchengemeinde.

Wir sprechen über die aktuellen Veranstaltungen unserer Gemeinde und nehmen gerne Anregungen und Vorschläge der jungen Eltern auf.

Pro Jahr werden von uns ca.12 bis 14 Familien besucht.

Wir sind ein kleines Team und suchen nette Menschen, die Lust haben, bei uns mitzuarbeiten.

Wilma Janßen Tel. 308185
Petra Müller-Roth Tel. 32727
Christel Schmelz Tel. 397190

Sozialpraktikum

Wir, Jan und Jonas, haben hier, in der Evangelischen Kirchengemeinde Neulußheim, unser Sozialpraktikum absolviert. Das Sozialpraktikum ist an unserer Schule ein einwöchiges Praktikum in der Jahrgangsstufe 9 (Fach Religion), in dem man eine soziale Einrichtung besucht. Wir haben uns für unsere Kirchengemeinde entschieden, weil wir uns ein vielfältiges und interessantes Praktikum erhofften. Und was soll man sagen: Wir wurden nicht enttäuscht! Wir haben in dieser Woche u.a. am Konfiunterricht mitgewirkt, den ev. Kindergarten besucht, ein Taufgespräch begleitet und unserem Gemeindediakon Jascha Richter bei seinem Unterricht in der Lußhardtschule geholfen. Wir waren aber auch im Pfarrbüro mit dabei und haben an verschiedenen Stellen geholfen, auch das gehört ja zum Beruf dazu. So haben wir auch an der Planung & Ideenfindung für ein gemeinsames Jugendprojekt der beiden Kirchengemeinden Alt– und Neulußheim mitgewirkt. Es war eine sehr interessante und lehrreiche Woche, und wir werden definitiv keine Probleme damit haben, genügend interessanten Inhalt für unseren schulischen Praktikumsbericht zu finden…

jb+je

„Gemeinsam statt Einsam“

Viel zu schnell vorbei: Das Projekt der Ev. Kirchengemeinde „Gemeinsam statt einsam“ endete für 2018. Trostpflaster: Das Team übernimmt die Nussbaum-Bewirtung am 15. Juni 2018.

Ein kleines Trostpflaster konnte Pfarrerin Katharina Garben vor dem letzten gemeinsamen Mittagessen im Ev. Gemeindehaus verkünden:

Was drei Jahre erfolgreich war, darf gerne im nächsten Jahr seine Wiederholung finden. Als weiteres kleines Trostpflaster will das „Gemeinsam statt einsam-Team“ am Freitag, 15. Juni, die Bewirtung unter dem neu gepflanzten Nussbaum übernehmen.

Ein bekanntes Sprichwort sagt, dass, wenn es am Schönsten ist, man aufhören sollte. Dem wollten die Gäste aber ungern zustimmen.
Seit dem 12. Januar 2018 öffnete die Ev. Kirchengemeinde Neulußheim mit ihrem Projekt „Gemeinsam statt einsam“ für acht Freitage den Gemeindesaal und lud die Bevölkerung ein, Platz zu nehmen, ein schmackhaftes Essen in Gesellschaft einzunehmen und sich einmal an den gedeckten Tisch zu setzen.

„Schade“, so Lilli Eisinger, die zum letzten Mittagstisch mit Nudeln, Soße Bolognese und Salat gekommen war, „ich würde gerne das ganze Jahr kommen, Freunde und Nachbarn treffen. Wissen Sie, ich koche zwar fast jeden Tag für mich alleine, in Gemeinschaft schmeckt es mir aber am besten.“ „Das ganze Team um Dr. Ralf Wagner und Gerda Schellenberger ist ein tolles zusammengewachsenes Team, immer nett und freundlich. Und das Besondere an diesem Projekt ist, so Hannelore Hoffmann, dass Jedermann kommen kann, ob jung oder alt, arm oder reich. „Hier geht es ausschließlich um die Begegnung und das gemeinsame Mittagessen.“

Aber all das Schöne hat mal ein Ende. Pfarrerin Katharina Garben eröffnete mit einem Gebet „Aller Augen warten auf dich, Herr und du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit“, das letzte Mittagessen des Projekts „Gemeinsam statt einsam“.
Gastfreundschaft und Gnade sei etwas Heiliges und ihr Wunsch wäre, die Welt möge doch öfter gemeinsam essen. Lieben lernen und mitei-nander auskommen wäre dann das Ergebnis.

Sie dankte allen Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz, und die Gäste ließen es sich nicht nehmen, kräftig zu applaudieren.

An den acht Freitagen wurden insgesamt fast 600 Gäste bewirtet. Es gab Speisen vom Sauerbraten bis hin zum Hackbraten oder Leberknödel, etliche Kisten Wasser und Apfelsaftschorle wurden eingeschenkt und viele leckere Nachtische zubereitet. Alle Zutaten der Gerichte, überwiegend aus regionalem Anbau, wurden morgens frisch vom Küchenteam zubereitet und verarbeitet, und auch dafür gab es viel Lob.

Hier dankte die Ev. Kirchengemeinde allen Sponsoren, die das eine oder andere zum Gelingen beigesteuert haben oder Rabatt gewährten, wobei die Firmen Cornelius, Apfel Hoffmann, Bauer Merz, Bäckerei Bauer und die Landfrauen besondere Erwähnung fanden.

Küchenchef Dr. Ralf Wagner und Gerda Schellenberger haben mit ihrem hoch motivierten Küchen- und Serviceteam in den 8 Wochen viel geleistet, geplant, gekocht, serviert. Auch Helfer im Hintergrund, wie die Einkäuferin Christina Schmitz, Josef Schellenberger oder Herbert Weber, haben zum erfolgreichen Gelingen beigetragen.

Zum Abschluss des letzten Mittagessens gab es dann als Dessert Kaffee und Kuchen, die von einigen Frauen oder Gästen gebacken und gestiftet wurden.

Auch Bürgermeister Gunther Hoff-mann kam trotz etlicher Termine auf einen Sprung vorbei und zeigte sich überrascht und erstaunt über den großen Zuspruch des Projekts. Er ließ es sich nicht nehmen, lobende Worte für das große ehrenamtliche Engagement auszusprechen.

In gemütlicher Runde ließen die Gäste die vergangenen Wochen Revue passieren und wie sagte ein Mittagsgast am Ende dieses Nachmittags „Schade, dass es schon wieder vorbei ist, das Schöne kann man einfach nicht festhalten. Ich werde das gemeinsame Mittagessen in der Gemeinschaft vermissen, zum Nussbaumtermin bin ich auf jeden Fall dabei.“

Aus dem gewachsenen Helferteam ist eine besondere Gemeinschaft entstanden, die es sich wieder zur Aufgabe in 2019 machen wird, so Gerda Schellenberger und Dr. Ralf Wagner, das Projekt „Gemeinsam statt Einsam“ ehrenamtlich weiter fortzuführen. Die eingegangenen Spenden aus den aufgestellten Behältern dürften dazu ausreichen.

Mit einer kleinen Chefkochfigur bedankte sich das Team bei Gerda Schellenberger und Dr. Ralf Wagner für das gemeinsame Miteinander und freute sich schon heute, wenn es ab dem 11. Januar 2019 wieder heißen wird „Gemeinsam statt einsam“.