Liederandachten 2014

Herr, ich komme zu dir, und ich steh vor dir, so wie ich bin…

so lautet ein Lied von Albert Frey, das wir sehr oft singen.
Es ist nur eines von vielen, das wir gerne mit Ihnen gemeinsam zu unseren Liederandachten singen.

Außerdem wird uns die Jahreslosung 2014 ein Jahr lang begleiten. Wir hören dazu Gedanken und jeder hat die Möglichkeit, den Gedanken zu folgen, sich mitnehmen zu lassen…

Gott nahe zu sein ist mein ganzes Glück (Ps.73,28)

Wir laden Sie ein, ihm ganz nahe zu sein:
27. April 27. Juli 26. Oktober Beginn jeweils um 18 Uhr
in der evangelischen Kirche Neulußheim
Liederandachten 2014

Terminänderung: Weltgebetstag der Frauen
Freitag, den 07.03.2014 in der katholischen Kirche um 19:00 Uhr

Einführung der neu gewählten Kirchenältesten im Gottesdienst am 15.12.2013 in Neulußheim

In einem feierlichen Gottesdienst wurden am Sonntag, dem 15.12.2013, die neu gewählten Kirchenältesten von Pfr.in Katharina Garben und Gemeindediakonin Carolin Gottfried in ihr Amt eingeführt.

In der Predigt von Pfr.in Katharina Garben über einen Text im Buch des Propheten Jesaja, wird dem Volk Israel verheißen, dass Gott sie begleitet und tröstet auf ihrem Weg von Babylon nach Jerusalem, das ganz zerstört war. Auch uns Menschen heute gelte diese Verheißung: „Seht, da ist euer Gott!“ Auch wir brauchten Trost in unserem Leben, sei es durch Menschen oder durch das Wort Gottes, das beim persönlichen Bibellesen auch ganz persönlich zu uns sprechen und uns trösten könne.

„Unsere Kirchengemeinde wird von den gewählten Ältesten gemeinsam mit der Pfarrerin und der Gemeindediakonin geleitet. Die Leitung hat Aufgaben eines „Hirten“, nämlich darauf zu achten, dass das Wort Gottes recht verkündet wird, für die Gemeinde ein Ziel zu finden und für die Menschen da zu sein, wenn sie z.B. Trost und Hilfe brauchen. Jede und Jeder ist in der Verantwortung, sich mit seinen Gaben zum Wohl der Gemeinde einzubringen.“ – so Pfr.in Garben in ihrer Predigt.

Nach der Predigt bereicherte der Kirchenchor mit dem schönen Lied „Nun lasst uns Gott dem Herren, lobsingen und ihn ehren“ den Gottesdienst.

Danach wurde Frau Petra Müller-Roth aus dem Amt verabschiedet. Sie war 6 Jahre lang Mitglied im Kirchengemeinderat und wird sich jetzt anderen Aufgaben in der Gemeinde widmen. Frau Gottfried bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und überreichte ihr nicht nur einen wunderschönen Blumenstrauß, sondern auch ein Paket Kirchennudeln, um die gewonnene Zeit zu genießen und eine Parkscheibe, um die Zeit auch mal still stehen zu lassen.

Jetzt wurden die neu gewählten Ältesten eingeführt: Pfr.in Garben sprach die Verpflichtungserklärung der Badischen Landeskirche und die Ältesten verpflichteten sich, sie einzuhalten. Nach einem Fürbittgebet wurden sie alle persönlich für ihren Dienst mit Handauflegung gesegnet.

Als Dankeschön wurde jedem eine Rose, eine Parkscheibe und Päckchen Kirchennudeln überreicht.

„Jauchzet, jauchzet alle Welt“ – mit dieser vom Chor gesungenen und von Gerhard Müller an der Orgel begleiteten Kantate wurde der Gottesdienst feierlich beendet.

H.S.

Zum Foto: von links nach rechts

Wilma Janßen, Christoph Diez, Sigrid Beck, Dr. Ralf Wagner, Hannelore Schneider, Josef Schellenberger, Katharina Thorn, Karl Sturm, Pfr.in Katharina Garben, Gemeindediakonin Carolin Gottfried

FRAUENFRÜHSTÜCK

Nach einem ausgiebigen Frühstück mit über 100 Frauen wurde das Thema „Segen“ mit einem Segenslied von den Frauen des Frauenkreises „Morgenlob“ eröffnet.

Hanni Schneider referierte dann spannend und unterhaltsam, aber auch sehr persönlich und berührend über Segenswünsche, die uns in unserem Leben auf ganz unterschiedliche Art begegnen.

Meistens wünschen wir uns den Segen Gottes zum Geburtstag, aber auch in schwierigen Lebenssituationen, bei Krankheiten und Krisen. Dann wünschen wir uns viel Kraft und dass Gott uns segnen möge.

Was ist damit gemeint? Das Wort Segen bedeute: „lebensfördernde, heilschaffende Kraft. Der Gesegnete solle mit heilsamer Kraft beschenkt werden und sie erleben.“

Im Alten Testament erfuhren die Menschen Gottes Segen dadurch, dass er sie mit Fruchtbarkeit ausstattete, Leben schenkte, den Menschen Glück und Erfolg gegeben hat. Der Segen zeige sich darin, dass Gott sich den Menschen
freundlich zuwende. Es gehe hier nicht um ein übernatürliches Eingreifen, das den Lauf der Dinge komplett verändere. Vielmehr ereigne sich der Segen im Fluss des täglichen Lebens durch scheinbar unauffällige Dinge.

Die Sehnsucht nach Segen haben wir alle in uns. Wir wünschen uns ein „gesegnetes Leben“ und verbinden damit den Wunsch, dass wir ein erfülltes Leben haben. Dass unser Leben gelänge, dass wir Frucht bringen könnten.

Menschen, die sich nach einem Partner sehnen, Eltern die sich ein Kind wünschen, kranke Menschen, die sich nach Heilung sehnen, Menschen, die verreisen oder eine Veränderung in ihrem Leben erfahren, Menschen die in Trauer sind oder ein Fest feiern: alle sehnen sich nach guten Worten, die sie begleiten, beschützen, trösten, ermutigen. Wenn wir gesegnet werden, dann könnten wir teilhaben an der Fülle Gottes und einen Sinn in unserem Leben finden.

Segnen sei mehr, als mit Worten beten. Segen drücke sich in einer Gebärde aus, z.B. das Kreuzzeichen auf der Stirn, wie es bei der Taufe gemacht wird oder die Handauflegung bei einem persönlichen Segenszuspruch. Charlotte Johansen hatte eigens für dieses Frauenfrühstück ein Lied geschrieben und komponiert und mit Claudia Hörger am Flügel vorgetragen. „Wenn die Amsel singt und Gott seine bunten Farben am Himmel mischt, dann leuchtet Gottes Angesicht“ – passend zu dem Segen, den alle aus dem Gottesdienst kennen. Die Frauen wurden mit einem Segen verabschiedet.

H. Schneider

NUSSBAUM – Freude für den Gaumen

Den letzten Nussbaum-Treff in diesem Jahr veranstaltete das Seniorenzentrum Haus Edelberg mit einer kulinarischen Glanzleistung. Küchenchef Thomas Mandel zauberte mit seinem Koch Michael Kaufmann einen Höhepunkt nach dem anderen auf die Teller: Räucherfisch-Mousse mit Forellenkaviar eröffnete das Menü, da gab es unter anderem ein Piccata Milanese in Weißwein-Sahne-Soße oder ein Stracciatella-Eis auf einem Orangen-Spiegel mit mariniertem Erdbeersalat.

Herausforderung für den Küchenleiter: „So ein Gourmetessen ist immer mal wieder eine Herausforderung für unseren Küchenleiter Mandel, der auch gerne bei anderen Gelegenheiten, wie dem Weihnachtsbrunch oder sonstigen Festen, seine kreative Ader für verwöhnte Gaumen einsetzt“, freut sich Hausleiterin Waltraud Jansen.

Das schöne Wetter trug seinen Teil dazu bei, dass Jansen dem Kirchengemeinderatsvorsitzenden den Erlös des Abends, 660 Euro, überreichen konnte. Josef Schellenberger freute sich über einen weiteren Beitrag zur Renovierung des Kirchendaches. „Es ist schön, dass das Haus Edelberg Teil der Gemeinde ist und unsere Bewohner am Gemeindeleben teilnehmen können. Das motiviert meine Mitarbeiter und mich, uns immer wieder für einen guten Zweck einzusetzen“, ergänzte Waltraud Jansen.

gj

Gesamterlös Nussbaum 2013 € 4610,73

Wir bedanken uns bei all denen, die uns den ganzen Sommer über mit leckeren „Nussbäumen“ verwöhnt haben. Vielen Dank für Ihren Einsatz.

Und selbstverständlich bei allen, die durch ihren Besuch den „Nussbaum“ so lebendig gemacht haben. Beehren Sie uns doch im nächsten Jahr wieder.

Als erster Nussbaum 2014 findet am Aschermittwoch, 5.3.14, um 19 Uhr ein Heringsessen statt.

Es gibt Heringe, Kartoffeln und Quark

Bitte vorher anmelden im Pfarramt oder bei Familie Schellenberger.

Weltgebetstag der Frauen

Wasserströme in der Wüste: Weltgebetstag von Frauen aus Ägypten Frauen aller Konfessionen
laden ein Weltgebetstag 2014

Am Freitag, den 7. März 2014, feiern Menschen rund um den Erdball Gottesdienste zum Weltgebetstag.

In Zeiten politischer und gesellschaftlicher Umbrüche kommt der Weltgebetstag 2014 aus Ägypten. Mitten im „Arabischen Frühling“ verfassten die Frauen des ägyptischen Weltgebetstagskomitees ihren Gottesdienst. Ihre Bitten und Visionen sind hochaktuell: Alle Menschen in Ägypten, christlich und muslimisch, sollen erleben, dass sich Frieden und Gerechtigkeit Bahn brechen, wie Wasserströme in der Wüste! (Jes 41,18ff.) Rund um den Erdball werden sich am Freitag, dem 7. März 2014, die Besucherinnen und Besucher der Gottesdienste zum Weltgebetstag dieser Hoffnung anschließen. Wasser ist das Thema des Gottesdienstes – sowohl symbolisch, als auch ganz real. Zum einen ist es eine gefährdete Ressource in Ägypten, einem der wasserärmsten Länder der Erde. Zum anderen dienen Wasserströme als Hoffnungssymbol für Ägyptens Christinnen und Christen, die unter Einschüchterungen und Gewalt radikaler islamistischer Kräfte leiden.

Dass Christen und Muslime, Arme und Reiche, Frauen und Männer 2011 und 2013 gemeinsam für Freiheit und soziale Gerechtigkeit protestierten, gab vielen Menschen Hoffnung. Mit Blick auf die damaligen Forderungen fragt der Weltgebetstag nach der heutigen Situation und nimmt dabei vor allem die ägyptischen Frauen in den Blick. Mit den Kollekten der Gottesdienste werden u.a. zwei ägyptischen Partnerorganisationen unterstützt, die sich für Mädchenbildung und die Mitbestimmung von Frauen einsetzen.

Herzliche Einladung! am Freitag, dem 07.März 2014 um 18:00Uhr in der kath. Kirche in Neulußheim

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Das ökumenische -Vorbereitungsteam Neulußheim

Land zum Leben – Grund zur Hoffnung

Nur wer sich nicht dagegen wehren kann, dass ihm die Regierung sein Land wegnimmt, verlässt seinen eigenen Grund und Boden, um als Tagelöhner in den Slums der Großstädte sein Leben zu fristen. Und nur wer keine andere Möglichkeit hat, beleuchtet seine Hütte mit stinkendem, teurem und giftigem Kerosin. Zwei Projekte der Aktion „Brot für die Welt“ nimmt unsere Landeskirche dieses Jahr besonders in den Blick: Licht ist in der kleinsten Hütte: In 180 Dörfern des indischen Bundesstaates Karnataka erhalten arme Familien Solarlampen als Ersatz für die Beleuchtung mit dem gesundheitsschädlichen Kerosin. „Nach einem langen Arbeitstag auf dem Feld musste ich das Kochen und die ganze Hausarbeit in weniger als zwei Stunden erledigt haben, während die Kinder noch schnell Ihre Hausaufgaben machten“, erinnert sich ihre Mutter Thuma. Denn Kerosin ist teuer, länger konnten sie sich das Licht nicht leisten. Jetzt sind die Hütten auch abends hell und frei von giiftigem Kerosingestank.

Im Einklang mit der Natur: In Nordsumatra leidet die Landbevölkerung unter der ungebremsten Ausbeutung von Rohstoffen. Die indonesische Zentralregierung sieht das Land als öffentliches Land an und vergibt Konzessionen an Bergbau- und Papierfirmen. Die Organisaton KSPPM klärt Kleinbauernfamilien über ihre Rechte auf und hilt ihnen bei der Umstellung auf ökologische Anbaumethoden. „Wir verwenden keinen Kunstdünger mehr, sondern selbst hergestellten Kompost. So sparen wir Geld und erhöhen zusätzlich den Ernteertrag“, erzählt der Kaffeebauer Alman.

Gott will, dass alle Menschen Gerechtigkeit erfahren. Und wir können unseren Teil dazu beitragen. Beide Projekte sorgen dafür, dass es vielen Menschen besser geht. Ganz konkret. Helfen Sie mit durch Ihre Spende! Mit unserem Gemeindebrief erhalten Sie die Spendentüten und das Infoblatt „Brot für die Welt“ Wir bitten Sie, Ihre Spendentüten in den Gottesdiensten oder im Pfarramt abzugeben.

Vielen herzlichen Dank
Carolin Gottfried