Herzlich Willkommen

Die  Jahreslosung 2017 lautet:

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.
(Ez 36,26)

Und das ist gut, denn das werden wir brauchen.

Ein neues Herz, dass bereit ist Liebe zuzulassen und einen neuen Geist um gut zu überlegen, wie wir das neue Jahr angehen wollen.

Nachdenken, Gottes Wort einzubeziehen in mein Denken und Handeln, aus der Ruhe heraus Lösungen finden für die Herausforderungen, die anstehen, statt uns von überkochenden Gefühlen hinreißen zu lassen.

Gedanken von Fulbert Steffensky zum Jahreswechsel:

Vor einiger Zeit besuchte ich mit meiner Enkeltochter einer Freundin, die ein Kind bekommen hatte. Die Enkeltochter sah das Kind lange und bewegt an, und schließlich sagte sie: „Es hat so schöne unabgelaufene Füße!“ So ist es auch mit dem neuen Jahr: Es hat so schöne unabgelaufene Füße. Immer wenn etwas anfängt – ein neues Leben, die Ehe von zwei Menschen, eine neue Zeit und ein neues Jahr, überkommt Menschen eine Art gerührter Hoffnung. Noch ist das Neue nicht verletzt, gedemütigt und beschmutzt, noch ist es nicht korrumpiert, noch hat es wundervolle unabgelaufene Füße. Jeder Anfang hat die Zartheit und den Glanz des Unverdorbenen. Er ist eine Erinnerung und ein Versprechen; eine Erinnerung an alle die Anfänge, die in Hoffnung begonnen wurden; ein Versprechen; einmal wird es einen Anfang geben, der nicht in Kürze überholt und in den Staub der Anfänge von gestern gesunken ist. Es ist vielleicht ein müdes Lächeln, mit dem wir den Anfang der neuen Zeit begrüßen. Wir haben zu viele Anfänge gesehen, die nicht gehalten haben, was sie versprochen haben. Aber ganz ohne Hoffnung ist das Lächeln nicht: Wer weiß? Es könnte ja sein.

Es könnte ja sein, so füge ich hinzu,  und ich wünsche es mir für uns in der Gemeinde, aber auch für die ganze Welt, dass wir in 2017 einen neuen guten Anfang erleben.

Katharina Garben