Alle Beiträge von Katharina Treptow-Garben

Seht, die erste Kerze brennt! Zeit für Hoffnung

Auch in diesem Jahr beginnt trotz der schwierigen Lage der Advent. Die evangelische Kirchengemeinde begrüßt das neue Kirchenjahr mit einem Gottesdienst um 10:00 Uhr in der Evangelischen Kirche. Der Evangelische Kirchenchor gestaltet den Gottesdienst mit und wird treue Mitglieder ehren. Gerade seit März 2020 war es für den Chor nicht einfach durch diese Zeit zu kommen und die Hoffnung nicht aufzugeben. Auch wenn die Probenarbeit ab nächste Woche wieder ruhen wird, ist der Chor am Sonntag noch einmal zu hören.

Es gilt das bewährte Schutz -und Hygienekonzept der Evangelischen Kirchengemeinde. Mit viel Abstand und Masken schützen sich die Gottesdienstbesucher und können in den Gottesdienst einchecken mit der Corona Warn App oder sie werden händisch in Listen eingetragen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Um 11:00 Uhr wird dann ein Familiengottesdienst zum ersten Advent gefeiert mit Mütze und Zoomie und Herrn Malig vom Kindererlebnisabend.

 

Im Licht der Ewigkeit – Gedenken an unsere Verstorbene

In zwei Gottesdiensten gedenkt die Evangelische Kirchengemeinde Neulußheim gemeinsam mit dem Evangelischen Kirchenchor und dem Frauenchor Womans Voice am Sonntag der Verstorbenen des zuende gehenden Kirchenjahres. In der Predigt von Katharina Garben geht es um die biblischen Verheißungen zum ewigen Leben. Was erwartet uns? Was tröstet uns? Um 09.30 Uhr und um 11:00 Uhr finden die Gottesdienste unter dem bekannten Hygienekonzept mit Abstand und Maskenpflicht statt. Die Besucher können sich sowohl händisch eintragen lassen, als auch mit der Corona Warn App einchecken. Der Gottesdienst wird musikalisch von beiden Chören mitgestaltet. Miriam und Klaus Eisenmann werden mit Flöte und Orgel die Gottesdienste rahmen, Gerhard Müller begleitet den Gemeindegesang. Für jeden Namen, der verlesen wird, tragen die Konfirmandinnen und Konfirmanden eine Kerze zum Altar, die von den Angehörigen mitgenommen werden kann. Für den Kirchengemeinderat wirken Christoph Diez und Joanna Notheis am Gottesdienst mit.

 

Gnade vor Recht?

Im Gottesdienst am Sonntag um 10:00 Uhr geht es um die Frage, ob der Mensch vor Gottes Richterstuhl bestehen kann. Vikarin Joanna Notheis wird in der Predigt darüber sprechen, wie Gott über den Menschen richtet und was das für den Menschen bedeuten kann. Man darf gespannt sein auf die Predigt. Zum Gottesdienst und zum daran anschließenden Abendmahl um 11:00 Uhr im Kirchgarten lädt die Kirchengemeinde herzlich ein.

Herzenssache – neue Konfis stellen sich im Gottesdienst vor + Abndmahlsandacht im Kirchgarten

Der neue Konfijahrgang stellt sich am Gottesdienst am Sonntag um 10.00 Uhr in der Ev. Kirche in Neulußheim der Gemeinde vor. Mit einer Sache die ihnen am Herzen liegt, werden sich 17 Jugendliche vor die Gemeinde stellen. Vikarin Joanna Notheis wird in der Predigt darauf eingehen, wie Christen Böses mit Gutem überwinden können. Pfarrerin Katharina Garben und Organist Gerhard Müller, sowie der Kirchengemeinderat gestalten den Gottesdienst mit. Eine gute Konfiarbeit liegt der Kirchengemeinde sehr am Herzen. In der Kirche besteht Maskenpflicht und Abstandsgebot, am Eingang werden die Kontaktdaten erfasst. Im Anschluss an den Gottesdienst findet eine Abendmahlsandacht im Kirchgarten statt. Im Freien entfällt die Maskenpflicht. Eine Anmeldung zu beiden Gottesdiensten ist nicht erforderlich, erleichtert aber die Planung.

 

Gottesdienst mit Prädikant Holger Andreas

Am Sonntag den 17.10. 2021 um 10:00 Uhr hält Prädikant Holger Andreas aus Hockenheim den Gottesdienst in Neulußheim.

Was ist eigentlich ein Prädikant?

Prädikantinnen und Prädikanten sind zur Verkündung, zum Gottesdienst halten mit  einer selbst angefertigten Predigt von der Kirche beauftragt. Sie haben einen anderen Beruf und absolvieren berufsbegleitend eine intensive Ausbildung um predigen zu können und Gottesdienste konzipieren zu können. Prädikanten müssen vom Kirchengemeinderat vorgeschlagen werden und der Bezirkskirchenrat muss dem Vorschlag zustimmen.

Prädikantinnen und Prädikanten kommen aus verschiedenen Berufen und aus allen Altersschichten. Richter und Richterinnen sind ebenso darunter wie Bankangestellte oder Handwerker, Ingenieurinnen, Lehrer, Bäuerinnen, Professoren, Ärztinnen und Krankenpfleger. Sie bringen ihre Berufs- und Lebenserfahrung in den Dienst der Verkündigung ein und machen ihn so reicher und bunter.
Jährlich lassen sich etwa 20 bis 25 Menschen in Baden neu für den Prädikantendienst ausbilden. In dieser 18 Monate dauernden Vorbereitung lernen sie die Abläufe von Gottesdiensten, das Predigen, Abendmahl und Taufe, Trauung und Bestattung und erhalten vor allem auch grundlegende theologische Informationen. Während der Ausbildung werden die zukünftigen Prädikantinnen und Prädikanten von einem Gemeindepfarrer oder einer Gemeindepfarrerin begleitet.
So unterschiedlich die Lebensläufe der Prädikantinnen und Prädikanten ist: Die Motivation, aktiv das Evangelium zu verkünden, verbindet sie.

Erster Gottesdienst – eine aufregende Aufgabe

Vikarin Joanna Notheis leitet am 26. September zum ersten Mal einen Gottesdienst in der evangelischen Kirchengemeinde Neulußheim. Im Interview verrät sie, wann die Nervosität weg sein wird, wie sie sich vorbereitet hat und warum es wichtig war, die Probe im Talar zu machen.

Frau Notheis, haben Sie Lampenfieber? Nein, aber die normale Nervosität, die einfach dazugehört. Morgens bin ich noch etwas unruhig.

Wann ist die Unruhe weg? Nach dem ersten Wort, das ich gesprochen habe.

Reden vor Publikum ist also kein Problem?
Nein, da hatte ich noch nie Probleme. Auch als Kind schon nicht. Ich habe mir mal, als ich noch klein war, im Urlaub das Mikrofon geschnappt, bin auf die Bühne und habe ein Lied gesungen.

Waren Sie zur Probe auf der Kanzel?
Ja, ich habe die ganze Predigt geübt. Das gibt mir die nötige Ruhe. Ich bewege mich normalerweise sehr gerne beim Reden. Das geht auf der Kanzel nicht. Das ist etwas Neues. Aber ich empfinde das als großen Gewinn. Ich kann mich darauf konzentrieren, was ich sage.

Wie lief die Vorbereitung?
Ich habe ja schon früher Gottesdienste im Bereich des CVJM gehalten und dafür die Vorbereitung gemacht. Insofern war es nicht etwas komplett Neues. Aber die Liturgie ist jetzt selbstverständlich eine andere. Ich denke, da wird sich nach ein paar Mal eine gewisse Routine einstellen. Vieles ist schon vorformuliert. Und Pfarrerin Katharina Garben hat mir dabei ebenfalls sehr geholfen.

Wie läuft die Auswahl der Themen?
Die Themen stehen im liturgischen Kalender der Kirchengemeinde. Der Predigttext ist vorgegeben, entsprechend wird die Liturgie angepasst. Die Herausforderung ist dann, die eigenen Worte zu finden, um dem Predigttext gerecht zu werden.

 Ihre Predigt ist fertig?
Ja. Der Gottesdienst steht. Es kann gepredigt werden. Ich gebe mir für die Vorbereitung mindestens eine Woche Zeit. So habe ich noch genügend Möglichkeiten, um daran zu feilen.

Sie haben den ganzen Gottesdienst geübt?
Ja, ich bin mit Katharina Garben den ganzen Gottesdienst durchgegangen, auch im Talar. Damit ich sehe, wie er sich beim Segen verhält, wenn ich eine Kerze anzünde, oder wann ich ihn etwas anheben muss, zum Beispiel, wenn es hoch auf die Kanzel geht. Da lernt man, auf Kleinigkeiten zu achten.

Wann war es für Sie ein guter Gottesdienst?
Wenn die Leute sagen: Ich komme nächstes Mal wieder.

Interview: Christian Treptow