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Einladung zur Christlichen Meditation im Evangelischen Gemeindehaus in Neulußheim

Ich ließ meine Seele ruhig werden in mir
und still.
Wie ein Kind bei seiner Mutter,
ist mein Herz still,
und Frieden ist in meiner Seele
Ich vertraue allein dir, mein Gott,
heute und in Ewigkeit.

Psalm 131,2

Einladung zur Christlichen Meditation
im Evangelischen Gemeindehaus in Neulußheim

in der Passionszeit an folgenden Dienstagen
14.03.,  21.03.,  28.03., 04.04. um 19:00 Uhr

Wir werden uns an den Abenden der Christlichen Meditation in das Licht und den heilsamen Raum der Gegenwart Gottes hineinstellen. Dazu werden wir verschiedene Meditationsarten und Körperübungen kennenlernen, so dass wir gut zum Stillewerden, Wachsein und Hören gelangen. Es geht nicht um Tun und Erreichen, um Aktivität und Anstrengung, vielmehr öffnen wir uns und lauschen vertrauensvoll.

So entsteht ein Raum, in dem wir sein können und tief verbunden mit dem Leben, eins mit uns und dem göttlichen Du.

Große christliche Lehrer und Mystiker haben die stille Form der Meditation und Kontemplation zu einem festen Bestandteil ihres spirituellen Lebens gemacht und sind so zu ihrer inneren Schatzkammer, zu einem Raum ohne Wertung gekommen, in dem ihnen Gott begegnet ist.

Die Abende werden nach einem bestimmten Ablauf erfolgen, der zu Beginn jeweils  erklärt und wiederholt wird.

Gerne leite ich Sie /Euch an diesen Abenden an und freue mich auf Sie /Euch.

Claudia Hager-Beil, Geistliche Begleiterin (Spiritualin),  Anleiterin in christlicher Meditation.

Hinweise
Bitte denken Sie an bequeme Kleidung, in der Sie gut atmen können und an warme Socken, am besten mit Antirutschsohlen. Wenn Sie bereits haben, können Sie gerne Meditationssitze (z.B. Kniebänkchen, eigene Decken, Kissen, Matten (für die Körperübungen) zur Meditation mitbringen. Wir bieten aber auch an auszuprobieren,

Anmeldung für einen oder mehrere Abende und weitere Infos unter:
06205- 3 11 30  / neulussheim@kbz.ekiba.de
oder
06205-4493 (C.Hager-Beil)

Jubelkonfirmation am 02. April 2017 – Verändertes Anmeldeverfahren

Wir haben Grund zu feiern. Denn vor 50, 60, 65, 70, und 75 Jahren gab es junge Menschen in Neulußheim, die JA gesagt haben. JA zu Gott und JA zur christlichen Gemeinde.  Sie haben sich konfirmieren lassen und sind selbständige Mitglieder der Evangelischen Kirche geworden. Der Konfirmandenunterricht damals war sicher anders als der Konfi  heute.  Die Möglichkeiten der Jugendlichen damals waren andere und die Vorstellungen über das Leben vielleicht auch. Aber damals wie heute sind die Konfirmanden um die 14 Jahre und somit in einem spannenden Alter, ein Alter in dem man beginnt Fragen zu stellen und vor allem zu hinterfragen, eigene Ansichten zu bilden und zu überlegen, wie man das eigene Leben gestalten will.

Wir feiern  in diesem Jahr Jubelkonfirmation am 02.04.2017.

Alle Jubelkonfirmanden sind herzlich eingeladen zu kommen und mitzufeiern.

Bitte melden Sie sich in diesem Jahr direkt im Pfarramt an unter der Telefonnummer 06205-31130 oder per Mail an neulussheim@kbz.ekiba.de.

Natürlich können Sie auch gerne persönlich im Pfarramt vorbeikommen.

Wir bitten Sie, sich bis zum 16. März verbindlich anzumelden.

In diesem Jahr können wir aus organisatorischen Gründen nicht wie bisher Briefe an alle Teilnehmenden schicken.

Bitte geben Sie diese Information auch an ihre Jahrgangskollegen weiter.

Bitte nennen Sie bei der Anmeldung ihren Namen und wann Sie konfirmiert worden sind.

Bitte sagen Sie uns auch, ob Sie zum Gottesdienst kommen und ob Sie am Nachmittag am Kaffeetrinken im Gemeindehaus teilnehmen wollen und mit wie vielen Personen.

Alle, die in einer anderen Kirche an einem anderen Ort konfirmiert wurden, aber gerne in Neulußheim ihr Konfirmationsjubiläum feiern möchten, sind ebenfalls herzlich eingeladen. Bitte setzen Sie sich ebenfalls direkt mit dem Pfarramt in Verbindung.

(Öffnungszeiten: Mo. Di. 10 – 12.00 Uhr, Do. 14.00 -18.00 Uhr, Tel. 31130)

Ich freue mich darauf mit Ihnen zu feiern.

Katharina Garben

Kinder entdecken ihren Glauben und ihre Kirche – Konfi 3

Nach den beiden tollen Konfi 3 Kursen in den beiden letzten Jahren wird das Konfi 3 Projekt fortgesetzt.

Wir möchten versuchen, den Kindern früher den Zugang zum Leben der Gemeinde zu öffnen und bei ihnen Interesse und Freude an der Gemeinschaft der Christinnen und Christen zu wecken.

Darüber hinaus möchten wir die Eltern in ihrem Taufversprechen ihre Kinder im Glauben zu erziehen unterstützen.  Wir merken auch, dass die Jugendlichen, die sich in der 7./ 8. Klasse zum Konfirmandenunterricht anmelden immer weniger (Vor-)Erfahrungen mit der Gemeinde und der Kirche mitbringen.

„KONFI 3“ – Wie sieht das aus?

Im zweiten Halbjahr des 3.Schuljahres beginnt auch die Zeit der Konfi-3-Kinder.

Diese werden persönlich per Brief eingeladen.

Die Themenbereiche des KONFI 3 sind „Taufe“ – „Die Kirche erkunden“ – „Abendmahl“

Zu jedem Thema finden zwei Gruppennachmittage im Gemeindehaus statt (90min)und am Ende der Einheit feiern wir einen Familien Gottesdienst.

Für die Kleingruppen sind die Eltern herzlich zur Mitarbeit eingeladen.

Darauf bereiten wir uns dann gemeinsam direkt vor.

Spielerisch, mit Geschichten und kreativen Elementen werden die Kinder mit den Themen vertraut gemacht. Die Freude am Erlebten ist dabei wichtiger als „Lerninhalte“;

KONFI-3 soll ein Erlebnis für die Kinder werden und kein Stress!

Die Leitung der Kleingruppe haben die beteiligten Eltern – jeweils ein oder zwei Mütter oder Väter oder die Pfarrerin Katharina Garben.

KONFI 3 – Was bringt’s?

Den Kindern bringt KONFI 3 eine Menge Spaß und Freude – so die Erfahrungen aus den letzten beiden Jahren. Die Konfi-3-Kinder erleben Gemeinde und Kirche ihre Eltern in einer ganz neuen Weise.

Kinder in diesem Alter sind sehr offen für religiöse Fragen – bei Konfi 3 können sie Antworten bekommen. Durch das Thema „Abendmahl“ werden die Kinder auch altersgemäß auf die Feier des Abendmahls vorbereitet. KONFI 3 eröffnet ihnen den Zugang zu dieser zentralen Gemeinschaft der Glaubenden. Denn für unsere Kirche gilt: „… Kinder sind eingeladen am Abendmahl teilzunehmen!“

Auch den teilnehmenden Eltern eröffnet KONFI 3 einen schönen und Spaß machenden anderen Zugang zu ihren Kindern und zu ihrem eigenen Glauben. KONFI 3 ist eine Station auf dem Weg zur Konfirmation. Dazwischen existieren weitere Kontaktmöglichkeiten zwischen den Kindern und der Gemeinde, zu denen die Konfi-Kids eingeladen werden. KONFI 3 ist natürlich keine Voraussetzung für die Konfirmation aber es wäre toll, wenn auch Sie und Ihre Kinder sich auf diesen neuen, spannenden Weg zur Konfirmation einlassen und das entdecken, was der Glaube an Lebenshilfe und Gemeinschaft bieten kann.

Konfi 3 – Wann geht’s los?

Die Kinder bekommen Anfang des neuen Jahres einen Brief von der Gemeinde mit der Einladung mitzumachen.

Der erste und einzige Elternabend mit der Möglichkeit Termine abzusprechen findet am 31.01. um 19:30 Uhr statt.

Wenn Sie als Eltern, wenn ihr als Kinder noch Fragen zu Konfi 3 habt, rufen Sie mich gerne an.

Katharina Garben

Treff unterm Nußbaum

Am Aschermittwoch, den 01.März 2017, um 19:00 Uhr, lädt der Treff unterm Nußbaum, zu seinem traditionellen Heringsessen, unter Verantwortung der Morgenlobfrauen, in das evangelische Gemeindehaus ein. Für jeden, der keine Heringe mag, gibt es Quark mit Kartoffeln. Die Kosten für das Heringsessen betragen 7,00€ und 5,50€ für Quark mit Kartoffeln.

Die Anmeldung kann bis spätestens 17. Februar unter der Telefonnummer 06205/32241 oder per Email an guj.schellenberger@email.de erfolgen.

Eine Teilnahme ist nur nach Voranmeldung möglich.

Einladung zum Weltgebetstag der Frauen

„Was ist denn fair?“ Diese Frage beschäftigt uns, wenn wir uns im Alltag ungerecht behandelt fühlen. Sie treibt uns erst recht um, wenn wir lesen, wie ungleich der Wohlstand auf unserer Erde verteilt ist. In den Philippinen ist die Frage der Gerechtigkeit häufig Überlebensfrage. Mit ihr laden uns philippinische Christinnen zum Weltgebetstag ein. Ihre Gebete, Lieder und Geschichten wandern um den Globus, wenn ökumenische Frauengruppen am 3. März 2017 Gottesdienste, Info- und Kulturveranstaltungen vorbereiten.

Das ökumenische Vorbereitungsteam freut sich auf Ihr Kommen.

Gottesdienstbeginn und Veranstaltungsort werden in der örtlichen Presse mitgeteilt.

Gemeinsam statt Einsam startet am Freitag, 13. Januar 2017

„Herr, öffne Du mich heute für die Menschen, die mir begegnen, zeige mir die Menschen, die mich brauchen. Gott sei uns allen nahe, richte uns auf und gehe mit uns Schritt für Schritt durch diesen Tag.“

Keine Unglückszahl, Freitag der 13. sondern ein ganz besonderer Tag, auf den sich die Neulußheimer Bevölkerung schon heute freuen kann. Die Kirchengemeinde lädt wieder herzlich zum gemeinsamen Mittagessen ein.

Nachdem das Projekt „Gemeinsam statt Einsam“ so gut angenommen wurde und dank der zahlreichen Spenden, die der Kirchengemeinde dafür zugeflossen sind, hat sich die Evangelische Kirchengemeinde entschlossen, es auch in 2017 für acht Freitage weiterzuführen.

Nicht, dass jemand in seinem Leben einsam sein muss, um am Mittagessen teilzunehmen. Wenn man aber gemeinsam mit anderen ein frisch gekochtes Essen einnehmen kann und dazu noch in netter Gesellschaft ist, ist dieses Projekt schon etwas Besonderes.

Unter diesem Motto lädt die Evangelische Kirchengemeinde ab dem 13.1.2017 bis zum 3.3.2017 jeden Freitag um 12.00 Uhr alle Bürgerinnen und Bürger ein, die gerne in Gemeinschaft mit Anderen ein Mittagessen einnehmen möchten.

Das Küchenteam mit Dr. Ralf Wagner und Gerda Schellenberger an der Spitze sind dankbar, dass sich das große Helferteam bereit erklärt hat,  bei den Vorbereitungen, in der Küche oder im Service wieder ehrenamtlich mitzuhelfen.

Mittlerweile wird noch geplant und überlegt, was man Gutes und Schmackhaftes auf den Tisch bringen kann. Regionale und frische Produkte stehen aber jetzt schon fest.

Der Speiseplan für die acht Freitage wird zeitnah im Gemeindeschaukasten und in der Presse veröffentlicht.

Gemeinsam statt EinsamTermine:

13.01.2017

20.01.2017

27.01.2017

03.02.2017

10.02.2017

17.02.2017

24.02.2017

03.03.2017

Pfarrerin Katharina Garben, die dann ihren Mutterschutz beendet hat sowie das ganze „Gemeinsam statt Einsam Team“ freuen sich schon heute auf ein gutes Miteinander und gutes Gelingen.

Renate Hettwer

Neues Gottesdienstkonzept

Der Kirchengemeinderat hat in seiner letzten Klausurtagung ein neues Gottesdienstkonzept erarbeitet, in dem die Grundlagen und eine Übersicht der  Gottesdienstangebote, sowie Ziele und Maßnahmen für die nahe Zukunft aufgezeigt wurden.

Der vorherrschende neutestamentliche Begriff für das, was wir heute als „Gottesdienst“ be-zeichnen, ist im Neuen Testament „Versammlung“ (ekklesía). Das lässt darauf schließen, dass dabei nicht an rituell-kultische Abläufe gedacht ist, sondern an die Menschen, die zusammenkommen. Mehr noch, „Gottesdienst“ im biblischen Sinn umfasst neben der gottes-dienstlichen Versammlung das gesamte Leben der Gläubigen und schließt Gebet, Lobpreis und Anbetung, missionarisches Zeugnis sowie sozial-karitativen Dienst am Nächsten mit ein. Das ganze Leben soll somit im Gottesdienst zur Sprache kommen.

Der evangelische Gottesdienst gründet sich im Wesentlichen auf Martin Luthers Predigt zur Einweihung der Torgauer Schlosskirche, in der er am 05.Oktober 1544 sagte, dass Gottes-dienst im Wesentlichen sei,….[ dass unser lieber Herr selbst mit uns redet durch sein heiliges Wort und wir wiederum mit ihm reden durch Gebet und Lobgesang.].

Gottesdienst ist also gleichermaßen ein Wechselspiel zwischen Gott und der Gemeinde.

Des weiteren führt Luther aus, dass Gottesdienst ein Ineinander von Herabsteigen von Gott durch sein Wort (Predigt, Lesung) und Sakrament ist und gleichermaßen ein Heraufsteigen von den Menschen zu Gott durch Gebet und Gesang. Gottesdienst ist also beides, ein Dienst, den Gott uns erweist und unser Dienst an Gott. Gottesdienst konstituiert sich durch weitere Paare, so gehören Predigt und Liturgie in ein Miteinander und Gegenüber, genauso wie Wort und Sakrament. Gottesdienst ist lebendiges Ineinander von Gottes Wort und unserer Antwort, beides findet sich in allem, also können auch Lieder Wort Gottes sein, auch Psalmen können unsere Antwort sein. Gottesdienst vollzieht sich in (evangelischen) unserer Gemeinde in verschiedenen Formen und zu verschiedenen Zeiten.

Unsere Gottesdienste orientieren sich am Kirchenjahr.
So finden jahreszeitlich spezifische Gottesdienste satt.
Das Kirchenjahr beginnt mit dem ersten Advent
und endet mit dem Ewigkeitssonntag.

Die besonderen Gottesdienste, beginnend am 1. Advent, Ostern, Pfingsten, Erntedank bis  zum Reformationsgottesdienst werden wie gewohnt gefeiert.

Zum Beginn des neuen Kirchenjahres (27. November 2016) ändern sich jedoch die Zeiten des Gottesdienstbeginns. Die neuen Gottesdienstzeiten haben zunächst für ein Jahr Gültigkeit und wir geben rechtzeitig bekannt, wie es 2017/2018 weitergeht.

1. Advent Mit Kirchenchor und Konfirmandentaufen
Heilig Abend Gottesdienst im Haus Edelberg, Karbbelgottesdienst, Gottesdienst mit Krippenspiel, Gottesdienst mit Kirchenchor
2. Weihnachtsfeiertag In der Regel Kanzeltausch in der HORAN Region
Jan/ Februar Themengottesdienste Horan zu einem Thema (2017 Standpunkte)
Gründonnerstag Liturgisches Abendessen
Ostermontag Familiengottesdienst mit Abendmahl
Himmelfahrt Regionalgottesdienst mit Posauenenchören in Neulußheim
Gestaltet von einer Gemeinde der HORAN Region mit Mittagessen
Pfingsten Gottesdienst mit Ehrungen des Kirchenchores
Einschulungsgottesdienst Gottesdienst zur Einschulung der neuen 1. Klässler zusammen mit einem der Neulußheimer Kindergärten
Erntedank Am letzten Sonntag im September, Familiengottesdienst mit Kindergarten und der Einführung der neuen Konfirmanden
Reformationstag Der Reformationstag wird am Sonntag nach dem 31.10 gefeiert zusammen mit dem Kirchenchor
  1. Sonntag im Monat 11 Uhr Gottesdienst. ( 9:30 Uhr Gottesdienst entfällt)
  2. Sonntag im Monat 9:30
  3. Sonntag im Monat 9:30 Uhr Gottesdienst
  4. Sonntag im ungeraden Monat um 9:30 Uhr Gottesdienst
    und um 11:00 Uhr Familiengottesdienst

Letzter Sonntag im Monat 09:30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl

Taufen werden am 3. Sonntag eines Monats angeboten (nicht im August)

Im 9:30 Uhr Gottesdienst  an ungeraden Monaten  durch Pfarrer/in

Im 11:00 Uhr Gottesdienst an geraden Monaten durch den/die Gemeindediakon/in.

Vier Mal im Jahr findet ein After – Work – Gottesdienst statt.

Vier Mal im Jahr gibt es die Liederandacht.

Uns ist es wichtig, dass Gottesdienstbesucher, bei Bedarf andere kennenlernen können und Anschluss an die Gemeinde finden. Die folgenden Maßnahmen sollen dazu beitragen:

Die Gottesdienstbesucher sollen am Eingang persönlich begrüßt werden. Dazu ist eine Anwesenheit 10 Minuten vor Gottesdienstbeginn erforderlich.

–Toll wäre es, wenn sich zu diesem Zweck eine Begrüßungsgruppe bilden könnte.

Auch wollen wir das Kirchencafé wieder aufleben lassen.

— Räumlichkeit: Vorraum der Kirche. Wer ist bereit hier mitzuarbeiten?

Das Kirchencafé soll 4-mal jährlich am 2. Sonntag im Monat. (Februar, April, Juli und Oktober 2017) stattfinden.

Auch verschiedene Gruppen unserer Gemeinde sollen in das gottesdienstliche Leben einbezogen werden. Besonders gut gelingt das bereits im jährlichen Frauensonntag und bei den Gottesdiensten, die von den Konfirmanden und Konfirmandinnen gestaltet werden.

Die Gestaltung der jeweiligen Predigt liegt in den Händen von Katharina Garben / Pfarrern oder Gastpredigerinnen und Gastprediger.

Musik ist ein wichtiger inhaltlicher und gestalterischer Bestandteil des Gottesdienstes. Die Gemeinde legt Wert auf ein vielfältiges Musikangebot und eine aktive Einbindung der Got-tesdienstbesucher. Die musikalische Gottesdienstgestaltung erfolgt durch den Organisten, den Kirchenchor, Instrumentalsolisten und Ensembles, den Gemeindegesang und die Auswahl der Gemeindelieder.

Der Kirchenchor gestaltet reguläre und besondere Gottesdienste im Kirchenjahr. (z.B. Kar-freitag, Ostern, Heiligabend). Dafür wird zu Beginn des Kalenderjahres ein Termin- und Lie-derplan aufgestellt und mit der Pfarrerin abgestimmt. Zusätzliche „Ad hoc“-Einsätze ergeben sich

im Rahmen der Abkündigung von Verstorbenen (passiven) Chormitgliedern. In größeren Abständen finden Konzerte des Kirchenchors statt.

Bei den Instrumental-Solisten und –Ensembles gibt es eine Reihe von Musikern, die regelmäßig bestimmte ausgesuchte Gottesdienste mitgestalten, z.B. Heiligabend. Einen verbindlichen Plan dazu gibt es bisher nicht, sondern diese Einsätze werden nach persönlicher Absprache individuell geplant.

Die Einbindung von  modernem oder selten gesungenem Liedgutes in den Gottesdienst stellt für Gottesdienstbesucher eine Herausforderung dar. Das führt zu einer Unsicherheit und somit Minderbeteiligung beim Singen der Lieder. Gut besucht sind Gottesdienste mit besonderen angekündigten Musik-Schwerpunkten wie z.B. das Weihnachtslieder-Wunschsingen.

Ein wichtiges Ziel ist die Stärkung des Gemeindegesanges durch eine bessere Vertrautheit selten gesungener Gemeindelieder und neuen Liedgutes.

Bei Gottesdiensten mit Kirchenchorbeteiligung ist der Chor Bestandteil der Gemeinde und unterstützt den Gemeindegesang nachhaltig. Neue Lieder sollen dem Kirchenchor vorab zur Verfügung gestellt werden, damit diese im Rahmen der Chorproben mit geübt werden können. Dies fördert die Text- und vor allem Melodiesicherheit und führt zu einer nachhaltigen Kräftigung des Gemeindegesangs.

Mehr Sicherheit mit neuen Liedern / selten gesungenen Liedern erhält man durch gezieltes Kennenlernen, Einüben und Mehrfach-Singen. Dazu ist ein Workshop-Angebot sinnvoll, das punktuell themenbezogen, z.B. zur Passionszeit /Ostern, angeboten werden soll und neue Lieder einübt. Dies erhöht den Wissensstand in der Gemeinde und kann damit automatisch zu einer nachhaltigen Stärkung des Gemeindegesangs im Gottesdienst führen. Ebenso werden neue Lieder durch den Mehrfach-Einsatz in aufeinander folgenden Gottesdiensten vertrauter.

Neue Lieder prägen sich durch Anhören ein. Dazu werden neue Lieder aufgenommen, z.B. während einer Kirchenchorprobe, und diese Aufnahmen werden der Gemeinde auf Facebook bzw. der Homepage zur Verfügung gestellt.

Es ist sinnvoll, den Pool von Solisten / Ensembles auszubauen, die für Einsätze in Gottesdiensten angesprochen werden können. Dabei wird Wert darauf gelegt, dass alle Stilrichtungen abgedeckt werden und moderne Musikrichtungen bzw. Popularmusik zukünftig stärker mitberücksichtigt werden.

Bei der Liedauswahl ist nicht nur die Auswahl, was gesungen wird, wichtig, sondern auch die Auswahl der zu singenden Verse. Diese sollte immer mit größter Sorgfalt erfolgen.

Besonders Wert sollte darauf gelegt werden, dass modernes Liedgut, eventuell mit Bandbegleitung, und auch Popularmusik mit eingebunden werden.

Publikum aktiv ins Gespräch eingebunden

Evangelische Kirchengemeinde: Erstes Nachtcafé im Gemeindehaus behandelt Fragestellung „Glauben wir alle an den selben Gott?“

Neulußheim. Neue Wege beschritt die evangelische Kirchengemeinde bei einer Diskussionsveranstaltung mit der pointierten Fragestellung „Glauben wir alle an den selben Gott?“ Eingeladen waren der frühere Landesbischof Dr. Ulrich Fischer und Dr. Bekir Alboga, Generalsekretär der DITIB in Köln. Die gleichfalls eingeladene Pfarrerin Ilka Sobottke aus Mannheim musste kurzfristig aus Gesundheitsgründen absagen. Moderiert wurde die Diskussionsrunde durch den früheren Dekan von Weinheim, Günter Eitenmüller.

Soweit war die Ausgangslage klar: auf der einen Seite der frühere Chef der Protestanten in Baden, auf der anderen ein prominenter Vertreter der „Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion“ – auf türkisch kürzt sich der Name des Verbandes mit DITIB ab. Der DITIB ist ein bundesweiter Dachverband für die Koordinierung der religiösen, sozialen und kulturellen Tätigkeiten der angeschlossenen türkisch-islamischen Moscheegemeinden.

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Starre Diskussionsrunde vermeiden

 Doch an dieser Stelle brach die evangelische Kirchengemeinde mit der Tradition, wie Kirchengemeinderätin Hannelore Schneider in ihrer Begrüßung bewusst machte. Eine starre Diskussionsrunde, wie man sie aus vielen Talkrunden im Fernsehen kennt, sollte vermieden werden, Vorbild war hingegen eine Sendung im SWR, die dem Abend auch den Namen gab – es war das erste „Nachtcafé“ im Gemeindehaus. Nimmt man den Erfolg der Veranstaltung als Gradmesser, bestimmt nicht das letzte.

Nachtcafé, das bedeutet eine lockere Gesprächsrunde und ein Publikum, das um kleine Tische gruppiert war – auf diesen brannten heimelig Teelichter und standen Getränke und Gläser – kurzum, eine fast familiäre Atmosphäre, obwohl der Saal mit über 100 Gästen sehr gut besucht war. Hinzu kam Organist Gerhard Müller, der den Abend immer wieder mit Filmmusiken am Flügel auflockerte.

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Ein Unterschied zum Nachtcafé gab es dennoch – das Publikum wurde in die Gesprächsrunde eingebunden, war aktiver Bestandteil des Abends und trug somit zum Gelingen seinen Teil bei. Doch bevor die Thematik der Veranstaltung, die Frage nach dem einen Gott, im Dialog von Publikum und Experten vertieft wurde, erläuterten Fischer und Alboga die Eckpunkte, innerhalb derer sich ihr Glauben bewegt.

Fischer ging in seinem Statement auf die gemeinsamen Wurzeln von Juden, Christen und Muslimen ein. Gemein wäre ihnen, an einen Gott zu glauben, der die Welt erschaffen habe, trennend sei die Person von Jesus Christus. Während die Juden noch auf den Messias warteten, sei er für die Christen Gottes Sohn und für die Muslime einzig ein Prophet. Doch der gemeinsame Nenner Gott, für die Muslime Allah, sei stark genug, dass gläubige Menschen bei Themen wie Schöpfung, Anbetung oder Erntedank gemeinsam beten könnten.

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Nicht nur die Person Jesus unterscheidet Christen und Muslime, auch die Dreieinigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, ist dem Islam fremd. Es gebe nur einen Gott, Muslime würden die Trinitätslehre nicht verstehen, stellte Alboga dazu fest. Und auch das Wort Gottes ist eine Trennlinie. Für die Muslime hat Gott, oder Allah, den Koran Mohammed salopp gesagt diktiert, für die Christen ist die Bibel die schriftliche Form einer jahrhundertelangen mündlichen Überlieferung, die nur durch den Geist Gottes lebendig werde.

Alboga ging auch auf die Konflikte innerhalb des Islam ein, die Auseinandersetzungen zwischen Schiiten, Sunniten und Aleviten, für die er sich schäme. Nicht einverstanden war er mit der Politik von Präsident Erdogan, auch wenn er einen Beitritt der Türkei in die EU begrüßt und als Chance verstanden hätte.

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Von Erdogans Politik distanziert

Der Generalsekretär nutzte die Gelegenheit, sich von der Politik Erdogans zu distanzieren, er sei der Vertreter einer Religionsgemeinschaft, nicht der Vertreter der türkischen Politik. Alboga sprach sich für den interreligiösen Dialog aus, gegen fundamentalistische Theologie und für ein friedliches Miteinander. Dem konnte Fischer nur zustimmen. Für ihn wird die Ökumene nicht aus Lehrinhalten gebildet, sondern über das geistliche Leben in den Gemeinden geprägt.

An dieser Stelle war Gelegenheit für eine Pause, eine Stärkung beim reichhaltigen, von den Frauen der Gemeinde angerichteten Häppchen-Büffet, bevor in einer zweiten Runde die Themen im Gespräch vertieft wurden. Dabei ging es stellenweise ins Detail und wurden einige Vorurteile ausgeräumt. Beispielsweise das Thema Kopfbedeckung, das nicht nur im Islam, sonder auch bei den Christen religiöse Bedeutung hat, wie Fischer betonte.

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„Gut organisiert“, „ein Highlight“ und „selten eine Talkrunde auf so hohem und guten Niveau gesehen“, waren nur einige der Kommentare, die den Initiatoren am Ende zeigten, dass sie mit ihrem ersten Nachtcafé einen Nerv getroffen hatten.

© Schwetzinger Zeitung, Mittwoch, 30.11.2016

Standpunkte die Predigtreihe 2017 in der HORAN Region

Am 29.01.2017 beginnt bei uns in Neulußheim und in den anderen Gemeinden unserer Region die Predigtreihe „Standpunkte“. Die anderen starten schon am 15. Januar, bei uns in Neulußheim wird der 29.01.2017 der erste Sonntag der Predigtreihe sein.

Inspiriert vom Gedenken an 500 Jahre Reformation predigen die Pfarrer Michael Dahlinger, Jörg Hirsch, Johannes Heck und Pfarrerin Katharina Garben in den Gemeinden der HORAN Region zum Thema Standpunkte. Um welche Standpunkte es gehen wird, das werden Sie ab Ende Januar erleben. Das Gute daran ist:

Sie können in ihrer Gemeinde und ihrer vertrauten Kirche bleiben, und die Prediger und die Predigerin reisen für Sie herum.

Der 05.02.2017 wird der Heimspielgottesdienst werden, in dem jede Pfarrerin und jeder Pfarrer in seiner eigenen Gemeinde sein wird. Ein Themalied wird sich durch alle Gottesdienste ziehen und die Standpunkte verbinden.

Wir freuen uns auf Sie und auf ihre Rückmeldungen zur Predigtreihe.