Spendenaktion „Woche der Diakonie 2014“

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„Ich glaube an die Stärken der Schwächsten.“

Die Kolleginnen und Kollegen aus der Diakonie erleben das immer wieder. Ob es die Arbeit mit Jugendlichen ist, die trotz Schulabbruch, kleinen Diebstählen und Drogenproblemen überraschen können, mit ihrer Herzlichkeit und ihrem Mut. Oder die alleinerziehende Mutter eines Jungen mit einer Mehrfachbehinderung, die nicht aufgibt und keiner weiß, woher sie die Kraft nimmt. „Ich glaube an die Stärken der Schwächsten“. Ohne diesen Glauben wäre jede Zuwendung, jede Unterstützung sinnlos. Würden die Helfer ausbrennen und die, die Unterstützung brauchen, liegen bleiben. Mit diesem Glauben kommen sie hervor – die Stärken der Schwächsten. Und beginnen zu tragen.

Da gibt es zum Beispiel das interkulturelle Nähkollektiv in Freiburg. Hier bekommen Frauen, die wegen mangelnder Sprachkenntnisse und fehlender Ausbildung sonst kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben, die Chance, durch eigene Arbeit Geld zu verdienen. Die Teilnehmerinnen am Nähkollektiv verkaufen inzwischen erfolgreich eigene Produkte, richten Modeschauen aus und bieten Nähkurse an. Das ist gut fürs Selbstbewusstsein – und ist Hilfe zur Selbsthilfe.

Das Familienbildungsprojekt „Hören-Reden-Handeln“ des Diakonischen Werkes Pforzheim stärkt junge Eltern. Hier können sie sich unter fachkundiger Begleitung austauschen – über ganz alltägliche Dinge – aber natürlich vor allem über Erziehungsfragen. Diakonie und Kirchengemeinde arbeiten dabei ganz eng zusammen und gehen auf die Leute dort zu, wo sie leben. So können auch Menschen erreicht werden, die sonst die Angebote der Kirchengemeinden kaum in Anspruch genommen haben. Innerhalb von zwei Jahren haben rund 1000 junge Eltern mitgemacht. Ein Riesenerfolg! Aber es zeigt auch, wie wichtig das Angebot ist, sich untereinander bei der Erziehung von Kindern zu unterstützen und Beratung zu bekommen.

Straßenschule der „Freezone“ Mannheim
In der „Freezone“ Mannheim können junge Menschen, die auf der Straße gelandet sind, ihren Schulabschluss nachholen, den sie sich eigentlich schon verbaut zu haben scheinen. Drei Jahrgänge haben die Straßenschule bereits erfolgreich absolviert. Doch die Abschlüsse werden nicht „verschenkt“! Hier gibt es dieselben Prüfungen wie bei den „normalen“ Schülern. Das macht die Leistung der Straßenschule ja so herausragend. Denn das Leben auf der Straße kann nicht so einfach am Eingang des Klassenzimmers abgelegt werden. Nebenbei lernt man auch, wie wichtig es ist, sich aufeinander verlassen zu können, Rücksicht zu nehmen, Vereinbarungen einzuhalten und pünktlich zu sein. Wichtige Dinge, wenn man den Sprung von der Straße einmal schaffen will. Unterstützen Sie solche Initiativen, die stark machen!

Zeigen Sie mit Ihrer Spende: „Auch ich glaube an die Stärken der Schwächsten.“

Eröffnung der Opferwoche Diakonie Baden ist vom 29. Juni bis 6. Juli 2014

Sammeltüten sind dem Gemeindebrief beigelegt oder nutzen Sie das folgende Spendenkonto:

Diakonie Baden,
Evangelische Kreditgenossenschaft,
Konto: 4600,
BLZ: 520 604 10,
IBAN: DE 955206 0410 0000 004600
Kennwort: Woche der Diakonie

Seelsorge – für andere da sein

Ein Qualifizierungskurs für Ehrenamtliche in der Seelsorge startet im evangelischen Kirchenbezirk Südliche Kurpfalz im Oktober 2014.

Zeit haben für andere Menschen, ihnen zuhören, sie verstehen in ihren Ängsten, Nöten und Freuden. Anstöße geben, wie das eigene Leben betrachtet und neue Lebensmöglichkeiten entdeckt werden können. All das kann man lernen. Und dazu braucht es mehr als guten Willen. Nicht nur Engagement und Menschenkenntnis sind gefragt, sondern vor allem die Bereitschaft, sich auf andere Menschen einzulassen. Sich mit den eigenen Fähigkeiten und Grenzen auseinander zu setzen und dabei auch Themen nicht zu scheuen, die unter die Haut gehen. Um ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf diese Aufgabe vorzubereiten, bietet die Evangelische Landeskirche in Baden Qualifizierungskurse für die Seelsorge an. Der etwa eineinhalbjährige Grundlagenkurs beginnt mit einem ausführlichen Informationsabend.

An sechs Studientagen (jeweils samstags) und 18 Kursabenden bekommen die Teilnehmenden psychologische und theologischseelsorgerliche Inhalte vermittelt. Ein gemeinsamer Austausch sowie das Einüben, eigene Einstellungen und Haltungen wahrzunehmen und zu überprüfen sind ebenfalls vorgesehen. Nach dem ersten Drittel des Kurses beginnen die Teilnehmer ein Praktikum im Krankenhaus, in der Gemeinde oder in einem Altenheim.

Der Seelsorgekurs ist ein Angebot an Menschen, die gerne anderen begegnen und mit ihnen Gespräche führen. Wer bereits in verschiedenen Besuchsdiensten oder Gruppen mitarbeitet oder in einem sozialen, pflegerischen, pädagogischen Beruf tätig ist, bringt gute Voraussetzungen mit.

KursleiterInnen:
Evelyn Drechsel, Studienleiterin am Zentrum für Seelsorge in Heidelberg
Irmgard Kreiselmeier, Klinikseelsorgerin an der GRN-Klinik in Schwetzingen
Cristina Blazquez, Gemeindepfarrerin in Eppelheim

Kosten: € 300,–

Der Informationsabend dazu findet am 10. Juli 2014 von 18 bis 21 Uhr im Evang. Gemeindehaus Plankstadt, Schwetzinger Str. 5 in Plankstadt statt.

Nähere Infos auch bei Kursleiterin Evelyn Drechsel, Tel. 06229/933577,
E-Mail: evelyn.drechsel@t-online.de

Kinderfreizeit mit der Diakonie 2014

Die zweiwöchigen Ferienaufenthalte finden für
14-16 Jährige vom 01.08.-14.08.14 in Büsum an der Nordsee statt.
In Wyk auf der Nordseeinsel Föhr können 12–14 Jährige vom 12.08.-25.08.
und in Scharbeutz an der Ostsee können 11–13 Jährige vom 13.08.-26.08.
ihre Ferien verbringen.

Für 8-11 jährige Kinder bietet das Diakonische Werk eine Freizeit in Überlingen
am Bodensee vom 01.08.-14.08.14 an.

Weitere Informationen und Anmeldungen über
Diakonisches Werk im Rhein-Neckar-Kreis
Friedrich-Ebert-Anlage 9
69117 Heidelberg
Tel. 06221 97200
heidelberg@dw-rn.de

Tauffest am St. Leoner See

Wer ein Kind – oder sich selbst als Erwachsener – wie in urchristlicher Zeit
in einem Gewässer taufen lassen will, hat dazu die Gelegenheit

am 6. September am St. Leoner Baggersee.

An einem Vorbereitungsabend wird alles genau besprochen.
Anmeldungen können ab jetzt bei den evangelischen Pfarrämtern St.Leon-Rot
oder Walldorf vorgenommen werden. Zum Vorbereitungsabend werden die
Angemeldeten dann persönlich eingeladen.

Ostern in Neulußheim 2014

Am Ostersonntag feiern wir die Auferstehung von Jesus Christus. Wir treffen uns um 5.00 Uhr in der Dunkelheit unter dem Nußbaum hinter der Kirche. Vor der Kirche brennt das Osterfeuer, das mit der Osterkerze von Pfarrerin Katharina Garben in die dunkle Kirche getragen wird. Den Gottesdienst mit Taufe und Abendmahl gestalten die Konfirmanden und Gemeindediakonin Carolin Gottfried mit. Aus dem dürren Kreuz vom Karfreitagsgottesdienst spießen nun frische Blumen und Grün hervor als Zeichen der Auferstehung des Herrn. Anschließend an die Osternacht sind alle eingeladen im Gemeindehaus gemeinsam zu frühstücken. Im Sinne des Grünen Gockels bieten wir biologische und heimische Produkte an. Um 9.30 Uhr findet der Ostergottesdienst mit dem Kirchenchor und der Feier des Heiligen Abendmahls statt. Am Ostermontag beginnt erst um 10.30 Uhr ein Familiengottesdienst mit Taufe, den Pfarrerin Garben und Gemeindediakonin Gottfried gemeinsam gestalten werden. Anschließend ist für groß und klein Ostereiersuche, ebenfalls mit Bio-Eiern, rund um die Kirche angesagt.

Zu allen Gottesdiensten und Andachten sind alle recht herzlich eingeladen teilzunehmen.

Karwoche in Neulußheim 2014

Während der Karwoche finden jeweils um 19.00 Uhr in der evangelischen Kirche in Neulußheim Passionsandachten statt. Am Montag wird die Andacht von Hanni Schneider und Gerda Schellenberger gehalten, am Dienstag von Ralf Wagner und Iris Fessler und am Mittwoch vom Kirchenchor. Das Thema ist „Jener Mensch Gott“ mit einer Bildbetrachtung des berühmten Isenheimer Altars von Matthias Grünewald.

Am Gründonnerstag findet um 19.00 Uhr ein Gottesdienst mit Pfarrerin Katharina Garben statt. Darin feiern wir zum Gedächtnis an Jesus Christus das Abendmahl.

An Karfreitag ist um 9.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, den Pfarrerin Katharina Garben hält und der Kirchenchor mitgestaltet. Ein dürres, trockenes Kreuz aus Obsthölzern erinnert an den Kreuzestod des Heilands. Um 15.00 Uhr zur Sterbestunde von Jesus Christus wird zum Gedächtnis die Ewigkeitsglocke läuten. Um 17.00 Uhr findet in der Kirche eine Passionsmusik statt. Josefa Kreimes und Charlotte Johansen singen „Stabat mater“ und werden dabei von Alexander Leventhal an der Orgel begleitet.

Eine Karfreitag-Andacht in der Neulußheimer evangelischen Kirche ist bereits seit mehreren Jahren Tradition.
Dieses Jahr wird der gesungenen Verkündigung aller Raum gegeben:

Giovanni Battista Pergolesis „Stabat Mater“, das als sein letztes vollendetes Werk gilt, wird am diesjährigen Karfreitag aufgeführt, zur üblichen Zeit um 17:00 Uhr.

Ausführende sind die bekannte Sopranistin Josefa Kreimes aus Hockenheim, die Neulußheimer Mezzosopranistin Charlotte Johansen und Alexander Levental an der Orgel.