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Jubelkonfirmation am 13.03.2016

Wir haben Grund zu feiern.

Denn vor 50, 60, 65, 70, und 75 Jahren gab es junge Menschen in Neulußheim, die JA gesagt haben. JA zu Gott und JA zur christlichen Gemeinde. Sie haben sich konfirmieren lassen und sind selbständige Mitglieder der Evangelischen Kirche geworden. Der Konfirmandenunterricht damals war sicher anders als der Konfi heute. Die Möglichkeiten der Jugendlichen damals waren andere, und die Vorstellungen über das Leben vielleicht auch.

Aber damals wie heute sind die Konfirmanden um die 14 Jahre und somit in einem spannenden Alter, ein Alter in dem man beginnt Fragen zu stellen und vor allem zu hinterfragen, eigene Ansichten zu bilden und zu überlegen, wie man das eigene Leben gestalten will.

Wir feiern in diesem Jahr Jubelkonfirmation am 13.03.2016 und bitten Gott in diesem Gottesdienst um seinen Segen für die Jubelkonfirmanden. An diesem Tag der Jubelkonfirmation soll es auch Gelegenheit geben, um über die Erfahrungen mit der Konfirmation ins Gespräch zu kommen und sich an die eigene Konfirmandenzeit zu erinnern.

Was war damals, was ist heute und was wünschen wir uns für die Zukunft? Alle Jubelkonfirmanden sind herzlich eingeladen zu kommen und mitzufeiern. Eine schriftliche Einladung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Alle, die in einer anderen Kirche an
einem anderen Ort konfirmiert wurden, aber gerne in Neulußheim ihr Konfirmationsjubiläum feiern möchten, sind ebenfalls herzlich eingeladen.

Bitte setzen Sie sich direkt mit dem Pfarramt in Verbindung. Sollten Sie irrtümlich keine Einladung erhalten, melden Sie sich bitte ebenfalls im Pfarramt. Es kann immer vorkommen, dass sich Fehler in die Datenbank eingeschlichen haben. Ich freue mich darauf mit Ihnen zu feiern.

Katharina Garben

Die Vielfalt der Schöpfung feiern

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Unsere Gemeinde hat am 27. September das Erntedankfest gefeiert. Der Altarraum der Kirche war wunderschön mit den Erntegaben geschmückt.

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Der sehr gut besuchte Gottesdienst stand unter Thema „die Vielfalt der Schöpfung“ und wurde mitgestaltet vom evang. Kindergarten. Außerdem haben sich die neuen Konfirmanden der Gemeinde vorgestellt.

Hannelore Schneider

Herzliche Einladung zum Gemeindefest am Sonntag, dem 27. September

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11:00 Uhr
Erntedank–Familiengottesdienst
unter Mitwirkung des Kindergartens und Vorstellung der
Konfirmanden

12:00 Uhr
Mittagessen im Gemeindehaus

Ab 13:00 Uhr
Buntes Programm für Jung und Alt:

  • Kaffee und Kuchen
  • Cocktailbar
  • Musik und Unterhaltung
  • VMGV, Women´s voice
  • Hohner-Akkordeon Orchester Hockenheim
  • Musikverein Harmonie Neulußheim
  • Löschübung der Jugendfeuerwehr Neulußheim
  • Theateraufführung und Spieleparcours
  • Auslosung der Gewinneraktion „Urlaubsgrüße aus aller Welt“

17:00 Uhr
Gottesdienst zur Einführung von Pfarrerin Katharina Garben
unter Mitwirkung des Kirchenchores

„Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt“

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Zum Afterwork-Gottesdienst am 11.09.2015 um 18:30 Uhr lädt die evangelische Kirchengemeinde Neulußheim herzlich ein.

Viele bunte Schirme haben Pfarrerin Katharina Garben und Gemeindediakonin Carolin Gottfried schon in der Kirche in Neulußheim gefunden, die von ihren Besitzern liegen gelassen wurden.

Was diese Schirme uns über den Glauben erzählen können, dieser Frage geht der Gottesdienst zum Auftakt der Regenschirmsaison nach.

Die besondere musikalische Gestaltung übernimmt in gewohnt ungewohnter Weise Gerhard Müller an der Orgel. Ebenfalls an diesem Abend lädt der Kirchenchor zum letzten Nussbaum in diesem Jahr ein.

Frauensonntag am 11. Oktober 2015

Wir laden herzlich ein zum Gottesdienst anlässlich des Frauensonntages in diesem Jahr. Offiziell ist der Sonntag im September, aus terminlichen Gründen verschieben wir ihn aber auf den 11. Oktober 2015.

Im Mittelpunkt des Frauensonntags steht die Geschichte von der Auferweckung des Lazarus aus dem Johannesevangelium mit dem Schwerpunkt auf Marthas Christusbekenntnis. Die Geschichte beschreibt die familiäre und spirituelle Situation von drei Geschwistern: Martha, Maria und Lazarus unter dem Eindruck von Lazarus‘ Erkrankung und Tod. Die spätere Begegnung von Jesus und den beiden Schwestern ist geprägt von starken Emotionen. Missverständnisse, Vorwürfe und Zorn, Tränen und Wut bringen eine rasante Dynamik in die Erzählung. Neben der Passionserzählung ist die Erzählung von der Auferweckung des Lazarus die versmäßig längste im Johannesevangelium. Sie kann als spiegelbildliche Folie zur Passionsgeschichte gelesen werden. Die weiblichen Personen – Martha und Maria – werden als handelnde, eigenständige Persönlichkeiten geschildert. Marthas intensives Christusbekenntnis beinhaltet drei christologische Hoheitstitel: Kyrios, Messias und Sohn Gottes und gilt neben dem Petrusbekenntnis als ein bedeutsames weibliches Bekenntnis.

Wir wollen uns intensiv mit Martha beschäftigen, die in diesem Text nicht als Frau mit dem Kochlöffel beschrieben wird, sondern als Jüngerin von Jesus, die an seine Macht der Heilung und Auferstehung glaubt und darin vertraut. H.S.

Besuch im Labyrinth der Familie Gottfried in Hockenheim 30.06.2015

An einem sonnigen Dienstagmorgen machten wir Frauen vom Morgenlob uns mit dem Fahrrad nach Hockenheim auf, um bei einem Besuch bei Familie Gottfried deren Labyrinth zu besichtigen. Nachdem wir uns the-matisch schon mit den Formen und Bedeutungen eines Labyrinths vertraut gemacht hatten, waren wir gespannt, was uns nun erwartete.

Zunächst waren wir begeistert von dem wunderschönen, gepflegten, großen Anwesen und Frau Gottfried führte uns zum selbst angelegten Labyrinth auf ihrem Grundstück. Sie erzählte zunächst, wann und wie sie die Idee eines Labyrinths im eigenen Garten mit der ganzen Familie umgesetzt hatte und welche Rituale sie in ihrer Familie damit gepflegt haben. Ihr Labyrinth hat die Form eines kretischen Labyrinths.

Es sei wichtig, den Weg meditativ zu gehen, hilfreich seien Fragen wie „was belastet mich zur Zeit“, „für welches Problem suche ich eine Lösung“, „erwarte ich eine Antwort von Gott für mein Leben“. Solche Fragen helfen, sich zu konzentrieren, in die eigene innere Mitte zu finden und evtl. eine Antwort zu „erfahren“.

So durften wir, jede für sich, das Labyrinth begehen und machten unsere eigenen Erfahrungen. Für mich war es interessant, dass ich aus der Mitte heraus wieder densel-ben Weg zurückgehen musste, um zum Ausgang zu kommen. Ich stelle mir vor, dass es ist, wie bei meinem Lebensweg: Es gibt eine Mitte, einen Höhepunkt, dann bin ich aber nicht am Ende, sondern es geht dann zurück zum Ausgang. Fragen und Probleme haben eine Mitte, wenn ich die Antwort gefunden habe, bleibe ich nicht stehen, sondern gehe wieder zurück zum Leben. Es kann bis zur Mitte ziemlich eng werden. Manchmal denkt man, man wäre schon fast dort, dann geht der Weg aber verschlungen noch mal nach außen, bevor es wirklich in die Mitte geht und dann, beim Rückweg, geht es wieder weiter.

„Ausgang und Eingang, Anfang und Ende, liegen bei dir, Herr, füll‘ du uns die Hände“, dieser Gesangbuchvers erinnert mich immer wieder an unseren Besuch im Labyrinth.

Vielen Dank Frau Gottfried, auch für das leckere Brot und den Kräutertee. H.S.

„Kinder entdecken Kirche“ – KONFI-3

Immer mehr Kinder kommen in die Jungschar und fragen nach christlichen Geschichten, warum wir getauft sind, was das Abendmahl ist. Im letzten Jahr haben wir deshalb zum ersten Mal KONFI-3 gemacht, mit großem Erfolg.

In diesem Jahr soll es weiter gehen. Wir möchten den Kindern früher den Zugang zum Leben der Gemeinde öffnen, um bei ihnen Interesse und Freude an der Gemeinschaft der Christinnen und Christen zu wecken. Darüber hinaus möchten wir die Eltern in ihrem Bemühen um eine christliche Erziehung unterstützen.

„KONFI-3“ – Wie sieht das aus?

Im Rahmen des 3.Schuljahres beginnt auch die Zeit der KONFI-3-Kinder. Diese werden persönlich eingeladen. Die Themenbereiche des KONFI-3 sind „Taufe“ – „Die Kirche erkunden“ – „Abendmahl“.

Zu jedem Thema finden zwei Gruppennachmittage im Gemeindehaus statt (90 Minuten), und am Ende der Einheit feiern wir einen Familiengottesdienst. Für die Kleingruppen sind Eltern herzlich zur Mitarbeit eingeladen. Darauf bereiten wir uns dann gemeinsam direkt vor.

Spielerisch, mit Geschichten und kreativen Elementen, werden die Kinder mit dem jeweiligen Thema in der Kleingruppe vertraut gemacht. Die Freude am Erlebten ist dabei wichtiger als „Lerninhalte“; KONFI-3 soll ein Erlebnis für die Kinder werden und kein Stress!

Die Leitung der Kleingruppe haben die beteiligten Eltern – jeweils ein oder zwei Mütter oder Väter oder auch die Gemeindediakonin. Zum Abschluss kommen wir dann alle noch einmal in der großen Gruppe zusammen für ein Abschiedsritual. Am Ende des KONFI-3-Jahres feiern wir einen Familienabendmahlgottesdienst.

KONFI-3 ist eine Station auf dem Weg zur Konfirmation. Dazwischen existieren weitere Kontaktmöglichkeiten zwischen den Kindern und der Gemeinde, zu denen die Konfi-Kids eingeladen werden (z.B. Kindergottesdienst, Jungscharen). Andere können sich auch noch entwickeln (z.B. Kinderbibeltage).

KONFI-3 ist keine (rechtsverbindliche) Voraussetzung für die Konfirmation, aber es wäre toll, wenn auch Sie und Ihre Kinder sich auf diesen neuen, spannenden Weg zur Konfir-mation einlassen und das entdecken, was der Glaube an Lebenshilfe und Gemeinschaft bieten kann.

Alle Drittklässler bekommen in den nächsten Wochen Post von uns. Wir starten dann mit den Treffen nach den Weihnachtsferien.

Wenn Sie Fragen haben, dürfen Sie mich gerne anrufen oder eine Mail schreiben (Kontaktdaten siehe Umschlag).

Bis dahin
Carolin Gottfried