Demokratie in der Kirche – KGR Wahl 2019

Alle sechs Jahre wählen die Gemeindeglieder einer Kirchengemeinde aus ihrer Mitte Kirchengemeinderäte, die – zusammen mit der Pfarrerin und dem Gemeindediakon – den Kirchengemeinderat als gemeindeleitendes Organ bilden.

Das ist dieses Jahr am 01. Dezember der Fall!

Wir sind sehr froh, bereits neun Kandidaten und Kandidatinnen gefunden zu haben, die sich Ihnen in den folgenden Monaten bei unterschiedlichen Gelegenheiten vorstellen werden. Bis Ende September können noch Kandidierende gemeldet werden.

Der Kirchengemeinderat trifft sich in der Regel einmal im Monat. Er leitet die Kirchengemeinde, berät und entscheidet über geistliche, finanzielle, rechtliche und verwaltungsmäßige Angelegenheiten und trägt die Verantwortung für Verkündigung, Seelsorge und Diakonie. Für seine Aufgaben bildet der Kirchengemeinderat Ausschüsse. Die Mitglieder im KGR bringen sich dort mit dem ein, was sie am besten können und am liebs-ten tun und mit der Zeit, die sie jeweils zur Verfügung stellen können.

Wahlberechtigt für die Wahl der Kirchenältesten in den Ältestenkreis ist jedes Gemeindeglied einer Pfarrgemeinde, welches das 14. Lebensjahr vollendet hat.

Eine weitere Voraussetzung ist die Vollendung des 16. Lebensjahres am Wahltag. Das bedeutet, dass alle Gemeindeglieder, die am 01. Dezember 2003 und früher geboren wurden, bei der allgemeinen Kirchenwahl 2019 wählbar sind. Für die minderjährigen Kandidierenden muss die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter vorliegen.

Alle Gemeindeglieder bekommen bis Mitte November ihre Wahlunterlagen zugestellt.

Zur Briefwahl:
Wo kann man den Wahlbrief überall abgeben:

  • Durch Einwurf in den Briefkasten des Pfarramts
  • An mehreren Stellen im Ort (Geschäfte / Kindergärten) werden Wahlbriefkästen (als Urnen) aufgestellt
  • Man schickt den Brief per Post
  • Man gibt den Wahlbrief am Wahltag, also am 01. Dezember 2019, persönlich beim Gemeindewahlausschuss im Gemeindehaus bis 12:00 Uhr ab

Ein paar Grundsätze aus dem Wahlgesetz

  • Die Wahl ist „Allgemein“ – das bedeutet, dass grundsätzlich jedes Mitglied der Evangelischen Landeskirche in Baden wählen darf.
  • Die Wahl ist „Geheim“ – das bedeutet, dass man niemandem erzählen muss, wen man gewählt hat oder irgendjemand einem beim Wählen über die Schulter schauen darf.
  • Die Wahl erfolgt nach dem „Mehrheitswahlrecht“, also die Personen mit den meisten Stimmen sind gewählt.
  • Die Wahl ist „Frei“ – was bedeutet, dass die Wählerinnen und Wähler frei sein müssen in ihrer Wahlentscheidung, niemand darf auf sie Druck ausüben.
  • Die Wahl ist „Gleich“ – das heißt, dass jede Stimme das gleiche Gewicht hat, egal ob jemand arm oder reich ist, ob jemand eine wichtige Position hat oder in der Ausbildung ist.
  • Die Wahl wird als allgemeine Briefwahl durchgeführt. Eine direkte Urnenwahl gibt es nicht mehr.

Katharina Garben

Eine neue Multimedia-Lösung für die Gemeinde

Vielleicht haben die Anlage schon einige von Ihnen gesehen. Bei der Konfirmation hat sie die ganze Kirche ausgefüllt mit herausragendem Ton, beim Nussbaum von „Gemeinsam statt Einsam“ haben auch schon manche Gemeindemitglieder ihr Tanzbein dazu geschwungen.

Die Rede ist hier von der neuen, mobilen Tonlösung für das Gemeindehaus und die Kirche. In Zusammenarbeit mit unserem Tontechniker Janis Bauer wurde nach einem neuen technischen Konzept gesucht. Dieses sollte die Kirche, das Gemeindehaus, aber auch Veranstaltungen außer Haus mit einem schönen und angenehmen Klang versorgen. Gefunden wurde diese Lösung bei der Firma Session in Walldorf, wo die benötigten Komponenten nach unseren Wünschen zusammengestellt werden konnten.

Zwei große Türme mit Doppelboxen und einem Subwoofer bilden jetzt zusammen mit einem neuen Mischpult die Grundlage der Anlage. Hinzu kamen noch weitere kleine Boxen und Gesangsmikrofone. Wir freuen uns, dass wir von nun an tontechnisch bei kommenden Veranstaltungen davon profitieren können.

Eine neue Faltrahmenleinwand und ein neuer Beamer ergänzen diese innovative Aufrüstung der Gemeinde. So freuen wir uns zum Beispiel schon, dass unsere neue Technik das diesjährige Krippenspiel unterstützen wird.

J. Richter

„Gemeinsam statt Einsam-Team“ – verwöhnt Gäste bei hochsommerlichen Temperaturen

Noch fehlt dem neu gepflanzten Nussbaum am Ev. Gemeindehaus das große, schattenspendende Blätterdach seines Vorgängers. Aber mit großem Vertrauen, dass in den Abendstunden vielleicht ein laues Lüftchen weht, trotzte das „Gemeinsam statt Einsam-Team“ den seit Tagen tropischen Temperaturen und lockte dennoch über 60 Gäste in den mittlerweile schattigen Gemeindegarten.

Und was braucht man nach der Hitze des Tages, um einen schönen Abend zu genießen? Kühle Getränke, ein leichtes Essen und nette Leute, mit denen man sich unterhalten kann.

Gesprächsthema an diesem Abend war natürlich das heiße Wetter und die Möglichkeiten zur Abkühlung. Die älteren Besucher hatten da für die Jüngeren so manch guten Tipp parat.

„Einfach ein nasses Betttuch an die Innenseite der Haustür hängen“, so eine Besucherin, oder die Bettflasche in die Gefriertruhe legen und dann die Füße drauf legen.“ Vielleicht hilft‘s.

Zum Gelingen des hochsommerlichen Abends trug das engagierte „Gemeinsam statt Einsam-Helfer-team“ in Küche und Service bei.

In der Küche und im Service herrschte den ganzen Abend Hochbetrieb. Bekannt ist das Team um Gerda Schellenberger und Dr. Ralf Wagner von den acht beliebten Mittagstischen zu Anfang des Jahres.

Eine mediterrane Vorspeise und dann die Möglichkeit, den frisch hergestellten Kartoffelsalat mit Frikadellen oder Grünkernküchle zu genießen, schmeckten nach der Hitze des Tages einfach hervorragend.

Das Schneeklößchendessert mit dem Erdbeerspiegel war dann so recht nach dem Geschmack vieler Leckermäulchen.

Eine Überraschung bot die Tanzschule Feil. Wolfgang Feil animierte die Gäste, nach dem Essen etwas für die Figur oder die Fitness zu tun und studierte mit ihnen im abgedunkelten Gemeindesaal einen Partytanz ein. Danach sah man so manches Paar professionell über das Parkett schweben. Konfi-Teamer Jannis Bauer legte dazu die passende Partymusik auf und sorgte den ganzen Abend über für leichte Unterhaltungsmusik.

Bei diesem Wetter muss man viel trinken, so ein Gast. Kühler Apérol, ein Rhabarber-Sprizz, Weinschorle oder alkoholfreie Getränke trugen da zahlreich zur Abhilfe bei.

Der Erlös dieses Abends kommt der technischen Ausstattung, einer Multimediaanlage für die Kirchengemeinde, zugute. Und da sagt die Kirchengemeinde gleichermaßen den Gästen und dem Team „Gemeinsam statt Einsam“ ein großes, herzliches „Dankeschön“!

Und der neu gepflanzte Nußbaum? Er will natürlich noch zu einem richtig großen Baum wachsen, damit er sein breites Blätterdach bald über die weiteren Treffs und Veranstaltungen ausbreiten kann.

rhw

Die Evangelische Jugend im Freizeitpark

Am Samstag, dem 20.07.2019, machte die Evangelische Jugend Lußheim einen Ausflug in den Europapark Rust.

Morgens um 9 Uhr startete die Gruppe mit Gemeindediakon Jascha Richter gen Freizeitpark.

Für die Fahrt durften wir das Fahrzeug der Gemeinde Neulußheim ausleihen. An dieser Stelle herzlichen Dank dafür.

Im Park angekommen, wurde zunächst ein Plan aufgestellt, was denn alles gefahren werden sollte. Schnell kristallisierten sich die Favoriten heraus: die Achterbahnen Blue Fire und Silverstar. Und so verging der Tag in einem ständigen Wechsel zwischen Warten, Schwitzen und Attraktionen fahren.

Die gute Stimmung ging trotz der Hitze nie verloren. Den krönenden Abschluss des Tages bildete die Fahrt mit der Blue Fire Achterbahn, die mit ihren vielen Loopings und Schrauben noch einmal die Gruppe zum Schreien und Lachen brachte.

Bei der Wiederankunft in Neulußheim war schnell klar: im nächsten Jahr soll es wieder einen Ausflug in den Europapark geben.

J. Richter

Jungschar Kids – dabei sein und was erleben

Einmal im Monat, dienstagnachmittags, treffen sich die Jungschar Kids für anderthalb Stunden im Ev. Gemeindehaus. Wir erleben spannende Geschichten, spielen gute Spiele, sind mal drinnen und mal draußen, singen zusammen und vieles mehr.

Dabei vertiefen wir die Themen der Familiengottesdienste und haben zusammen immer wieder viel Spaß.

Wenn ihr in der Grundschule seid oder etwas älter oder etwas jünger, dann seid ihr bei uns genau richtig.

Wir freuen uns auf Euch,
Pfarrerin Katharina Garben,
Gemeindediakon Jascha Richter und Katja Wörth-Fortini

Weitere Termine und Themen:

Di. 17.09.2019, 15.00-16:30 Uhr:
Jesus nimm frei!

Di. 08.10.2019, 15:00-16:30 Uhr:
Schaf allein zuhaus

Di. 19.11.2019, 15:00-16:30 Uhr:
Ich bin einmalig

Di. 17.12.2019 15:00-16:30 Uhr:
Weihnachtsfeier

Die Themen orientieren sich am vorausgegangenen Familiengottesdienst, der in der Regel jeweils am 1. Sonntag im Monat von 11:00 bis 12:00 Uhr stattfindet.

P.S.: Weitere jugendliche oder erwachsene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch für einzelne Termine, sind herzlich willkommen. Bei Interesse und Fragen wenden Sie sich bitte an 06205 – 31130 oder neulussheim@kbz.ekiba.de

Bei unserem letzten Treffen vor den Sommerferien gab es ein leckeres Eis.

Ehrungsgottesdienst des Ev. Kirchenchors Neulußheim

Katharina Thorn für 10 Jahre und Lydia Ballreich für 75 Jahre aktives Singen im Kirchenchor geehrt.

Einer schönen Tradition folgend führt der Evangelische Kirchenchor Neulußheim die jährlichen Ehrungen verdienter Chormitglieder nicht in der eher nüchternen Atmosphäre einer Jahreshauptversammlung durch, son-dern nutzt dafür den feierlichen Rahmen eines Gottesdienstes.

Schon das Orgelspiel von Thomas Stache mit jubelnden Tönen zu Beginn des Gottesdienstes ließ erahnen, dass es ein besonderer Gottesdienst werden sollte.

„Kantate“ – Singet dem Herrn ein neues Lied“ lautete das Motto des 4. Sonntags nach Ostern und war dem Ev. Kirchenchor Neulußheim Anlass für einen besonderen musikalischen Gottesdienst. Pfarrerin Adelheid von Hauff richtete den Gottesdienst, bei dem auch zwei Kinder getauft wurden, ganz auf das Motto „Singet dem Herrn, denn er tut Wunder“ aus.

Nach der Lesung, gesprochen durch Katharina Thorn, brachte der Kirchenchor mit seiner Jubilarin Lydia Ballreich seine Stimmen mit Kantorin Hyunju Kwon mit „Du meine Seele singe“ eindrucksvoll zum Klingen.

Liturgie, Taufen, Predigt und Gemeindegesang bildeten den Rahmen für den besonderen Höhepunkt des Sonntags, die Ehrungen für aktives Singen im Kirchenchor. Zuvor war es eine Freude, dem Chor, der frisch und voller Schwung „Lobe den Herren o meine Seele“ zum Vortrag brachte, zuzuhören.

Loben und singen, so lange ich lebe. Diese Zeilen des Chores passten zu den Ehrungen, die die 1. Vorsitzende des Kirchenchores, Jutta Roth, vornehmen durfte. Sie dankte nicht nur allen Sängerinnen und Sängern für ihren Einsatz in den Proben und in den Gottesdiensten, sondern fand für die beiden zu Ehrenden, Katharina Thorn und Lydia Ballreich, lobende und herzliche Worte.

Seit 10 Jahren ist Katharina Thorn eine verlässliche Sängerin im Alt und dazu im Vorstand des Chores eine verlässliche Partnerin, so Roth dankend mit Blumen.

Die nächste Ehrung für 75 Jahre aktives Singen im Chor sei ein ganz außergewöhnliches Jubiläum. In unserem Chor wird das niemand mehr erreichen, so Jutta Roth. Der Kirchen-liedschatz von Lydia Ballreich sei riesig und mit den langen Jahren gewachsen. Singen im Kirchenchor war und ist für sie ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Während der 75 Jahre Singen im Sopran habe sie kaum eine Chorprobe versäumt. Sie könne auf das Wirken von 9 Dirigenten von Georg Treiber bis hin zu Hyunju Kwon zurückblicken. Mit ih-rem verstorbenen Mann habe Lydia Ballreich viele Jahre das gesellige Leben des Chores mitgestaltet und könne mit ihren Anekdoten über diese lange Zeit sicher ein kleines Buch schreiben.

Dank und Anerkennung für diese Leistung, verbunden mit einer Ehrenurkunde des Landesverbandes Ev. Kirchenchöre, rundeten mit einem herrlichen Blumenstrauß und Ge-schenken die Würdigung für dieses außergewöhnliche Jubiläum ab.

„Wir werden Sie vermissen“, so Jutta Roth. Denn mit Wehmut im Herzen habe sich Lydia Ballreich entschlossen, ihre aktive Zeit im Kirchenchor zu beenden.

Bei dem anschließenden Empfang im Gemeindesaal dankte der 1. Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Christoph Diez, mit Blumen Lydia Ballreich ebenfalls für 75 Jahre Singen im Chor. Dass unter maßgeblicher Leitung von Familie Ballreich Theaterstücke in den 60er Jahren aufgeführt wurden, weiß heute kaum jemand mehr, so Diez. Ihren Mann habe sie während seiner langen Vorstandstätigkeit immer maßgeblich unterstützt. Da beweise sich wieder einmal das Sprichwort: „Hinter jedem erfolgreichen Mann, steht eine starke Frau“. Für dieses Engagement sprach er im Namen des Kirchengemeinderats und Pfarrerin Katharina Garben seinen ganz besonderen Dank aus.

Die vorbereiteten Häppchen waren nicht nur ein Augenschmaus, sondern luden die Gäste bei einem Glas Sekt ein, gemeinsam mit Lydia Ballreich Rückblick auf ihre vielen erleb-nisreichen Jahre im Kirchenchor zu halten. Lydia Ballreich, im Kreise ihrer Familie, war über den stimmungsvollen Gottesdienst und die ehrenden und herzlichen Worte so gerührt, dass sie mit Tränen in den Augen nur ganz leise sagen konnte – “Dankeschön euch allen, es war eine gute Zeit!“

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„Gemeinsam statt Einsam“-Team auf Burgentour

An acht Freitagen Anfang des Jahres nahmen die Gäste des „Gemeinsam statt Einsam“-Projekts der Evangelischen Kirchengemeinde Neulußheim an hübsch gedeckten Tischen Platz und ließen sich mit allerlei bodenständigen Gerichten verwöhnen. Das Team um Gerda Schellenberger, Dr. Ralf Wagner und Pfarrerin Katharina Garben hatte das mit viel Engagement und Freude getan. Viel zu schnell ging dieses Projekt am 1. März für die Gäste, aber auch für das Team, vorbei.

Um einmal mehr gemeinsame Zeit miteinander zu verbringen, startete ein Großteil des Teams am Wochenende in Richtung Baden-Baden. Mit Dr. Ralf Wagner, Konservator für verschiedene historische Monumente, u.a. auch für die Burgruine Hohenbaden und Yburg zuständig, hatte man den allerbesten Fachmann als Burgenführer an der Seite. Erstes Ziel war die Burgruine Hohenbaden.

Schnell war über die Autobahn die Burgruine Hohenbaden auf 478 m Höhe erreicht. Diese Schildmauerburg wurde von den Zähringern erbaut.

Die eindrucksvolle Ruine der Burg Hohenbaden – heute wird sie auch das „Alte Schloss“ genannt – liegt oberhalb von Baden-Baden. Im 14. Jahrhundert wurde die heutige Ober-burg um einen zweiten Burgteil, die Unterburg, erweitert. So hatten die Markgrafen von Baden eine mächtige Residenz. Sie benannten sich nach dem Schloss, das damit zum Namensgeber des Landes Baden wurde.

Das Alte Schloss zählt zu den landes-eigenen Monumenten und wird von der Einrichtung Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg betreut. Von seinem Turm hat man ei-nen guten Rundblick über Baden-Baden und Fernsicht auf die Rheinebene.

1599 wurde es durch einen Brand zerstört. Erst nach 1830 wurde die Ruine baulich gesichert.

Nächstes Ziel war die Yburg. Trotz Zusage zur Auffahrt mit dem Kleinbus, hielt sich der Busfahrer konsequent an die Verkehrsvorschriften und das „Gemeinsam statt Einsam“-Team kam mehr oder minder in den Genuss einer 3 Kilometer langen Wanderung. Die kleine Anni wurde von Mama Pfarrerin Katharina Garben huckepack auf die Burg getra-gen. Eine sportliche Leistung! Die Gemsen im Team zügig voraus, die nicht so Sportlichen willensstark aufwärts hinterher, um das Ziel zu erreichen.

Die glücklich erreichte Gaststätte auf der Yburg ist ein beliebtes Ausflugsziel. Dort angekommen nahm man auf dem Außenbalkon Platz. Die müden Füße waren schnell vergessen, denn ein vorzügliches Mittagessen und die herrliche Sicht in die Rheinebene ließen die unfreiwillige Wanderung fast vergessen.

Nach der Stärkung vermittelte Dr. Ralf Wagner wieder Wissenswertes über die Höhenburg, Wahrzeichen des Baden-Badener Reblandes.

Der genaue zeitliche Ablauf der Entstehung ist nicht bekannt. Wahrscheinlich wurde die ehemalige Ritterburg um 1200 gebaut, zumindest war um diese Zeit eine rege Bautätigkeit festzustellen. In der ersten bekannten Bauphase wurden der westliche Bergfried und die Ringmauer erstellt. Von der ursprünglichen Burg sind heute nur noch Mauerreste und der 20 Meter hohe Turm mit 112 Stufen erhalten, der von einigen Unentwegten bestiegen wurde.

Der Rückweg wurde gestärkt bewältigt und kurz vor dem Ziel Neulußheim bedankte sich Renate Hettwer im Namen aller einmal bei der Teamleitung Gerda Schellenberger, Dr. Ralf Wagner und Katharina Garben für das harmonische Miteinander während der Projektzeit sowie für den gemeinsamen Ausflug und bei Dr. Ralf Wagner im Besonderen für die fachkundige interessante Führung.

Und das Team freute sich schon heute auf das kommende Jahr wenn es heißt: „Willkommen beim Mittagstisch der Ev. Kirchengemeinde Gemeinsam statt Einsam“.

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Wunderbar gemacht – Und die Chöre singen für dich

Die Evangelische Kirchengemeinde feiert am kommenden Sonntag, den 30.06.2019, um 10:00 Uhr das Fest der Konfirmation. Am Vorabend findet ein Abendmahlsgottesdienst um 18:00 Uhr statt.

Die Konfirmation steht unter einem Motto aus Psalm 139 „Wunderbar gemacht“. Diesem Thema sind die Konfis bereits auf ihrer Freizeit im Februar nachgegangen. Man darf gespannt sein, was sich dahinter verbirgt und was Gemeindediakon Jascha Richter und Pfarrerin Katharina Garben dazu zu sagen haben. Der ev. Kirchenchor bereitet sich schon seit einigen Wochen auf die Konfirmation vor und wird den Gottesdienst musikalisch gestalten, ebenso die Konfi-Teamer-Band unter der musikalischen Leitung von Gerhard Müller. Auch werden zwei Stücke von Band und Chor gemeinsam gestaltet. Der Kirchengemeinderat bringt sich ebenfalls in den Gottesdienst ein und ist stolz auf seine Konfirmanden und Konfirmandinnen.

Am Sonntag werden folgende Konfirmanden und Konfirmandinnen in Neulußheim eingesegnet:

Moritz Dietel, Damian Forsch, Emilia Fortini, Lion Gastrop, Alexa-Marie Hagmann, Marie-Louise Heckmann, Marietta Heckmann, Benedikt Heinzerling, Fabian Kling, Soraya Köhler, Sebastian Kraemer, Hannah Kunz, Fabian Recha, Volkan Scheck, Lilian Schreckenberger, Kimberly Schulz, Max Stöhr, Christian Vallentin, Fynn Wiesemann