am 29. Juni 2014 von 11:00 – 17:00 Uhr in die Lamellenhalle nach Hockenheim
zu Gottesdienst, Musik, Spiel und Spaß für Jung und Alt.
Bezirksgottesdienst
Mit einem Bezirksgottesdienst am 29.Juni um 11 Uhr startet das Programm. Dekanin Annemarie Steinebrunner, Schuldekanin Christine Wolf und Kantor Samuel Sung Nam Cho aus Hockenheim bereiten den Gottesdienst mit zahlreichen Mitwirkenden vor, der vom Evangelischen Rundfunkdienst Baden für das Privatfernsehen aufgezeichnet wird. Dekanin Steinebrunner freut sich jetzt schon auf die vielen Gottesdienstbesucher im Gartenschaupark: „Das wird unser erster Bezirksgottesdienst. Die Kirchengemeinden treffen sich zum gemeinsamen Gottesdienst in Hockenheim. Ich bin gespannt, wie viele kommen. Zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen und für alle Kirchengemeinden Gottesdienst zu halten, ist was ganz Besonderes!“.
Fahrradsternfahrt:
Die Fahrradkarte Südliche Kurpfalz zeigt Fahrradfreunden aus allen 20 Kirchengemeinden der Südlichen Kurpfalz den Weg nach Hockenheim zur Lamellenhalle im Gartenschauparkt. Jeder gibt was er hat, dann werden alle satt: An zahlreichen Essensständen können die Festbesucher dann ihr Mittagessen genießen. Initiativen aus Gemeinden und andere Anbieter sorgen für eine leckere Auswahl, die bestimmt alle satt macht. Die Ausgabe des Essens erfolgt auf Spendenbasis. „Wir möchten, dass alle sich willkommen fühlen und mit uns gemeinsam feiern können. Wenn jeder gibt, was er hat, werden die Spendenkassen sicher ausreichen, um unsere Ausgaben zu finanzieren“ so Öffentlichkeitsbeauftragte Elke Piechatzek.
Weitere tolle kulinarische Angebote im Café werden wie gewohnt zu kleinen Preisen verkauft.
Markt der Evangelischen Kirche:
Auf dem Markt der Evangelischen Kirche beim Bezirksfest werden diakonische Einrichtungen, kirchliche Beratungsstel-len, kirchliche Angebote für jedes Lebensalter präsentiert. Bummeln Sie vorbei und lassen sich informieren.
Musikbühne mit den Nachtigallen:
Auf der Musikbühne stellen die Kantoren des Kirchenbezirks Musikgruppen aus den Kirchengemeinden vor. Als besonderes Highlight wird das bekannte Pop-Trio Nachtigallen um 16.00 Uhr das Programm der Musikbühne abrunden.
Menschenkickerturnier:
…die Gelegenheit auf originelle Weise zu kicken. Das Menschenkickerturnier beim Bezirksfest bietet dazu die Möglichkeit. Beim Menschenkicker sind fünf Spieler an Stangen fixiert, so dass sie nur einen sehr eingeschränkten Bewegungsradius haben. Das sieht für die Zuschauer nicht nur witzig aus, sondern erfordert von den Teams ein hohes Maß an Kommunikation und Zusammenspiel. Pfarrer Michael Dahlinger aus Hockenheim, der das Turnier organisiert, ist gespannt, welche Kirchengemeinde das Turnier gewinnen wird.
Spielprogramm für Kinder und Jugendliche:
Beim Bezirksfest wird ein Spieleprogramm geboten, das der CVJM Reilingen organisiert. So können besonders Familien das Fest genießen. Während Eltern sich beim Kickerturnier beweisen, es sich im Café gemütlich machen, auf dem Markt schlendern oder Musikbeiträgen lauschen, sind die Kinder beim Spielprogramm aktiv.
„Alles wirkliche Leben ist Begegnung“
Auf dieses Zitat des jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber (1878-1965) bin ich kürzlich gestoßen und obwohl es auf den ersten Blick banal klingen mag, spricht es viele verschiedene Facetten an und ist durchaus tiefgründig.
Was uns wirklich in Erinnerung bleibt, sind tatsächlich die Begegnungen mit anderen Menschen. Erzählenswerte Anekdoten und alte Geschichten haben meistens eine Begegnung zum Gegenstand. Die Voraussetzungen für Begegnungen sind längst nicht banal, nur weil sie jeden Tag passieren. Begegnungen mit Unbekannten bedingen Offenheit, Akzeptanz und Respekt. Wie schwer dies sein kann, ist täglich in Indien, Syrien oder der Ukraine zu sehen. Obwohl diese Beispiele in aller Munde sind, muss ein jeder meistens nicht weit gehen, um mangelnde Toleranz oder mangelnden Respekt vorzufinden.
Die christliche Religion lebt von Begegnungen. Die Bibel legt davon Zeugnis ab, sie konzentriert sich nicht auf abstrakte Beschreibungen, sondern auf konkrete Begebenheiten zwischen zwei Menschen. In der Bibel wiederum kann der Gläubige im Wort Gott begegnen.
So ist auch die Kirche eine Gemeinschaft von Gläubigen, die zusammen Gottesdienste und das Abendmahl feiert. Die Kirchenveranstaltungen wie Erntedank, „Unter dem Nussbaum“ oder Gemeindeveranstaltungen wie Kerwe oder der Weihnachtsmarkt sind nicht zuletzt wegen der zahlreichen Kontakte zu Mitmenschen so beliebt.
Wichtig ist nicht zuletzt die Begegnung mit sich selbst, die in unserer schnelllebigen Zeit leider außer Acht gerät. Einen Beitrag dazu können die Religion und die Kirchengemeinde leisten, die viele Gelegenheiten zu Begegnungen bieten, wie ich sie vorher geschildert habe. Dies bedeutet, der zwanghaften Ich-Kultur zu entgehen und sich in Bezug zu anderen Größen wie seiner Familie, seinen Freunden, seinen Kollegen und Gott zu setzen. In solchen Begegnungen können wir nicht nur „alles wirkliche Leben“, sondern auch „alles erfüllte Leben“ finden.
Andreas Sturm
Bericht vom Bauausschuss
Viel hat sich getan seit dem letzten Gemeindebrief. Die Kirche ist abgerüstet. Die Dachdeckerarbeiten sind beendet. Während der Arbeiten wurde festgestellt, dass einige Regenrinnen, Ortgangbretter und Fallrohre ersetzt werden mussten. Da hieß es kurzerhand organisieren und Handwerker suchen, die umgehend an der Baustelle einzusetzen waren. Erfreulicherweise ist dies jedes Mal gelungen. Die Malerarbeiten sind noch nicht abgeschlossen. Es fehlt noch der Sockelanstrich. Der Sockel kann erst gestrichen werden, wenn die Außentemperatur mehrere Tage nicht unter 15 Grad fällt. Warten wir auf ein schönes Frühjahr.
Eine weitere Baustelle tat sich auf durch ein „verstopftes“ Regenfallrohr auf der Rathausseite. Um die Ursache festzustellen, ließ der Architekt das Rohr durchfahren. Das Erstaunen war groß. Die Abwasserrohre zeigen viele starke Bruchstellen und Einbrüche und an einer Stelle einen Zusammenbruch, der die „Verstopfung“ verursacht hat. Guter Rat ist nun teuer, im wahrsten Sinne des Wortes. Wir werden wohl alle Regenfallrohre durchfahren lassen müssen, um auch den Verlauf der Entwässerungsrohre feststellen zu können. Danach suchen wir eine kostengünstige Lösung, um das Problem zu lösen, ehe der Sand unter den Rohren ausgewaschen wird und die Oberfläche nachrutscht. Eine Eindellung zeigt sich schon im vorderen Bereich auf der Rathausseite.
Nussbaum: Der Auftrag ist vergeben, den Wurzelbereich des Nussbaumes aufzulockern, Bewässerungsrohre herum zu legen mit einem Gitter um den Stamm den Wurzelbereich zu schützen. Wir warten auf milderes Wetter.
Beleuchtung (der Platz zwischen Kirche und Gemeindehaus): Nachdem immer wieder bei feuchtem Wetter Sicherungen heraussprangen, such-ten wir nach Ursachen. Die Dichtungen sind porös und lassen Feuchtigkeit durch. Das bedeutet: Die Bodenstrahler müssen leider ersetzt werden, weil beim Einbau die Schrauben nicht gefettet wurden und die Strahlerdeckel somit nicht mehr geöffnet werden können, sondern aufgebohrt werden müssen.
S. Beck
Aus dem Kirchengemeinderat
Nach der Einführung in einem feierlichen Gottesdienst durch Pfarrerin Katharina Garben und Gemeindediakonin Carolin Gottfried am Sonntag, dem 15.12.2013, hatten die neu gewählten Kirchenältesten ihre erste Sitzung am 17. Januar 2014.
Mitglieder im Kirchengemeinderat sind: Pfarrerin Katharina Garben, Gemeindediakonin Carolin Gottfried, Sigrid Beck, Karl-Christoph Diez, Wilma Jansen, Josef Schellenberger, Hannelore Schneider, Karl Sturm, Dr. Ralf Wagner und Katharina Thorn.
In dieser Sitzung wurde unter anderem Josef Schellenberger zum ersten Vorsitzenden gewählt und die Ausschüsse besetzt. Die regelmäßigen Sitzungen des Kirchengemeinderates sind an jedem 2. Donnerstag eines Monats, nur im August findet keine Sitzung statt. Die Ausschüsse setzen sich wie folgt zusammen:
Finanzen
Christoph Diez, Josef Schellenberger, Karl Sturm
Technischer Ausschuss / Bau
Sigrid Beck, Christoph Diez, Josef Schellenberger
Öffentlichkeitsarbeit
Carolin Gottfried, Ehepaar Eckert, Herr Siedler
Schaukasten
Katharina Garben, Carolin Gottfried
Diakonie
Josef Schellenberger, Hanni Schneider, Vertreterin: Wilma Janßen
Jugend
Katharina Garben, Carolin Gottfried, Wilma Janßen
Gottesdienstvorbereitung
Katharina Garben, Carolin Gottfried, Gerhard Müller, Walburga Schäfer, Hanni Schneider, Marina Siedler, Ralf Wagner
Kindergarten
Christoph Diez, Katharina Thorn
Gemeindebeirat
besteht aus Vertretern aller Kreise und Gruppen der Gemeinde und tagt künftig einmal jährlich im Oktober zur Planung des Folgejahres
Gemeindeversammlung
Hanspeter Rausch, Dr. Andreas Roth
Die Mitglieder, die in die Bezirkssynode gewählt werden, teilen wir Ihnen in der nächsten Ausgabe von Blickpunkt Kirche mit.
Reihe unten von links nach rechts:
Wilma Janßen, Sigrid Beck, Hannelore Schneider, Katharina Thorn, Pfarrerin Katharina Garben
Reihe oben von links nach rechts:
Petra Müller-Roth (ausgeschieden), Christoph Diez, Dr. Ralf Wagner, Josef Schellenberger, Karl Sturm
Das alte „evangelische Gemeindehaus“
Berge von Bauschutt, Haufen von Dachbalken und Schrott, Baustellenabsperrungen und riesige Transparente mit schönen Bildern von neuen Projekten. So zeigt sich mir Anfang Februar 2014 unser altes Gemeindehaus. Dieses Bild schmerzt. Erinnerungen kommen hoch. Viele Jahre meines Lebens bin ich in diesem Ge-bäude ein und ausgegangen, habe mich über die gefühlten 1000 Treppenstufen geärgert, über die technischen Unzulänglichkeiten und die fehlende Isolation im großen Saal, der dadurch entweder wunderbar kühl oder mollig warm war – nur nicht zu der Jahreszeit, zu der man es gebraucht hätte. In meinen Erinnerungen reihen sich viele Einzelne wie an einer Perlenschnur hintereinander. Zum ersten Mal war ich 1972 kurz nach unseren Zuzug nach Neulußheim beim „Bazza“ im Gemeindehaus. Damals neu renoviert und gestrichen, die Treppe mit PVC belegt, erlebte ich zum ersten Mal diese Großveranstaltung. Die Bube-jungschar war zum Dienst in der. Garderobe im Keller eingeteilt. Es gab ein buntes Programm über 3 Tage. Eröffnet wurde der Reigen vom traditionellen Fußballspiel zwischen Gemeinde und Kirchengemeinde. Danach ging’s im Gemeindehaus richtig los. Legendär die russischen Eier des Frauenkreises oder die Farbschleuder mit Wäscheschleudermotor von Onkel Gerhardt Eichelberger.
Jungscharstunden mit Indiaca auf der Wiese vorm Haus kommen mir in Erinnerung. Winterliche Bastelmittage und Lieder aus der Mundorgel. Die kleine Bücherei der Kirchengemeinde im Nebenraum des kleinen Saales fällt mir wieder ein. Die Bühne im großen Saal mit Vorhang, verstellbaren Kulissen und einem eigenen Regieraum, wo bei den Familienabenden von Kirchenchor und AB-Verein große Theaterstücke aufgeführt wurden. Der Jugendraum mit Billardtisch und Tischtennis. Meine Konfirmandenzeit mit Pfarrer Link und 60 Konfirmandinnen und Konfirmanden im großen Saal. Aus der Zeit nach der Konfirmation kommen mir die Jugendkreis-Abende, Teestube und vieles andere wieder in Erinnerung. Etliche Jahre später kam ich als Leiter des evangelischen Kindergartens wieder zurück nach Neulußheim und ins Gemeindehaus. Noch heute kann ich mich gut an dieses Wiederkommen erinnern. Das Haus war mir auch nach 20 Jahren noch vertraut. Selbst die Gerüche der einzelnen Räume waren geblieben. Die Gruppenräume des Kindergartens waren in einem guten, neu sanierten Zustand, viele andere Räume haben wir selbst mit unserem Hausmeister und viel Eigenleistung schön hergerichtet. Auch der Garten mit der großen Kastanie, dem Kirschbaum, die vielen versteckten Ecken und Winkel machten den Kindergarten zu etwas besonderem. Aber es gab auch viele Unzulänglichkeiten und Mängel. Im Winter galt mein erster Blick morgens von der Straße aus immer zuerst dem Kamin. Wenn Rauch aufstieg lief die Heizung. Wenn nicht …
So habe ich die Entscheidung der Kirchengemeinde das alte Gemeindehaus aufzugeben zwar bedauert aber auch gut verstehen können. Die Arbeit der Kirchengemeinde muss von Ihrem Auftrag und ihren Aufgaben geprägt sein und sich nicht durch Sentimentalitäten über ein mittlerweile nicht mehr zeitgemäßes Gebäude ausbremsen lassen. Aber trotz des schönen, neuen und sehr zweckmäßigen Gebäudes hat dieser erste Schritt des Abschiedes schon wehgetan. Der zweite Schritt kam dann mit dem Umzug des Kindergartens ins Podey-Haus. Auch hier schwang Wehmut mit. Aber überwältigt von den Aufgaben und den Möglichkeiten im neuen Kindergarten verdrängte ich die mittlerweile schon Jahre alte Entscheidung. Aber jetzt tut es doch weh. Und ich glaube, es gibt eine Menge Neulußheimerinnen und Neulußheimer, die sich im Moment an ihre Erlebnisse im alten Gemeindehaus zurückerinnern. An Zeiten, in denen nicht alles besser, sondern einfach anders war. Und mit diesen Erlebnissen wird auch dieses Stück Neulußheimer Geschichte, unser „ehrwürdiges altes Gemeindehaus“, in unserer Erinnerung bleiben.
C. Lörch
Jubelkonfirmation am 06. April 2014
Wir haben Grund zu feiern. Denn vor 50, 65, 70, 75 Jahren gab es junge Menschen in Neulußheim, die JA gesagt haben. JA zu Gott und JA zur christlichen Gemeinde. Sie haben sich konfirmieren lassen und sind selbständige Mitglieder der Evangelischen Kirche geworden.
Der Konfirmandenunterricht damals war sicher anders als heute. Auch die Bilder von damals und die Bilder von heute werden sich stark unterscheiden. Allein die Kleider- und Schuhmode wird eine deutlich andere sein. Aber damals wie heute geht es beim Konfirmandenunterricht darum, sprachfähig im eigenen Glauben zu werden, Inhalte des christlichen Glaubens kennen zu lernen, die Kirchengemeinde zu entdecken und sich am Ende des Unterrichts selbstständig für die Konfirmation entscheiden zu können. Damals wie heute sind die Konfirmanden um die 14 Jahre und somit in einem spannenden Alter, in dem man beginnt, sich von den Eltern zu lösen und eigene Ideen zu entwickeln.
Wir feiern Jubelkonfirmation am 06.04.2014 und bitten Gott um seinen Segen für die Jubelkonfirmanden. Im Gottesdienst feiern wir Abendmahl und feiern die Gemeinschaft, in die Gott uns stellt. Die Jubelkonfirmanden können ihr JA von damals bedenken und vielleicht sogar bekräftigen. Vieles werden sie in ihrem Leben erlebt haben, Schweres und Schönes. Sie sind um Erfahrungen reicher geworden.
An diesem Tag der Jubelkonfirmation soll es Gelegenheit geben, um über diese Erfahrungen ins Gespräch zu kommen und sich an die Konfirmandenzeit zu erinnern. Was war damals, was ist heute und was wünschen wir uns für die Zukunft? Diesen Fragen wird dieser besondere Tag nachgehen.
Alle Jubelkonfirmanden, die in einer anderen Kirche an einem anderen Ort konfirmiert wurden, aber gerne in Neulußheim ihr Konfirmationsjubiläum feiern möchten, sind ebenfalls herzlich dazu eingeladen. Bitte setzen Sie sich direkt mit dem Pfarramt in Verbindung.
Jahreshauptversammlung des Evangelischen Kirchenchores Neulußheim
Das Ende des alten Jahres und der Beginn des neuen – keine Zeit eignet sich besser zum Rückschau halten auf das Vergangene und Ausblick nehmen auf das Kommende. Vielleicht ist das der Grund, dass die Jahreshauptversammlung des Evangelischen Kirchenchores traditionell zu Beginn eines Jahres stattfindet. Gleich in ihrer Begrüßung bei der diesjährigen Versammlung im Restaurant „Cavallino“ nahm die 1. Vorsitzende Jutta Roth Bezug auf die vielfältigen Aktivitäten und Ereignisse des Jahres 2013. Als unbestrittener Höhepunkt könne das Adventskonzert am ersten Adventswochenende bezeichnet werden, das gemeinsam mit dem Evangelischen Kirchenchor Reilingen vorbereitet und aufgeführt wurde. Sie würdigte die engagierte und disziplinierte Mitarbeit der Sängerinnen und Sänger bei den Proben – ohne dies sei die erfolgreiche Durchführung eines solchen Projekts nicht möglich.
Auch die Zahlen und Fakten des von Schriftführerin Katharina Thorn vorgetragenen Geschäftsberichts belegten, dass ein arbeitsreiches und gleichsam erfolgreiches Jahr hinter dem Chor liegt. Erfreulich war vor allem, dass sich die Zahl der Sänge-rinnen und Sänger um zwei neue Mitglieder vergrößert hat.
Der Bericht der Kassenverwalterin Anne Wolf-Kroniger gab einen Überblick über die nach wie vor solide Kassenlage, was von den Kassenprüfern Sigrid Beck und Dr. Ralf Wagner mit einem Lob für die vorbildliche Kassenführung Wolf-Kronigers bestätigt wurde. Der Vorstandschaft wurde daraufhin einstimmig Entlastung erteilt.
Großen Raum nahm auch das Thema Dank ein. Wie Sigrid Beck anmerkte, seien viele Aktivitäten innerhalb der Chorgemeinschaft und des Chores allgemein nur durch ehrenamtliches Engagement, hier vor allem der Vorstandschaft, möglich. Dies sei nicht selbstverständlich, sondern verdiene Dank und Anerkennung. Die erste Vorsitzende Jutta Roth hob an dieser Stelle die Arbeit von Dirigentin Walburga Schäfer hervor, der es immer wieder auf unnachahmliche Weise gelinge, den Chor zu großartigen Leistungen zu führen. Walburga Schäfer gab den Dank zurück an den Chor. Die Zusammenarbeit von Chor und Dirigentin sei ein Geben und Nehmen – nur so seien erfolgreiche Arbeit und ein harmonisches Miteinander möglich. Es sei für sie ein schönes Gefühl, sich auf den Chor verlassen zu können. Auch bei Vizedirigent Roland Haaß bedankte sie sich für dessen Unterstützung im vergangenen Jahr.
Während des vergangenen Jahres zeichneten sich wieder mehrere Sän-gerinnen und Sänger durch besonders fleißigen Probenbesuch aus. Elisabetha und Franz Weiser, Lydia Ballreich, Edelgard Müller, Jutta Roth, Heidrun Hagmann, Werner Kraus und Berthold Bühler erhielten daher aus der Hand der 2. Vorsitzenden Regina Eckert eine kleine Aufmerksamkeit als Dank.
Bei den Wahlen zur Vorstandschaft stellten sich alle bisherigen Amtsinhaber wieder zur Verfügung. Lediglich ein Posten musste neu besetzt werden, da der bisherige Inhaber aus beruflichen Gründen ausgeschieden war. Die Kandidaten wurden alle mehrheitlich in ihren Ämtern bestätigt, so dass sich die Vorstandschaft des Chores in den kommenden zwei Jahren wie folgt zusammensetzt:
1.Vorsitzende
Jutta Roth
2.Vorsitzende
Regina Eckert
Kassier
Anne Wolf-Kroniger
Schriftführer
Katharina Thorn
Stimmführer
Melanie Endreß, Rita Balduf, Werner Kraus, Wolfgang Roth
Notenwart
Monika Schweizer
Veröffentlichungen/Presse
Sonja Fischer
Das Ende des offiziellen Teils der Versammlung war dem Ausblick auf das Jahr 2014 vorbehalten.
Die 1. Vorsitzende Jutta Roth gab einen Überblick auf die für das Jahr 2014 geplanten Aktivitäten auch dieses Jahr verspricht für den Chor wieder ein ereignis- und vor allem abwechslungsreiches Jahr zu werden.
SoFi
Kirchenrundgang der Kindergartenkinder
Unsere Kirche – Das sagen auch schon die Kinder aus dem evangelischen Kindergarten im Podey-Haus. Mit ihren Erzieherinnen gestalten sie dort die monatlichen Kindergartengottesdienste. Sie kennen sich aus und fühlen sich wohl. Im Januar wollten wir uns mit den Kindern gemeinsam dieses Gebäude „Kirche“ einmal genau anschauen, hinter die Kulissen blicken, da hinschauen wo man normalerweise nicht hinkommt. So durften die Kinder dann in drei Stationen diese Bereiche erkunden. Im Kirchenschiff hat ihnen Frau Garben die Sakristei, die Kanzel, den Altar und das Taufbecken gezeigt und erklärt. Sie konnte auch die vielen Fragen der Kinder beantworten. Danach ging es weiter auf die Empore.
Dort wurden die Kinder von Herrn Müller an der Orgel erwartet. Herr Müller hat ihnen die Orgel erklärt und sie die unglaubliche Klangvielfalt und Klangfülle erleben lassen. Selbst ein spontanes Geburtstagsständchen für ein Kindergartenkind war möglich. Zum Schluss ging es dann noch durch die enge Wendeltreppe in den Turm. Für die Kinder war es spannend diesen Teil der Kirche zu sehen, der sonst nicht zugänglich ist. Sie gingen bis unter die Glockenstube und durften durch die Luke einen Blick auf die Glocken werfen. Auch ein Ausblick durch die Turmfenster auf den Kirchplatz und bis nach Hockenheim beeindruckte sehr. Wir danken Frau Pfarrerin Garben und Herrn Müller, die sich viel Zeit genommen haben, um den Kindern dieses Erlebnis zu ermöglichen.
Woran können wir glauben? Ein Glaubenskursprojekt in Neulußheim
Woran können wir glauben? Diese Frage stellte die Band „Frida Gold“ in einem sehr bekannten Popsong vor zwei Jahren. Und diese Frage bewegt Menschen. Anders ausgedrückt lautet die Frage: Was gibt mir Halt im Leben? Auf was kann ich mich verlassen? Was ist der Sinn meines Lebens? Einen Mann aus unserer Region habe ich neulich in einem Gespräch sagen hören: »Eigentlich habe ich im Leben alles erreicht, was ich wollte. Ich bin glücklich verheiratet, habe zwei Kinder, einen krisensicheren Job, ein Haus mit Garten. Doch irgendwie frage ich mich: Soll das etwa schon alles gewesen sein? Es muss doch noch mehr geben!«
Als Christ, als Christin kann ich versuchen, auf diese und anderen Fragen zu antworten. Als Kirche sind wir gute Ansprechpartner für die Frage nach dem Sinn im Leben. Aber viele Menschen nehmen die Kirche nicht als Ort wahr, wo solche wichtigen Fragen ihren Raum haben. Der christliche Glaube und seine Inhalte bleiben ihnen fremd. Sie haben aus ganz unterschiedlichen Gründen keinen rechten Zugang zur Gemeinde am Ort. Daher gibt es seit einigen Jahren eine große Initiative der evangelischen Kirchen in Deutschland, Glaubenskurse zu veranstalten. Ehrenamtliche leiten gemeinsam mit Pfarrern und Gemeindediakonen solche Kurse an.
Für die Metropolregion Rhein-Neckar gibt es jetzt eine Neuauflage dieses Projekts. Jede Kirchengemeinde, die mitmacht, bekommt Materialien, Fortbildungen und Beratung gestellt, um selbst einen guten Kurs anbieten zu können. Daher geht es auch im Vorfeld z.B. darum genau wahrzunehmen, wer alles in Neulußheim wohnt und was für Bedürfnisse die unterschiedlichen Menschen haben.
In Neulußheim wollen wir als evangelische Kirchengemeinde mitmachen und einen Kurs anbieten, der im Frühjahr 2015 laufen soll. Einige haben sich schon bereit erklärt, mit vorzubereiten und als Ehrenamtliche dabei zu sein, ihre Ideen und ihre Zeit einzubringen. Noch ist aber nicht entschieden, wie lange ein solcher Kurs dauern soll, welche Themen angeboten werden und welche Art von Kurs wir machen wollen. Das alles wird uns in der kommenden Zeit beschäftigen. Auch Ihre Ideen dazu interessieren uns sehr.
Wenn Sie also Lust haben, bei der Vorbereitung dabei zu sein, melden Sie sich bitte im Pfarramt, dort bekommen Sie nähere Informationen und den nächsten Termin der Vorbereitungsgruppe. Wenn Sie Tipps und Hinweise für uns haben, aber nicht bei der Vorbereitung beteiligt sein wollen, schreiben Sie oder mailen Sie uns gerne Ihre Kommentare zum Projekt. Wenn viele Ideen und Erfahrungen einfließen, haben wir eine größere Chance, Menschen mit diesem Projekt zu erreichen.
Weiterführende Links zum Thema Glaubenskurse:
http://www.kurse-zum-glauben.de
http://www.ekiba.de/html/content/kurse_zum_glauben983.html?t
http://www.online-glauben.de
Hausabendmahl in der Karwoche
Abendmahl und Taufe sind die beiden Sakramente der evangelischen Kirche. Sie sind sichtbare Zeichen unserer Kirche. Sie zeigen: Wir gehören zu Christus. Jesus hat sich taufen lassen und er hat mit seinen Jüngern das erste Abendmahl gefeiert. Davon erzählt das Neue Testament.
Mit diesen beiden Sakramenten erinnern wir an Jesus und fragen uns, was uns Taufe und Abendmahl heute bedeuten. Neben dem Erinnern haben wir beim Abendmahl feiern verschiedene andere Bedeutungen im Blick. Eine der Bedeutungen ist die Betonung unserer Gemeinschaft. Alle, die im Kreis vor dem Altar stehen um Abendmahl zu feiern, gehören zusammen. Alle sind Gotteskinder und alle zusammen sind Kirche.
Manche Menschen würden gerne wieder zum Abendmahl gehen, sind aber durch Alter und Krankheit verhindert. Sie gehören aber dennoch zur Gemeinschaft dazu und sollen Gelegenheit haben, Abendmahl zu feiern. Deswegen möchte ich gerne Hausabendmahl anbieten in der Karwoche, der Woche vor Ostern.
Beim Hausabendmahl kommen die Pfarrerin und z.B. ein Kirchengemeinderat in ihr Haus oder in Ihr Zimmer, um im kleinen Kreis gemeinsam Abendmahl zu feiern. Wie auch in der Kirche wird gebetet und gesungen, Brot und Wein oder Saft geteilt. Gerne können Sie auch Nachbarn oder Freunde dazu einladen. Die Abendmahlsfeier wird eine knappe halbe Stunde dauern.
Wenn Sie gerne Hausabendmahl feiern wollen in der Zeit vom 14.04.-17.04.2014, dann melden Sie sich bitte im Pfarramt an.




