Die nächsten Tage im Überblick

Nachdem noch nicht klar ist, wie es mit einer eventuellen Öffnung der Kirchen für Gottesdienste weitergeht und unter welchen Bedingungen diese stehen wird, bleibt die Kirchengemeinde Neulußheim zunächst bei ihrem digitalen Angebot auf dem you tube Kanal und dem Lieferdienst der schriflichen Gottesdienste in die Häuser.

Am Freitag erwartet Sie daher um 09.00 Uhr der nächste Freitagskreis aus dem Kindergarten. Bitte lesen Sie zu den neuen Regularien über die Notbetreuung im Kindergarten direkt auf der Homepage des Kindergarten nach.

Am Sonntag feiern wir um 10:00 Uhr gemäß dem Gottesdienstplan Gottesdienst mit Abendmahl. Bitte richten Sie zuhause Brot und Wein oder Saft, wenn Sie mitfeiern möchten.

Misericordias Domini

Am Sonntagabend um 19:00 Uhr singen wir nach dem Geläut „Von guten Mächten“, die Strophen 1,3,5 und die siebte Strophe als Refrain.

Am darauf folgenden Dienstag kommt um 10:00 Uhr ein Impuls des After-Work-Gottesdienstteam.

Alle weiteren Informationen zu eventuellen Verschiebungen von Terminen folgen in Kürze.

Bleiben Sie behütet!

 

Gottesdienst am Sonntag

Die evangelische Kirchengemeinde bietet auch am 19. April wieder um 10:00 Uhr einen Gottesdienst auf dem YouTube Kanal der Gemeinde an. Dort findet sich ab Freitag, 17.04. um 09:00 Uhr auch der Freitagskreis für die Kinder des Evangelischen Kindergartens im Podey Haus. Christian Lörch erzählt ein Märchen, die passende Filmmusik dazu spielt Gerhard Müller.

Quasimodogeniti

Am Freitag und Samstag wird der Gottesdienst in schriftlicher Form verbunden mit einem Gruß zu denen gebracht, die keinen Zugang zum Internet haben. Am Sonntagabend um 19:00 Uhr wird nach dem Läuten in den Gärten, vor den Haustüren und von den Balkonen gemeinsam gesungen. Dieses Mal das Lied „Weißt du wieviel Sternlein stehen“, drei Strophen. Neue Liedwünsche, sowie weitere Anregungen nimmt die Kirchengemeinde gerne auf.

Der Einkaufsdienst wird weiterhin angeboten, es gibt viele, die helfen wollen und nur wenige, die Hilfe annehmen möchten.

Die Kar und Osterzeit in der Kirchengemeinde

In diesen Tagen lese und höre ich die Leidensgeschichte Jesu ganz neu und fühle mich den Jüngerinnen und Jüngern nah. Sie fühlten sich vereinsamt und verunsichert, als Jesus verhaftet wurde. Gerade noch hatten sie zusammen gesessen, jetzt war alles anders. Diesen Gedanken geht der Gottesdienst am Gründonnerstag nach. Keiner kann genau sagen, wie es weiter gehen wird, so war es damals, so ist es heute. Es wird nicht Ostern ohne Karfreitag. Und doch hat Karfreitag ganz viel mit Versöhnung zu tun. Dies werden Sie hören in der Predigt von Landesbischof i.R. Dr. U. Fischer am Gottesdienst zu Karfreitag. Dieses Jahr an Ostern kommt es hart auf hart, für die Menschen in den Alten- und Pflegeheimen, in den Krankenhäusern,die gar keinen Besuch mehr haben können und ihre Angehörigen, die manchmal noch nicht mal Abschied nehmen können. Für die Schwestern und Pfleger, für die Ärztinnen und Wissenschaftler, die ständig unter Druck stehen, das richtige zu tun und zu sagen. Für alle, die um ihre Existenz bangen. Alles, was immer Halt gab, der geregelte Tagesablauf, das wöchentliche Einkaufen, sogar die Schule, sind weggebrochen als Gerüst für den Tag, das Leben überhaupt. Gerade kommt es hart auf hart, für manchen auch in der Beziehung zu Gott. Da scheint er ganz fern und es ist nichts zu spüren von Auferstehung, von Leben und Lebendigkeit, von Hoffnung und Zuversicht kann keine Rede sein. Es ist, wie der Moment am leeren Grab. Ein Blick hinein zeigt nur die Leinentücher – die Hülle des Verstorbenen. Diesen Erfahrungen gibt die Osternacht Raum zu Beginn, wenn die Worte in der Dunkelheit erklingen. Aber am leeren Grab, dem Ort der Trauer, keimt ganz klein und winzig die Hoffnung n auf, dass Jesus, der Christus wirklich auferstanden ist. Dass all das, worüber er gesprochen hatte, was Petrus und die anderen mit ihm erlebt hatten, nicht einfach eine bloße Episode in ihrem Leben bleiben sollte. Das Osterfeuer bricht die Nacht und am Feuer wird die neue Osterkerze entzündet in der Nähe des jungen Nussbaum. Diese Hoffnung, die da am  Feuer entsteht, ist Petrus und den anderen im Laufe der Zeit zur Gewissheit geworden. Jesus ist den Jüngern, den Frauen und vielen mehr an unterschiedlichen Orten erschienen. Sie haben mit ihm gegessen, so wie in Emmaus. Sie haben ihn gehört, gesehen und gefühlt. Sie haben Menschen vom ihm erzählt und sie getauft, damit auch sie dazu gehören. An unsere Taufe erinnert die Osternacht und daran, dass der Tod nicht das letzte Wort hat, sondern die Blüten der Liebe und der Hoffnung. Petrus, die Frau am Grab und die Jüngerinnen und Jünger haben diese Erlebnisse, diese Frohe Botschaft, vom Sieg des Lebens über den Tod, weitergegeben. Über hunderte Jahre hinweg hat diese Botschaft viele dunklen Stunden einen Funken Hoffnung geschenkt. Bis heute ist sie weiter gegeben worden, lebt unter uns. Ostern gibt es nicht ohne Gründonnerstag, ohne Karfreitag und ohne Karsamstag. Die Dunkelheit dieser Tage, diese Finsternis und Nachtdurchwobenheit – sie gehen dem Leben, dem Ostern voraus und sie sagen uns: Gib nicht auf, wenn es dunkel wird, wenn du meinst, es geht nicht mehr. Bleibe, harre aus und glaube und vertraue: Das Leben ist stärker als der Tod, das Licht ist stärker als die Nacht. Ostern gilt auch für dich und dein Leben: Du bist ein von Gott zum Leben berufener Mensch. Seit diesem Moment an dem die Frauen, an dem Petrus da am offenen Grab stand, glauben wir Christen, in alle Zweifel hinein, dass Gott bei uns ist, uns zur Seite steht und sei der Tag noch so dunkel. Ja, wir sind zum Leben berufen. Dass wir einander beistehen im Gebet, in einem Anruf, in einer liebevollen Geste. Dass wir füreinander glauben, wenn Zweifel und Leere uns quälen. Dass wir am Ostermorgen und füreinander das österliche Licht leuchten lassen, auch wenn Sorgen unsere Freude überschatten. Darum laden wir Sie ein sich am Ostermorgen das Osterlicht in der Kirche abzuholen und mit nach Hause zu nehmen als Zeichen der Hoffnung, als Zeichen des Sieges des Lebens über den Tod.

Abends um 19:00 Uhr singen wir nach dem Läuten „Freude schöner Götterfunken“ und “ Der Mond ist aufgegangen“.

Am Ostermontag feiern wir einen schönen Familiengottesdienst mit Raupe und Schmetterling.

Die Gottesdienste wurde in schriftlicher Form bereits in die Häuser gebracht und sind auf unserem you tube Kanal zu sehen. Wenn Sie dazu Fragen haben oder noch Bedarf besteht einen Gottesdienst gebracht zu bekommen, dann rufen Sie an.

Herzliche Grüße

Katharina Garben

YouTube Gottesdienste in der Karwoche

Von Montag bis Mittwoch erscheint jeweils um 19 Uhr eine Passionsandacht.

Am Gründonnerstag übertragen wir um 11.45 Uhr den Ki-Ga-Gottesdienst sowie um 19 Uhr eine feierliche Andacht.

Den Festgottesdienst zum Karfreitag 10 Uhr hält uns Landesbischof i.R. Dr. Ulrich Fischer.

Die Osternacht feiern wir um 6 Uhr. Ab 7.30 Uhr ist die Kirche geöffnet für diejenigen, die sich an der neuen Osterkerze das Osterlicht selbst entzünden möchten. Vielen Dank an alle Beteiligten des Gottesdienstes.

Wenn Sie Hilfsangebote für Corona-Notfälle in Baden und weltweit unterstützen wollen, ist das möglich auf www.ekiba.de/coronaspenden. Wenn Ihnen die regulären sonntäglichen Kollektenzwecke am Herzen liegen, können Sie dafür online spenden auf www.ekiba.de/kollekten. Vielen Dank im Voraus für Ihre Gaben.

Den Link zum YouTube Kanal: https://www.youtube.com/channel/UClmW-v1oTLXZpald4hxh48Q/videos

Der Gottesdienst zum mitlesen im Download.

Osternacht 2020 Gründonnerstag – final Karfreitag

Singen am Sonntag

Die Kirchengemeinde bietet auch am 29.03. wieder um 10:00 Uhr einen Gottesdienst auf dem you tube Kanal der Gemeinde an. Dort findet sich ab Freitag, 09:00 Uhr auch der Freitagskreis für die Kinder des Evangelischen Kindergartens im Podey Haus.

Am Freitag und Samstag wird der Gottesdienst in schriftlicher Form verbunden mit einem Gruß zu denen gebracht, die keinen Zugang zum Internet haben. Dafür nimmt die Kirchengemeinde auch noch Aufträge an. Am Sonntagabend wird in den Gärten, vor den Haustüren und von den Balkonen gemeinsam gesungen, als Zeichen der Dankbarkeit gegenüber allen die in Krankenhäusern und Pflegeheimen arbeiten und als Zeichen der Verbundenheit in der Gemeinde.

Das Lied „Der Tag mein Gott ist nun vergangen“ im Gesangbuch unter der Nummer 266 soll diesen Sonntag gesungen und gespielt werden.

Der Text zum Mitsingen:

  1. Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen und wird vom Dunkel überweht. Am Morgen hast du Lob empfangen, zu dir steigt unser Nachtgebet.
  2. Die Erde rollt dem Tag entgegen; wir ruhen aus in dieser Nacht und danken dir, wenn wir uns legen, dass deine Kirche immer wacht.
  3. Denn unermüdlich, wie der Schimmer des Morgens um die Erde geht, ist immer ein Gebet und immer ein Loblied wach, das vor dir steht.
  4. Die Sonne, die uns sinkt, bringt drüben den Menschen überm Meer das Licht: und immer wird ein Mund sich üben, der Dank für deine Taten spricht.
  5. So sei es, Herr: die Reiche fallen, dein Thron allein wird nicht zerstört; dein Reich besteht und wächst, bis allen dein großer, neuer Tag gehört.

 

Notbetreuung für Kinder

Liebe Eltern

Der Kindergarten bietet ab Dienstag, den 16. März 2020 ab 7.30 Uhr eine Notbetreuung für Kinder an, deren Eltern beide in systemrelevanten Berufen arbeiten. Die Notbetreuung endet um 16.30 Uhr.

Bitte melden Sie sich im Kindergarten unter der Rufnummer 06205/2080270 von 7.30 bis 11.00 Uhr oder unter der Nummer 0177/6594137 falls Sie die Notbetreuung in Anspruch nehmen müssen.

Voraussetzungen sind:
Beide Elternteile üben einen systemrelevanten Beruf, z.B. Gesundheitsversorgung, Pflege, öffentlicher Nahverkehr, Lebensmittelversorgung, öffentliche Infrastruktur, Polizei und Rettungsdienste, aus.

Rückmeldung zur Notfallbetreuung in Neulußheim (PDF-Download)

Kirche und Corona

Liebe Gemeinde,

einer meiner Lieblingsverse in der Bibel ist „ Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“.

Das ist aber im Moment ganz schön schwer besonnen zu bleiben und sich von Liebe und Kraft leiten zu lassen.

Versuchen will ich es.

Es ist eine seltsame Zeit, die viele von uns irritiert und verunsichert.

Heute war auf der einen Seite wunderschönes Ausflugswetter, viele waren draußen unterwegs, auf der anderen Seite überlegen viele, wie weit die soziale Distanzierung gehen soll, ob wir alle nur noch telefonieren sollten und ganz auf Kontakt verzichten oder welche Formen des Miteinanders es geben kann, außerhalb des persönlichen Treffens.

Durch die Familien gehen manches Mal Risse, weil wir nicht einer Meinung sind, wieviel Distanz geboten ist.

Meine Gedanken sind heute besonders bei denen die krank sind und bei denen, die sie pflegen und bei denen, deren wirtschaftliche Existenz bedroht ist.

Ich hoffe, dass alle, die es brauchen, gut versorgt werden können und dass diejenigen finanzielle Hilfe bekommen, die sie brauchen.

Nachdem wir heute noch Gottesdienst gefeiert haben, kam heute Nachmittag die ganz dringende Bitte aus dem Dekanat ab sofort auch auf Gottesdienste zu verzichten.

Das werden wir tun.

Das bedeutet:

Außer Beerdigungen in der Friedhofshalle wird es derzeit keine Treffen geben im Gemeindehaus oder in der Kirche.

Alle Gruppe und Kreise pausieren bitte ab sofort.

Trauungen und Taufen werden abgesagt.

Alle Planungstreffen sind hiermit abgesagt.

Das Pfarramt bleibt geöffnet mit der Bitte sich telefonisch anzumelden, wenn man in dringenden Fällen kommen möchte.

Ich werde da sein.

Die Pfarramtssekretärin wird ab Dienstag bitte weitgehend im Home Office arbeiten.

Die Kirchendienerin wird ebenfalls ihre Präsenz verringern, aber im Haus aufräumen und sortieren.

Der Kirchengemeinderat bleibt über Mail und Rundbeschluss per Mail handlungsfähig.

Was können wir außerdem leisten?

Wir können die Mitglieder unserer Gruppen und Kreise bitte regelmäßig anrufen oder Nachrichten schicken und fragen, wie es Ihnen geht.

Wir, Jascha Richter und ich, sind telefonisch, per Mail, per Chat, per facetime oder video chat erreichbar für (Seelsorge-)Gespräche.

Wir werden kurze Videobotschaften ( Andachten, Impulse, Ideen was man machen kann) senden und über den you tube Kanal und weitere digitale Medien der Gemeinde verbreiten.

Das wird demnächst anlaufen und zB über die Homepage www.ev-kirche-neulussheim.de erreichbar sein.

Wir werden wahrscheinlich die Kirche öffnen zum persönlichen Gebet, insbesondere am Sonntag.

Wir überlegen einen Einkaufsdienst für ältere Mitbürger einzurichten, dazu die Tage mehr.

Wir werden morgen die Notgruppen im Kindergarten organisieren für Kinder, deren Eltern beide in sogenannten systemkritischen Berufen arbeiten.

Soviel für heute Abend – bleiben Sie alle behütet!

Alles Liebe

Ihre

Katharina Garben

Einkaufsdienst für Senioren

Füreinander da sein— Ehrenamtliche gehen für Sie einkaufen

In der Zeit des Coronavirus sollten vor allem ältere Menschen über 65 Jahren zu Hause bleiben. Diese Schutzmaßnahmen werden vom Land empfohlen und wir möchten Sie dabei unterstützen. Die ev. Kirchengemeinde Neulußheim organisiert für die kommenden Wochen einen Einkaufsdienst. Mitglieder aus der Gemeinde haben sich bereiterklärt, Menschen zu unterstützen durch den Einkauf.

Sie rufen im Pfarramt unter 06205 31130 an. Gemeindediakon Richter ruft Sie zurück und bespricht einen Termin für den Einkauf. Sie bereiten bitte eine Einkaufsliste auf einem Zettel vor und legen die Einkaufsliste, zusammen mit dem Geld, in einen Umschlag. Der Ehrenamtliche kommt zum vereinbarten Termin zu Ihnen, Sie übergeben den Umschlag und er oder sie geht einkaufen. Sobald der Einkauf erledigt ist, kommt die Person zurück zu ihnen und klingelt. Die Einkaufstüte mit dem Rückgeld wird auf die Türschwelle gestellt und der Einkäufer wartet, bis Sie diese entgegengenommen haben. So findet nur ein minimaler Kontakt statt und Sie bekommen Ihre benötigten Einkäufe. Unsere Ehrenamtlichen führen diesen Dienst für Sie durch. Wir als Kirchengemeinde möchten sicherstellen, dass alle Menschen in unserer Gemeinde versorgt sind und wir füreinander dieser ungewöhnlichen Zeit.